Jahresarchiv für 2009
Das iPhone hat von Haus aus zwar die Google-Maps-App an Bord, die zumindest eine Routenplanung umfasst, eine echte Navigation ist das aber nicht. Seit einiger Zeit gibt es auch „richtige“ Navi-Apps, die im Funktionsumfang der Software handelsüblicher Navigationsgeräte in nichts nachstehen. Kein Wunder, kommen diese doch von den üblichen Verdächtigen: Navigon und TomTom. Beide bieten echte Turn-by-turn-Navigation, wie man sich das vorstellt: mit einer netten Stimme, die einen freundlich, aber bestimmt darauf hinweist, dass man abbiegen soll.
Nun sind diese Apps aber mit 70 € für den deutschsprachigen Raum bzw. 100 € für Westeuropa nicht gerade ein Schnäppchen.
Nun gibt es aber seit ein paar Monaten Skobbler. Das ist die App eines kleinen deutschen StartUp-Unternehmens, das von Navigon ausgegliedert wurde. Es bietet nicht nur Turn-by-turn-Navigation mit der Navigon-Stimme, sondern auch eine Community im Hintergrund, die sich vor allem mit der Erfassung und Bewertung von „Points of Interest“, insbesondere Restaurants und Kneipen, befasst. Die Teilnahme daran ist kostenlos und optional, man kann die App auch einfach nur als Navi nutzen.
Was zur Zeit noch fehlt sind Features wie 3D-Ansicht, Stau- und Blitzerwarnung und eine automatische Ausrichtung der Karte mithilfe des Kompasses des 3GS. Wird aber vermutlich bald per Update nachgeliefert.
Außerdem ist zu sagen, dass die App von Haus aus keine Karten mitliefert, also auch nur wenig Speicherplatz braucht: alle benötigten Karten werden on demand heruntergeladen. Das kann natürlich problematisch werden, wenn man irgendwo fern jedes Handynetzes oder im Ausland ist. Bis jetzt hatte ich allerdings noch nie Probleme damit, und die Navigation funktioniert wirklich wunderbar.
Und das beste ist: die App kostet regulär nur 8 €. Das ist schon ein super Preis, aber dazu kommt noch, dass Skobbler bis einschließlich Montag den 30.11. für 5 € zu haben ist. Also schnell zuschlagen, wenn man noch ein Navi fürs iPhone braucht. Insbesondere, da Googles Über-Navi-App noch einige Zeit brauchen wird, bis sie auf das iPhone kommt.
Übrigens: ich bin bei Skobbler unter dem Benutzernamen „iRuben“ auffindbar.
Ich finde es immer super wenn Unternehmen coole Werbegeschenke raushauen. So auch druckerei.de, die einen Wandkalender für 2010 im Twitter-Design entworfen haben und den nun verlosen. Alles was man für die Teilnahme tun muss, ist, über die Aktion zu twittern. Und wenn man darüber bloggt, bekommt man sogar automatisch drei Stück zugesendet.
Hier gehts zu der Aktion.

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich StampIt Web getestet, den Onlinedienst der Post, um sich Briefmarken zu drucken. Diesen gibt es inzwischen nicht mehr — stattdessen hat jetzt der neuere Dienst »Internetmarke« das Feld übernommen.
Und das ist durchaus eine Verbesserung: während StampIt noch ziemlich umständlich war, ist mit dem neuen Dienst in kürzester Zeit ein Brief oder ein Päckchen frankiert.
Man wählt den Wert aus, gibt optional Empfänger- und Absenderadresse ein, wählt ein Papierformat und eine Bezahlmethode aus und bekommt dann ein PDF zum Ausdrucken angeboten.
Glücklicherweise funktioniert das alles nun in allen verbreiteten Browsern (StampIt hatte Probleme mit Safari); auch das PDF lässt sich nun mit jedem PDF-Reader öffnen und bei einem Fehldruck auch problemlos nochmals drucken (was leider immer noch ab und zu vorkommt, gerade bei Briefumschlägen).
Wer nicht direkt auf einen Umschlag drucken will, wählt einfach ein A4-Einlegeblatt, das perfekt für Fensterumschläge ist. Ansonsten kann auch auf einschlägige Etikettenbögen gedruckt werden.
Bezahlt wird mit einer existierenden StampIt-Portokasse oder einfach per PayPal oder Überweisung (GiroPay).
Fazit: Geht doch. Der Dienst ist super benutzbar und gut umgesetzt. Lediglich eine Marke als PNG- oder JPG-Datei würde ich mir noch wünschen, die könnte man dann direkt in der Textverarbeitung nutzen.
Positiv ist auch, dass man sich nicht extra anmelden muss, lediglich beim Bezahlen ist ein Login erforderlich.
Link: https://internetmarke.deutschepost.de/
Ich sollte eigentlich viel mehr über die schönste Sache der Welt schreiben: das Essen. Los gehts.
In letzter Zeit bekommt man beim Italiener oft anstatt dem klassischen, dunklen Balsamico-Essig eine dickflüssigere Balsamico-Creme serviert, die recht gut schmeckt. Teilweise auch nicht nur klassisch auf einem Tomaten-Mozzarella-Salat, sondern auch mal über frische Pasta oder ein Dessert geträufelt. Was hat es damit auf sich?
Mittlerweile gibt es Balsamico-Creme auch hier in Deutschland zu kaufen. Die kleine Plastikflasche ist zwar etwas teurer als normaler Balsamico, trotzdem habe ich es mal probiert. Den ganzen Beitrag lesen »
… würde ich jedem eine 50- oder auch 100-MBit-Leitung legen, natürlich mit genauso hohem Upstream. Wer gerne mal Videos o.ä. hochlädt weiß warum. Wer einen Server zuhause hat auch.
… würde ich grundsätzlich IPv6 verwenden und auch meinen Kunden entsprechende Geräte geben. Sonst wird das ja nie was.
… würde ich nur auf Wunsch einen Telefonanschluss schalten.
… würde ich echten Service anbieten. Und insbesondere meine Vertriebsmethoden regelmäßig überdenken. Wenn jemand am Telefon „nein“ sagt, bedeutet das nicht, dass er mein Kunde werden will. Vielleicht rufe ich einfach gar nicht erst an.
… würde ich meine Kunden nicht mit Zusatzdiensten wie E-Mail, Webspace, Virenscanner, Fernsehen und Webportalen voller Werbung nerven. Lieber mit dem gesparten Geld die anderen genannten Punkte finanzieren.
… würde ich eine echte Flatrate anbieten. Ohne „Fair-Use-Klausel“.
… würde ich keine DNS-Server modifizieren. Niemals.
… würde ich mich grundsätzlich der Netzneutralität verschreiben und von Deep Packet Inspection und ähnlichem Blödsinn die Finger lassen. Peer to Peer ist nicht illegal, sondern effizient und schnell.
… würde ich meine Kunden einfach das Internet nutzen lassen. Denn nur das ist die Aufgabe eines Internet-Providers.
Leider bin ich aber kein Internet-Provider. Und so stehen wir in Deutschland weiter vor dem Problem, nur das kleinste Übel wählen zu können, anstatt Qualität.
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