sprachkonstrukt.de

nerdkram, design, fotografie & digital lifestyle

Jahresarchiv: 2009

Aus deyhle-webdesign.com wird sprachkonstrukt.de

Vergleich
Schon länger habe ich nach einem richtigen Namen für mein Blog gesucht – schließlich klingt deyhle-webdesign.com doch sehr kommerziell (was ja ursprünglich auch so gedacht war – ich habe nur viel zu wenig Zeit, um Websites für Kunden zu machen. Zumindest offiziell…).
Mein Blog heißt nun also sprachkonstrukt.de. Das Wort gefällt mir visuell wie phonetisch gut. Zusätzlich ist es ein Hinweis auf den technisch-nerdigen Grundton des Blogs, ohne sich auf ein konkretes Thema festzulegen. Und nicht zuletzt war die Domain noch frei…1

Aufrufe für deyhle-webdesign.com sollten automatisch auf sprachkonstrukt.de umgeleitet werden, trotzdem ist es natürlich besser, Bookmarks und RSS-Feeds entsprechend anzupassen. Daher hier die beiden Links zum in die Lesezeichenleiste und den Feedreader ziehen:

RSS-Feed      sprachkonstrukt.de

Und natürlich war der neue Name ein schöner Anlass, um das Theme mal wieder zu überarbeiten. Das Ziel war, einen moderneren, transparenteren Look zu erhalten, dem man die Herkunft aber noch ansieht. Ich denke das ist gelungen. Aber natürlich nehme ich in den Kommentaren gerne Kritik und Verbesserungsvorschläge entgegen.

1: Ich möchte bei diesem Anlass übrigens mal erwähnt haben, dass eine der schlimmsten Plagen des Internets Domaingrabber sind – die Zeitgenossen also, die ein Wörter- oder auch Telefonbuch von vorne bis hinten durchgehen und alles registrieren, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Nur um die Domains dann mit Werbung vollzuklatschen und zu hoffen, dass ihnen irgendwann irgendjemand die Domain zu astronomischen Preisen abkauft. Dadurch gibt es kaum noch einfache freie Domains mit beliebten TLDs wie .com oder .de. Wie soll das in 10, 20, 100 Jahren aussehen? Immer nur neue, sinnlose TLDs zu erfinden oder welche von pazifischen Inselstaaten zu kaufen kann ja nicht die Lösung des Problems sein. Meiner Meinung nach sollten die Registrierbehörden „geparkte“ Domains als das behandeln, was sie sind: ungenutzt.

Review: ein Monat D90

Seit einem Monat habe ich jetzt meine Nikon D90 – Zeit für ein kleines Review.

Nikon D90

Ich hatte noch nie eine Spiegelreflexkamera, mein fotografisches Verständnis beschränkte sich auf das Drücken auf den Auslöser. Blende, Belichtungszeit, Brennweite, ISO – alles Fremdwörter für mich.
Auch die D90 bietet einen vollautomatischen Modus und einige halbautomatische. Recht schnell stellte ich allerdings fest, dass die besten Ergebnisse im manuellen Modus erzielbar sind. Insbesondere, da ich grundsätzlich ohne Blitz arbeite und die Kamera dann die Belichtungszeit gerne zu lange einstellt, wodurch das Bild verwackelt. Aber ich mache lieber etwas dunklere und dafür schärfere Bilder. Lediglich die Schärfenautomatik habe ich aktiviert gelassen, die ist nämlich einfach besser als das menschliche Auge.
Tatsächlich bin ich erstaunt, wie schnell ich mich an das manuelle Fotografieren gewöhnen konnte, aber es ist wirklich nicht sehr schwer: die Blende habe ich meist so weit offen wie möglich, weil man dadurch sehr stark einzelne Bildbereiche durch einen unscharfen Hintergrund hervorheben kann, und bei der Belichtungszeit probiere ich einfach etwas aus, ist ja kein Problem bei einer digitalen Kamera. Mit der Zeit stellen sich natürlich auch Erfahrungswerte ein.
Den Videomodus habe ich noch nicht sehr ausführlich genutzt, er ist sicher nicht mit einer echten HD-Kamera vergleichbar. Trotzdem war dies der Grund, warum ich von Anfang an eine D90 wollte – manchmal braucht man das eben einfach, und ich bin froh, dass die Kamera das Feature bietet.

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Objektiv und Zubehör

Ich habe das Standard-Objektiv DX 18-105mm ED VR, was eigentlich für fast alle Einsatzbereiche ausreicht. Der Zoom ist ausreichend, Makroaufnahmen gehen aber ebenso. Das reicht mir erstmal. Vielleicht werde ich mir irgendwann noch ein reines Makroobjektiv zulegen, weil ich das für einen sehr interessanten Bereich der Fotografie halte. Aber das hat erstmal Zeit.
Mit der Kamera habe ich neben einer 4GB-SD-Karte (reicht für ca. 260 Bilder im RAW-Modus) gleich den GPS-Tagger Holux M-241 erhalten, da ich von Anfang an Fotos mit Geotags machen wollte. Außerdem legte hombertho, von dem ich die Kamera gebraucht kaufte, den Fernauslöser Aputure AP-WR3N und ein Buch bei.
Das erste, was ich mir selbst dazu gekauft habe, war eine Tasche – meine Wahl fiel auf die Crumpler Jimmy Bo 400, weil ich eine möglichst kleine Tasche wollte. USB-Kabel und Geotagger passen aber trotzdem mit rein – und alles andere ist zusammen mit all dem anderen Tech-Kram, den ich täglich mit mir rumschleppe, in der MacBook-Tasche.
Um einen (externen) Blitz werde ich natürlich auf Dauer auch nicht herumkommen – wichtig ist mir dabei aber, dass er an die Decke blitzen kann. Vermutlich wird es der Nissin Di622 werden – darf man mir übrigens auch gerne schenken, ist ja bald Weihnachten.
Ansonsten steht vielleicht noch irgendwann ein etwas besseres Stativ an, das alte was ich momentan noch benutze ist doch sehr wackelig.

Software und Nachbearbeitung

Eigentlich verwalte ich alle Fotos in iPhoto, was als Bestandteil der iLife-Suite von Apple sehr gut in das Betriebssystem integriert ist und Killerfeatures wie Gesichtererkennung und -sortierung und Geotagging unterstützt. Ursprünglich wollte ich auch mit der D90 bei iPhoto bleiben, jedoch frage ich mich inzwischen, ob das so schlau ist. Nachdem ich einmal ein Foto mit Photoshop geöffnet und das dortige RAW-Plugin gesehen habe, möchte ich eigentlich nicht mehr ohne dieses leben – und iPhoto bietet genau keine Einstellmöglichkeiten für RAW-Fotos. Man hört immer von Aperture (Apple) und Lightroom (Adobe). Ersteres ist zwar sicher besser auf OS-X abgestimmt und stabiler (habe ich schon erwähnt, dass Photoshop mir unter 10.6 immer häufiger abstürzt?) – letzteres bietet allerdings die von mir eigentlich erwünschte Photoshop-Einbindung. Und natürlich sind beide Programme nicht gerade billig.
Viel dringender bräuchte ich allerdings eine richtig funktionierende OS-X-Software für meinen Geotagger, da gibt es nämlich nur ein OpenSource-Projekt das mehr schlecht als recht funktioniert (BT747). Schon nach mehreren Fototouren stellte ich hinterher ernüchtert fest, dass keine GPS-Daten vorliegen – wobei ich nicht weiß, ob keine aufgezeichnet wurden, oder ob nur die Software keine auslesen konnte.

Fazit

Ich habe die Fotografie nun doch noch als Hobby für mich entdeckt. Mit einer richtigen DSLR macht es einfach viel mehr Spaß als mit einer normalen Digicam. Die D90 ist dabei sicher eine sehr gute Wahl, auch ich als Anfänger kam schnell mit ihr zurecht. Dass ich sie gebraucht gekauft habe, bereue ich auch keineswegs – sie ist in einem top Zustand und war doch um einiges billiger als neu, wo ich den Kauf sicher noch einige Zeit hinausgezögert hätte. Natürlich ist es immer noch eine Investition, die sich nur lohnt, wenn man auch wirklich viele Fotos macht. Ich hoffe, das kann ich auch während dem Semester aufrechterhalten.
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass ich rundum zufrieden bin und viel Freude daran habe. Sehenswerte Ergebnisse gibt es regelmäßig in meinem Flickr-Photostream zu sehen. Über Kommentare zu meinen Fotos würde ich mich als Anfänger übrigens auch sehr freuen. :)

500 Gigabyte für das MacBook

Eine neue Festplatte für das MacBook
Ich habe mich dazu entschieden, mein schwarzes MacBook noch mindestens bis nächstes Jahr zu behalten, dann ist es drei Jahre alt und ich kann langsam nach einem Ersatz Ausschau halten. Bis dahin bin ich dann vielleicht auch in der Frage „13″ oder 15″“ weitergekommen.
Jedoch stand nun mit Snow Leopard zumindest ein Aufrüsten der Hardware an: meine 320-GB-Festplatte war schon länger immer randvoll, und die Fotografie im RAW-Format verschlingt auch einiges an Speicherplatz (ein Bild meiner D90 benötigt ca. 10 MB). Nach kurzer Recherche beschloss ich, Western Digital den Rücken zu kehren und jetzt eine Festplatte von Seagate zu kaufen (das 500GB-Modell von WD fiel laut Rezensionen bei einigen nach kurzer Zeit aus und war vielen zu laut) – die Momentus 7200.4. Gleichzeitig stellte ich also auf die schnellere Rotationsgeschwindigkeit von 7200 RPM im Gegensatz zu 5400 bei der WD Scorpio um – und ich bin recht zufrieden damit. Durch die höhere Geschwindigkeit ist sie zwar minimal lauter und lässt außerdem ein leichtes Vibrieren spüren, das stört mich aber nicht. Die WD werde ich nun vermutlich als externen Datenspeicher nutzen.
Übrigens gibt es inzwischen auch Notebookfestplatten jenseits der 500GB – leider sind die aber höher als 9,5mm und daher zu dick für das MacBook. Im übrigen hat meine Backup-Platte nur 750GB, von daher ist das schon ok mit 500GB. Ich hoffe allerdings dass mein nächster Mac in Richtung Terabytes geht.

Auf die neue Festplatte habe ich dann auch OS X 10.6 Snow Leopard nochmal frisch installiert und dann meine Daten und Einstellungen per Assistent übertragen. Funktioniert wirklich tadellos, fast schon etwas zu sauber – das System ist hinterher praktisch genau wie vorher (nur schneller). Inklusive aller Programme, Daten und Einstellungen.

Gerne würde ich auch den Arbeitsspeicher meines MacBooks auf 4 GB aufrüsten. Leider kann es aber maximal 3 GB adressieren – und dafür lohnt es sich meiner Meinung nach nicht. Außerdem wird ja immer empfohlen, zwei identische Speicherriegel zu benutzen.

Übrigens: wo ich jetzt so viel Speicherplatz habe, werde ich vermutlich Ende Oktober mal einen Versuch mit Bootcamp und Windows 7 starten, rein interessehalber.

Endlich: Augmented Reality auf dem iPhone mit NearestWiki

Eine der faszinierendsten Bereiche von interaktiven Systemen ist sicherlich Augmented Reality. Darunter versteht man die Erweiterung der Realität mit eingeblendeten Zusatzinformationen.
Und mit dem iPhone 3GS (welches GPS, Kompass und Videokamera bietet) in Verbindung mit OS 3.1 (welches die notwendigen Softwareschnittstellen beitet) ist endlich die Grundlage geschaffen, um Apps zu entwickeln, die Augmented Reality bieten.
Seit heute ist NearestWiki bei Apple für 1,59 € zu haben, was Informationen über die Umgebung aus Wikipedia anzeigt.
[caption id="attachment_413" align="aligncenter" width="550" caption="NearestWiki auf dem iPhone 3GS"]NearestWiki auf dem iPhone 3GS[/caption]
Das funktioniert erstaunlich gut und ist nicht nur ziemlich cool, sondern auch nützlich, dank der Größe und Qualität von Wikipedia.
[caption id="attachment_415" align="alignleft" width="200" caption="Mehrere Einträge werden nach oben gestaffelt"]Mehrere Einträge werden nach oben gestaffelt[/caption] [caption id="attachment_414" align="alignright" width="200" caption="Waagrecht gehalten wird eine Karte angezeigt"]Waagrecht gehalten wird eine Karte angezeigt[/caption]

(via fscklog)

Und alle so: “Yeaahh”

und-alle-so-yeaahh
Ach, das Internet ist schon lustig. Dieses Bild allein ist ja schon großartig. Noch viel besser ist aber, dass das Plakat einen Flashmob auslöste: tatsächlich riefen gestern die 2000 Besucher der Veranstaltung nach jedem Satz der AltKanzlerin „Yeaahh“:
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=J_DRAIGbvUw[/youtube]

Nicht zu vergessen natürlich auch der entsprechende Generator um einen eigenen Spruch auf das Plakat zu setzen.

Großartig.

(via indigoidian / gregel dot com / SPON)