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Jahresarchiv: 2009

Mein Blog ist CO2-neutral

CO2-neutral - Einkaufen und Angebote bei kaufDA.deÜber hombertho bin ich auf die Aktion Mach’s grün! von kaufda aufmerksam geworden.
Dort kann man einen Baum pflanzen lassen, um den CO2-Ausstoß des eigenen Blogs zu kompensieren. Finde ich eine coole Aktion.
Selbst wenn die Werbeprospekt-Website kaufda damit vielleicht nur Werbung für sich selbst machen will – ein paar neue Bäume sind immer gut.

Außerdem kann man sich Bitte-Keine-Werbung-Aufkleber für den Briefkasten bestellen, um die sinnlose Ressourcenverschwendung durch massenhaft verteilte Papier-Flyer einzudämmen (alternativ kann man sich ja bei kaufda über regionale Angebote informieren).

Mein iPhone 3GS – Teil 1: Das Gerät

Dies ist der erste Teil einer Serie, in der ich mich ausführlich mit meinem ersten iPhone – dem neuen iPhone 3GS 32 GB in schwarz – beschäftige. In diesem Teil wird es vor allem Fotos geben.
iPhone 3GS

  1. Das Gerät
  2. Die Software
  3. Der App-Store
  4. Fazit

Vorüberlegungen

Das erste iPhone war das Gerät, durch das ich ursprünglich auf Apple aufmerksam wurde – damals, im Januar 2007. Die Keynote kann man als legendär bezeichnen:

Steve Jobs fand die üblichen, bescheidenen Worte:

»Today Apple is going to reinvent the phone.«

Jedoch machte sich Ernüchterung breit, als die Details bekannt wurden. Nur EDGE-Geschwindigkeit. Keine offene Plattform für Fremdanwendungen. Keine MMS. Keine Videos. Kein GPS. Da war die Konkurrenz in Form von Nokia+SymbianOS einfach besser – der Rest ist Geschichte, ich entschied mich recht bald für ein Nokia E65.
Doch nun, mit der dritten Inkarnation des Apple-Telefons, ist es endgültig konkurrenzfähig geworden. Ja, es dürfte die Konkurrenz nun größtenteils hinter sich gelassen haben. Also habe ich bestellt.
Nach 3 Wochen Wartezeit kam es dann auch.

Auspackzeremonie

Packung (1)
Die Packung ist Apple-typisch auf das Nötigste zusammengeschrumpft.
Packung (2)
Packung (3)
Lieferumfang außer dem iPhone: USB-DockConnector-Kabel, USB-220V-Stecker, Headset, Bedienungsanleitungen, Apfel-Sticker und ein kleines Werkzeug, um die Simkartenschublade aufzubekommen.

iPhone 3GS
Das ist das gute Stück. Relativ groß, aber dabei schön dünn.
Etwas kritisch sehe ich den Plastik-Rücken. Alu wäre mir da lieber. Jedoch würde dann wohl die Sende- und Empfangsleistung in den Keller gehen.

Rückseite
Die 32 Gigabyte sind für mich notwendig. Endlich kann ich die gesamte iTunes-Mediathek mitnehmen, das war bei meinem 8GB-iPod nicht möglich.

Display
Das Display ist der Hammer. Dank einer Schutzschicht (die übrigens bei dieser Version zum ersten Mal zum Einsatz kommt) sind Fingerabdrücke praktisch nicht sichtbar. Kombiniert mit einer Raedan-Schutzhülle, die innen aus Mikrofaser besteht, ist es praktisch immer wie frisch aus der Packung, ohne einen einzigen Fettfleck.

Lautstärkeregler und Lautlos-Schieber
Neben dem “Home-Button” auf der Vorderseite benötigt das iPhone nur noch einen Standby-Knopf auf der Oberseite (hier nicht sichtbar), zwei Lautstärke-Tasten und einen Schalter für den Lautlos-Modus.
Insbesondere benötigt es keinen Stift, wie fast alle Konkurrenzgeräte. Nochmal Mr. Jobs:

Natürlich ist das iPhone auch ein iPod – wohl der beste der Welt, nebenbei. Dafür (und für das kabelgebundene Headset) existiert ein Standard-Klinkenanschluss. Seltsam finde ich, dass dieser auf der Oberseite platziert ist – unten, wie beim iPod nano, fände ich es sinnvoller.
Klinkenanschluss

Die Kamera auf der Rückseite ist winzig und beherrscht leider keinen Zoom und hat auch keinen Blitz. Jedoch kann sie im iPhone 3GS endlich Videos aufzeichnen und per Finger-Touch fokussieren. Dabei ist die Qualität super, wie wir später noch sehen werden (3 Megapixel).
Kamera

Soweit Teil 1 meiner kleinen Serie. In Teil 2 werde ich mich der (mitgelieferten) Software zuwenden, in Teil 3 dem App-Store und in Teil 4 schließlich ein Fazit ziehen.

Need for Speed Undercover

Nun ist auch das erste Spiel auf meinem <a href="iPhone“>iPhone gelandet: Need for Speed Undercover. (iTunes-Affiliate-Link)

[singlepic id=100 w=320 h=240 float=right]Die »Need for Speed«-Serie kenne ich noch gut von früher, seinerzeit Ende der 90er mit »Brennender Asphalt« und NFS Porsche. Die neueren Teile, die im Milieu der illegalen Straßenrennen spielen, habe ich dann nicht mehr mitverfolgt (was wohl auch daran liegt, dass es sie nicht für OS X gibt).
Aber jetzt auf dem iPhone musste ich für 5,49 € einfach zugreifen. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Die Grafik ist super und unglaublich für ein Mobiltelefon. Es läuft auf meinem 3GS super flüssig und ist kein einziges Mal abgestürzt.
Gesteuert wird durch Bewegen des Gerätes nach links und rechts, bei einer starken Bewegung beginnt der Wagen zu driften, was Bonuspunkte gibt. Beschleunigt wird konstant, bremsen geht durch einen Finger auf dem Display (muss man allerdings fast nie). Zusätzlich gibt es Nitro und Zeitlupe.
Die Hintergrundstory wird durch eingespielte Filmsequenzen erzählt, die Rennen sind nur selten klassische Rundkursrennen, meist muss man ein Auto heil ins Ziel bringen und die Polizei abhängen oder die Gegner durch Rammen außer Gefecht setzen. Für gewonnene Rennen gibt es Geld, mit dem man sich neue Autos kaufen und aufrüsten kann.
Leider ist das Spiel insgesamt recht einfach, ich schätze, das ich es in ungefähr 3-4 Stunden durchgespielt haben werde. Natürlich kann man dann die Rennen nochmal fahren um mehr Geld zu verdienen, bis man irgendwann alle Autos besitzt. Ein Multiplayer-Modus fehlt leider auch.

Fazit: EA hat ganze Arbeit geleistet und gewohnte Qualität abgeliefert. Ein einstellbarer Schwierigkeitsgrad, mehr Levels und ein Multiplayermodus wären zwar schön, können allerdings bei dem Preis nicht erwartet werden. Der Gesamteindruck ist super und den Preis wert.
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Endlich: es ist da.

3GS.Nach 3 Wochen Wartezeit konnte mir die Telekom nun endlich mein iPhone 3GS zuschicken. Und natürlich ist es sehr geil. Ein ausführlicherer Bericht wird noch folgen, sobald die anfängliche Euphorie nachlässt. Vorerst nur Folgendes:

  • Wer ein iPhone möchte soll bitte, bitte einfach in den T-Punkt oder in einen Elektronikmarkt gehen und versuchen, dort eines zu bekommen. Die Chancen dafür sind um einiges höher, als wenn man online bzw. per Hotline bestellt – die bekommen nämlich noch viel weniger Geräte als die Shops. Daher sind 2-4 Wochen Wartezeit üblich.
  • Eigentlich bin ich ja der Meinung, die Telekom sei alles in allem immer noch die sinnvollste Wahl für einen Mobilfunk- und DSL-Provider. (Abgesehen mal davon, dass sie nicht in die Gänge kommt.) Und ja, mich stört es nicht wirklich, dass das iPhone nur bei der Telekom zu haben ist, ich hatte da ja auch vorher schon einen Vertrag. ABER: Es kann einfach nicht sein, dass ich am ersten Verkaufstag des iPhones in den Laden gehe, wo sich die Geräte türmen, aber keines mitnehmen kann, weil man den Vertrag vorzeitig nur per Hotline verlängern kann.
  • Jailbreak ist blöd. Ich wüsste nichts, was ich vermisse, um einen Jailbreak zu rechtfertigen – customizen möchte ich da auch nichts, das ist wie schon beim Mac. Wenn ein Produkt nahezu perfekt aussieht, muss man nicht ständig irgendwelche Farben, Buttons und Icons ändern. Dazu kommt, dass ein Jailbreak Sicherheitslücken öffnet und alles in allem einfach die Usability kaputt macht und daher nicht Apple-Like ist.
  • Es ist erstaunlich, wie niedrig die Hemmschwelle ist, sich irgendwelche Apps zu kaufen. Zumindest im Vergleich zu Mac-Programmen. Liegt wohl am Preis.
  • Push ist bis jetzt noch nicht wirklich umgesetzt. Google Mail jedenfalls kann es nicht wirklich, ebensowenig der Twitter-Client meiner Wahl (Twitterrific) oder die StudiVZ-App. Leider gibt es auch keinen eigenständigen Google Reader, der Pushen kann (ist aber vielleicht auch besser so).
  • Ein Kompass im Handy erscheint nur auf den ersten Blick unnütz. Eigentlich ist es ein Must-Have. Schon alleine um Nicht-3GS-Besitzer zu nerven. „Guck mal, da ist Norden!“

Erleben, was verbindet. Nicht.

Als Kunde der deutschen Telekom bekommt man immer deutlicher zu spüren, dass die fetten Jahre vorbei sind. Ja, teilweise kommt man sich schon vor wie in einem Entwicklungsland, was Deutschland auch tatsächlich in einigen Bereichen ist. Zum Beispiel:

DSL

Die Telekom stellt die allermeisten Internet- und Telefonanschlüsse in Deutschland bereit. Ob man diese dann später mit einem Produkt der Konzernsparte T-Home oder eines anderen Providers nutzt, ist ja erstmal egal – zunächst muss die Telekom für die Verkabelung sorgen. Macht sie aber nicht.

Es wird zwar immer auf ländliche Gebiete verwiesen, doch auch einigermaßen gut entwickelte Gebiete, in denen es sogar UMTS-Mobilfunk gibt, müssen teilweise noch immer auf schnelle Internetanschlüsse verzichten (z.B. einige direkte Nachbargemeinden der Landeshauptstadt Stuttgart, mitten in einer der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands).

Das Problem ist aber auch die Definition von “schnellem Internetanschluss”. Alles was über der ISDN-Geschwindigkeit von max. 128 KBit/s liegt, gilt bei der Telekom bereits als “Breitbandanschluss”. Ein Anschluss mit max. 384 KBit/s läuft als “DSL 1.000″ (was laut Definition eigentlich 1.024 KBit/s haben müsste) und wird meist in Form von Breitband-Paketen, die mindestens DSL 6.000 oder gar 16.000 versprechen, verkauft. Man kann sogar ein VDSL-Paket bestellen, das eine Datenrate jenseits der 50.000 verspricht, und bekommt dann zum gleichen Preis, wenn man ungünstig wohnt, nur 384, also weniger als 1% der versprochenen Leistung.

Während in den meisten Industrieländern (und auch schon in vielen Entwicklungsländern) längst Geschwindigkeiten um die 50 MBit/s oder höher üblich sind, ist die Deutsche Telekom der Meinung, dass die Nachfrage hierzulande zu gering sei und investiert daher nicht in den Ausbau der schnellen Glasfasernetze.

Eine Ausrede, die sehr gerne genutzt wird, zum Beispiel auch bei

IPv6

Bereits im Jahre 1995 wurde der Nachfolger unseres bekannten Internet-Protokolls IPv4 beschlossen. Dieser würde die meisten Probleme lösen, die das Internet, wie wir es kennen, hat. Abbrechende Skype-Gespräche, nicht weiter ladende YouTube-Videos, nicht funktionierende Dateitransfers per ICQ, unterbrochene Remotedesktopsitzungen, nicht funktionierende Online-Multiplayer-Spiele. Denn das Problem dabei ist, dass die weltweit verfügbaren IP-Adressen längst nicht mehr für alle ans Internet angeschlossene Geräte ausreicht (Computer, Laptops, Mobiltelefone, Radios, Kameras, Steckerleisten…).

Mit IPv6 wäre dieses Problem gelöst, jedes Gerät könnte eine weltweit eindeutige Adresse bekommen, Router, die per DHCP den lokalen Rechnern eigene Adressen zuweisen, würden unnötig. Warum also nicht nutzen?

Weil die Nachfrage laut Telekom praktisch gleich Null ist. Natürlich! Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, über welches Protokoll er online kommt. Die Umstellung ist Sache der Provider, diese hätten seit Jahren daran arbeiten müssen, die bestehenden Anschlüsse sukzessive auf das neue Protokoll umzustellen. Macht aber keiner. Teilweise wird IPv6 als Zusatzoption angeboten – ganz offensichtlich ein Resultat von marktstrategischen Überlegungen irgendwelcher Betriebswirte, die keine Ahnung von der Technik haben, die sie verkaufen.

Dabei wäre es überhaupt kein großes Problem, die Kundenanschlüsse nach und nach umzustellen, ohne dass diese überhaupt etwas davon merken, beispielsweise führte der französische Provider “Free” eine solche Umstellung für seine zwei Millionen Kunden in wenigen Wochen durch. Das erwartet niemand von der Telekom, da sie doch etwas mehr Anschlüsse hat, doch über die Jahre hätte zumindest damit angefangen werden müssen. Stattdessen ist IPv6 für die Telekom noch heute ein Fremdwort.

Mitte 2011 wird es keine freien IPv4 Adressen mehr geben. Bis dann sollte die Umstellung eigentlich fertiggestellt sein. Vermutlich wird die Telekom bis dahin nicht einmal damit angefangen haben.

Doch nicht nur hier fehlt dem rosa Riesen Weitsicht:

Das iPhone

Am 8. Juni stellte Apple das neueste iPhone vor. Neben HSDPA-Geschwindigkeit (die im T-Mobile Netz höchstens in Großstädten verfügbar ist) bietet es auch die Möglichkeit, Tethering zu betreiben, also die Datenverbindung des iPhone dazu zu nutzen, mit dem Laptop online zu gehen – überall und ohne WLAN.

Bei T-Mobile wird Tethering jedoch nicht möglich sein. Möglicherweise irgendwann per kostenpflichtiger Zusatzoption. Hallo? Die Tarife mit Datenflatrate kosten alle zwischen 40 und 120 Euro pro Monat. Da sollte es doch wohl auch möglich sein, die Internetverbindung so zu nutzen, wie man will? Dazu kommt noch, dass die Datenflatrate eigentlich keine ist, denn ab einem bestimmten Volumen wird die Geschwindigkeit gedrosselt.

Aber selbst mit dem iPhone kann man die Flatrate nicht nutzen, wenn man es nicht hat. So wie ich, wo mittlerweile seit fast 2 Wochen auf die Lieferung warte.

Auch hier hat die Telekom ihre Kunden mal wieder unterschätzt. Wie schon beim ersten und zweiten iPhone wurde von T-Mobile offenbar viel zu wenig bei Apple bestellt und daher können die bestellten Geräte nicht ausgeliefert werden. Und die vorhandenen Geräte wurden obendrein falsch verteilt: in den großen Elektronikmärkten und teilweise auch in den Telekom-Läden stapeln sich die Geräte teilweise. Doch da Bestandskunden dazu gezwungen wurden, per Hotline ihren Vertrag zu verlängern, können diese sich die Geräte nicht im Laden holen, sondern müssen warten, bis der Online-Versand der Telekom wieder genügend Geräte zugewiesen bekommen hat. Und diese scheinen dann auch zuerst Neukunden zu bekommen.

Fazit

Die Telekom kommt einfach nicht in die Gänge. Sie schaffen es über Jahre weder, ganz Deutschland an wirklich schnelles Internet anzuschließen (6.000+), noch, die dringend notwendige Umstellung auf IPv6 vorzunehmen.

Dazu kommt noch, dass man offenbar nicht in der Lage ist, das Angebot auf die Nachfrage abzustimmen. Doch eine solche Weitsicht ist leider im ganzen Konzern nicht zu finden. Dazu kommt noch, dass alles viel zu bürokratisiert ist und künstlich verkompliziert wird. Warum kann ich im T-Punkt keine Vertragsverlängerung vornehmen? Warum geht fast nie ein Umzug mit gleichzeitigem DSL-Providerwechsel gut? Warum kann ich mein iPhone nicht im T-Punkt abholen, anstatt eine halbe Ewigkeit auf die Zustellung zu warten?

Und wer jetzt schreit, man solle eben einen anderen Provider wählen, hat offenbar nicht viel Ahnung. Die meisten DSL-Provider sind von der Telekom abhängig und können zwar manchmal etwas niedrigere Preise bieten, aber nur selten höhere Geschwindigkeiten bieten. IPv6 gibt es in Deutschland bei keinem der bekannten Provider. Das iPhone lässt sich nur im Netz von T-Mobile vernünftig nutzen, da das D1-Netz immer noch die beste Netzabdeckung (v.a. im Datenbereich) bietet, D2 (Vodafone) bietet zum Beispiel in Bereichen, wo eigentlich UMTS verfügbar ist, kein EDGE als Fallback-Option an, und die E-Netze (O2 und E-Plus) sind nicht einmal in der Lage, deutschlandweit ein GSM-Netz aufzubauen, von einem Datennetz ganz zu schweigen.

Vielleicht sollten die Provider einfach die Einnahmen, die sie von den teilweise horrenden Grundgebühren bekommen, sinnvoll investieren, anstatt ständig Unsinn gratis rauszuhauen, den sowieso keiner braucht (Fußball-TV, Internet-Sicherheitspakete etc.). Konzentration auf die Kernkompetenzen, sozusagen. Leider scheint aber von Kompetenz nicht viel vorhanden zu sein.

Gästebuch mit WordPress realisieren

Für ein anderes auf Wordpress laufendes Projekt wollte ich heute ein Gästebuch realisieren. Soll heißen: für eine bestimmte Seite sollen die Kommentare einfach in der umgekehrten Reihenfolge angezeigt werden, also mit dem neuesten Kommentar oben (anstatt dem ältesten wie es in Wordpress Standard ist).

Für diesen Zweck gibt es diverse Plugins, jedoch kommt man auch viel einfacher und ohne Plugin zum Ziel.

Das Stichwort sind die “Spezialfelder” in Wordpress (“custom fields”). Ich habe mir einfach bei der Gästebuchseite ein solches angelegt (Name: “reverse_comments”, Wert: “true”) und dann in der comments.php direkt nach <?php if ( have_comments() ) : ?> die folgende Zeile eingefügt:

<?php if (get_post_meta($post->ID, 'reverse_comments', true)=='true') { $comments = array_reverse($comments); } ?>

Hier wird das Spezialfeld ausgelesen, und wenn es existiert bzw. den richtigen Wert enthält, wird das Array, das die Kommentare enthält, umgedreht. Ganz einfach :)

Die Telekom, das iPhone und ich

Seufz. Seit heute gibts Apples neuestes Machwerk, das ja eigentlich mein E65 ablösen soll, da es in dieser dritten Inkarnation nun endlich konkurrenzfähig ist.

Viele sagen ja zur Zeit, bei der Telekom sei das viiiel zu teuer und machen so abenteuerliche Experimente wie iPhone in Italien kaufen und hier mit einem Billig-Tarif verwenden. Jedoch besteht für solche iPhones hierzulande grundsätzlich kein Garantieanspruch, und einen Billiganbieter der im D1-Netz funkt (da man in den anderen Netzen Datenverbindungen sowieso vergessen kann) und außerdem eine günstige Datenflatrate anbietet, sucht man vergebens. Daher bleibt für mich nur die Telekom, zumal ich meine dortige Rufnummer gerne behalten würde.

Jedenfalls war ich heute morgen im T-Punkt – mit ernüchterndem Ergebnis. Mein Vertrag läuft offiziell noch bis 2010. Eine Vertragsverlängerung ist frühestens 6 Monate vorher möglich, bei mir im September – plus 14 Tage Kulanz macht das also Ende August.
Über die Hotline 2202 (bei der man am besten gleich “K U N D E N B E R A T E R” sagt) besteht theoretisch die Möglichkeit, eine vorzeitige Verlängerung auszuhandeln, jedoch werden dafür 25 Euro pro Restmonat fällig – und zwar bis Ende der Vertragslaufzeit, nicht etwa bis zu Beginn der 6 Monate davor.

Daher ist nun wohl erstmal Warten angesagt.

Update: Soeben hat mich der Mensch vom T-Punkt heute morgen nachmal angerufen (von wegen Servicewüste und so…) und mich darüber informiert, dass heute die Ablösesumme nicht 25 Euro pro Monat, sondern nur 15 beträgt. Daraufhin habe ich eben nochmal bei der Hotline angerufen und ca. 20 Minuten gewartet – mit dem Ergebnis, dass mein iPhone am Montag per Post kommt. Yeah.

Update 1. Juli 09: Ich warte immer noch. Mittlerweile seit fast zwei Wochen. Muss alles Positive, was ich über T-Mobile geschrieben habe, zurücknehmen. Ziemliche Unverschämtheit, wie hier mit Bestandskunden umgegangen wird, schließlich werden Neukunden innerhalb weniger Tage beliefert. Aber was will man machen? Es führt eben doch nichts an T-Mobile vorbei.

Formeln und Graphen in OS X

Heute habe ich festgestellt, wie nützlich eigentlich das kleine Programm “Grapher” ist, das zu OS X gehört.
Es kann 2D- und 3D-Graphen zeichnen, wozu ein Formeleditor bereitsteht (leider etwas versteckt, ganz rechts im Eingabefeld). Das coole daran: die damit erstellten Formeln lassen sich problemlos herauskopieren und z.B. in ein Pages-Dokument einfügen. Damit erhält die iWork-Suite endlich ihren Formeleditor, den ich schon oft schmerzlich vermisst habe.

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Und das beste daran: Grapher gehört wie so viele nützliche Dinge, für die man sonst Zusatztools bräuchte, zum System und ist damit bei jedem Mac dabei.