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Ein Stöckchen

Frisch zurück zuhause habe ich ein Stöckchen von Neunzehn72 aufgefangen. Und weil Selbstzweck doch so was schönes ist, nehme ich […]

Frisch zurück zuhause habe ich ein Stöckchen von Neunzehn72 aufgefangen. Und weil Selbstzweck doch so was schönes ist, nehme ich die Gelegenheit direkt wahr:

  1. 1. Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten.
  2. 2. Schlage Seite 123 auf.
  3. 3. Suche den fünften Satz auf der Seite.
  4. 4. Poste die nächste drei Sätze.

Das einzige buchähnliche in meiner Reichweite ist die c’t 4/08…:

Sollte ein klarer Verdacht bestehen, dass die Beschwerden vor allem vom Scroll-Rad in der Mitte der klassischen Maus herrühren, dann könte das schon helfen. Grundsätzlich sorgt die Größe der Maus für eine leicht andere Motorik und mit etwas Glück vermeidet man damit tatsächlich die individuellen „Schmerzpunkte“. Einen wirklich anderen Ansatz – außer beim Scrollrad – zur Standard-Maus ist nicht zu erkennen.

Besonders hübsch finde ich ja die Grammatik des letzten Satzes.
Weiter geht das Stöckchen an Simeon, P.J. Snyder und kim88.

Und zum Schluss noch etwas einigermaßen sinnvolles:
Heute im ICE wollte ich mir die Abfahrtszeit meiner Anschluss-U-Bahn holen. Leider war kein WLAN verfügbar, da noch nicht alle ICEs ensprechend ausgebaut sind. Macht nichts, dachte ich mir, wozu hat man ein EDGE-fähiges Handy… leider aber mit O2. Ergo: kein Netz verfügbar. Und das bis kurz vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof, als es dann schon fast zu spät war.
Ich habe mich jetzt lange genug mit O2 rumgeärgert. Dass man nur in Großstädten telefonieren kann, erinnert mich ans kasachische Hinterland. Dass man zuhause gar nicht damit telefonieren kann, erinnert mich an das 19. Jahrhundert.
T-Mobile, ich komme.

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