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Google Wave ist cool

Falls jemandem Google Wave noch unbekannt sein sollte: das ist ein neuer Google-Dienst, der im Mai erstmals vorgestellt wurde und […]

Falls jemandem Google Wave noch unbekannt sein sollte: das ist ein neuer Google-Dienst, der im Mai erstmals vorgestellt wurde und seit Oktober in einer frühen Alpha-Version getestet werden kann. Er soll vor allem dem kollaborativen Arbeiten dienen – in einer Wave können die Nutzer alles mögliche posten. Erstmal so ähnlich wie in einem Forum. Allerdings werden Änderungen in Echtzeit angezeigt – man sieht also die anderen User tippen.
Dabei können über „Gadgets“ beliebige Inhalte eingebunden werden – Bilder, Dateien, Videos, Karten, … Wave bildet also eine Mischung aus Chat, Forum, Blog und Google Documents.

So sieht Google Wave aus

So sieht Google Wave aus

Da es sich um ein Preview handelt, ist der Dienst natürlich noch lange nicht fertig und das merkt man auch – bislang fehlen noch einige Dinge. Aber das was fertig ist, sieht wirklich vielversprechend aus.
Übrigens soll Wave komplett Open Source sein, man wird also nicht auf einen Google-Server angewiesen sein. Tatsächlich wird das XMPP-/Jabber-Protokoll verwendet. Außerdem existiert schon eine API, über die eigene Gadgets geschrieben und eingebunden werden können. Darüber kann eine Wave auch irgendwo anders eingebunden, auf Twitter veröffentlicht oder als RSS-Feed rausgehauen werden.

Fazit: Vielversprechend. Da es noch nicht fertig und noch nicht öffentlich ist, hält sich der tatsächliche Nutzen mangels Gadgets und User natürlich noch etwas in Grenzen. Könnte gut sein, dass Google hier wirklich an was ganz großem arbeitet.

Hier noch eine besonders kreative Anwendung von Google Wave:

Google Wave kann zur Zeit nur über eine Einladung genutzt werden (an dieser Stelle herzlichen Dank an philmriss aus dem AT-Forum). Wer gerne eine hätte, möge sich bei mir einfach per Kommentar, über Twitter, ein soziales Netzwerk oder sonstwie melden, ich habe noch etliche übrig.

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