Monatsarchiv: Juni 2009
Google hat ja schon Humor.
Beim Google Reader gibt es so ein nettes Lesezeichen, mit dem man immer den nächsten ungelesenen Artikel serviert bekommt.
Sind keine Artikel mehr vorhanden, kommt man auf diese Seite:

Hinter dem Link verbirgt sich natürlich der Klassiker.
Für ein anderes auf Wordpress laufendes Projekt wollte ich heute ein Gästebuch realisieren. Soll heißen: für eine bestimmte Seite sollen die Kommentare einfach in der umgekehrten Reihenfolge angezeigt werden, also mit dem neuesten Kommentar oben (anstatt dem ältesten wie es in Wordpress Standard ist).
Für diesen Zweck gibt es diverse Plugins, jedoch kommt man auch viel einfacher und ohne Plugin zum Ziel.
Das Stichwort sind die “Spezialfelder” in Wordpress (“custom fields”). Ich habe mir einfach bei der Gästebuchseite ein solches angelegt (Name: “reverse_comments”, Wert: “true”) und dann in der comments.php direkt nach <?php if ( have_comments() ) : ?> die folgende Zeile eingefügt:
<?php if (get_post_meta($post->ID, 'reverse_comments', true)=='true') { $comments = array_reverse($comments); } ?>
Hier wird das Spezialfeld ausgelesen, und wenn es existiert bzw. den richtigen Wert enthält, wird das Array, das die Kommentare enthält, umgedreht. Ganz einfach
Seufz. Seit heute gibts Apples neuestes Machwerk, das ja eigentlich mein E65 ablösen soll, da es in dieser dritten Inkarnation nun endlich konkurrenzfähig ist.
Viele sagen ja zur Zeit, bei der Telekom sei das viiiel zu teuer und machen so abenteuerliche Experimente wie iPhone in Italien kaufen und hier mit einem Billig-Tarif verwenden. Jedoch besteht für solche iPhones hierzulande grundsätzlich kein Garantieanspruch, und einen Billiganbieter der im D1-Netz funkt (da man in den anderen Netzen Datenverbindungen sowieso vergessen kann) und außerdem eine günstige Datenflatrate anbietet, sucht man vergebens. Daher bleibt für mich nur die Telekom, zumal ich meine dortige Rufnummer gerne behalten würde.
Jedenfalls war ich heute morgen im T-Punkt – mit ernüchterndem Ergebnis. Mein Vertrag läuft offiziell noch bis 2010. Eine Vertragsverlängerung ist frühestens 6 Monate vorher möglich, bei mir im September – plus 14 Tage Kulanz macht das also Ende August.
Über die Hotline 2202 (bei der man am besten gleich “K U N D E N B E R A T E R” sagt) besteht theoretisch die Möglichkeit, eine vorzeitige Verlängerung auszuhandeln, jedoch werden dafür 25 Euro pro Restmonat fällig – und zwar bis Ende der Vertragslaufzeit, nicht etwa bis zu Beginn der 6 Monate davor.
Daher ist nun wohl erstmal Warten angesagt.
Update: Soeben hat mich der Mensch vom T-Punkt heute morgen nachmal angerufen (von wegen Servicewüste und so…) und mich darüber informiert, dass heute die Ablösesumme nicht 25 Euro pro Monat, sondern nur 15 beträgt. Daraufhin habe ich eben nochmal bei der Hotline angerufen und ca. 20 Minuten gewartet – mit dem Ergebnis, dass mein iPhone am Montag per Post kommt. Yeah.
Update 1. Juli 09: Ich warte immer noch. Mittlerweile seit fast zwei Wochen. Muss alles Positive, was ich über T-Mobile geschrieben habe, zurücknehmen. Ziemliche Unverschämtheit, wie hier mit Bestandskunden umgegangen wird, schließlich werden Neukunden innerhalb weniger Tage beliefert. Aber was will man machen? Es führt eben doch nichts an T-Mobile vorbei.
Auch Dr. House vertraut auf klassische rote Tassen
aus deutscher Herstellung

Heute habe ich festgestellt, wie nützlich eigentlich das kleine Programm “Grapher” ist, das zu OS X gehört.
Es kann 2D- und 3D-Graphen zeichnen, wozu ein Formeleditor bereitsteht (leider etwas versteckt, ganz rechts im Eingabefeld). Das coole daran: die damit erstellten Formeln lassen sich problemlos herauskopieren und z.B. in ein Pages-Dokument einfügen. Damit erhält die iWork-Suite endlich ihren Formeleditor, den ich schon oft schmerzlich vermisst habe.
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Und das beste daran: Grapher gehört wie so viele nützliche Dinge, für die man sonst Zusatztools bräuchte, zum System und ist damit bei jedem Mac dabei.
Endlich! Wurde auch Zeit, zumal Rewe schon vor einiger Zeit Kreditkartenzahlung eingeführt hatte (und zwar ohne lächerlichen Mindestumsatz). Dort kann man sogar Bargeld an der Kasse abheben.
Bei Einzelhändlern habe ich ja Verständnis, wenn aus Kostengründen darauf verzichtet wird. Aber die großen Ketten sollten es sich doch leisten können, dem Kunden diesen kleinen Service anzubieten. Gerade bei kleinen, ungeraden Summen, wie sie im Supermarkt häufig vorkommen, liegt eine Nutzung der Kreditkarte doch auf der Hand. Und wenn das alle machen würden, ginge es auch an der Kasse schneller… aber bis dahin ist es in Deutschland wohl noch ein weiter Weg. Heute erst wurde ich bei Saturn mit den Worten “Kreditkarte? Nehmen wir net!” abserviert und hatte dann statt einem schönen, leichten Schein wieder unzählige schwere Centstücke im Geldbeutel.