Jahresarchiv: 2010
Inspiriert von Will gibt’s dieses Jahr den Rückblick in Form von Fotos. Auch wenn ich vor allem in der zweiten Jahreshälfte die D90 viel zu selten in der Hand hatte, so konnten doch ab und an Schnappschüsse mit dem iPhone 4 gemacht werden, das ab Mitte August mit seiner wirklich guten Kamera die Qualität meiner TwitPic-Fotos in unerreichte Höhen katapultierte.
Januar

Das Jahr ging angenehm winterlich los (und wir haben es auch überlebt). Gegen Ende das Monats ging es dann kurz vor der Prüfungszeit noch schnell Alpenluft schnuppern.
Februar

Eigentlich perfektes Skifahrwetter, doch als fleißiger Student sitzt man zuhause und bereitet sich auf die Prüfungen vor. Besonders freut man sich dann über Abwechslung in Form eines Warnstreiks der Busfahrer, den man idealerweise erst bemerkt, nachdem man zwanzig Minuten im Regen stand.
März

Jetzt aber: nach bestandenen Prüfungen wird das nasse, kalte Deutschland zurückgelassen und es geht endlich für etwas länger Skifahren, weit weg von den Sorgen der Heimat.
April

Der Alltag kehrt zurück, dennoch ein abwechslungsreicher Monat: nach einem trüben Ostern und einer verschnupften Woche kommt die Sonne heraus und beschert ein paar warme, fast heiße Tage in Esslingen und München. Was noch niemand ahnt: die Hälfte des Sommers ist damit auch schon um.
Mai

Urlaubszeit! Zwar sind nicht wirklich Ferien, doch als Student hat man ja so seine Freiheiten. Der Sommerurlaub findet auf Elba und an einem Tag auch in der Toskana statt.
Juni

Im Juni soll es dann auch wieder warm gewesen sein, sagt man. Keine Ahnung ob das stimmt, ich war mit Studieren beschäftigt.
Juli

Mitten in Prüfungsphase und WM blieb kaum Zeit, nur noch für ein paar letzte Tage in Lüneburg – sogar mit Sonne!
August

Die Aufreger-Themen des Jahres erschüttern die Nation: Google macht Fotos und in Stuttgart wird endlich der Bahnhof erneuert. Außerdem: endlich Ferien. Leider hat der Herbst schon begonnen. Immerhin gibt es noch ein entspannendes Wochenende in der französischen Schweiz.
September

Was als mindestens einwöchiger Sommerurlaub geplant war, wird zu ein paar Tagen im Regen. Danach steht ein erster Umzug an, und die Party des Jahres, die eigentlich ein Fest war.
Oktober

Der zweite Umzug findet statt, ansonsten nichts außer viel Skype und (echte) Arbeit. Vor allem kein Internet. Als ein schönes Foto entstehen könnte, ist leider nur das iPhone zur Hand.
November

Zurück in Ulm, endlich mit neuem MacBook und mehr aus Versehen entsteht ein Bild meines Arbeitsplatzes. Nach einer unverhofften, vorerst letzten Reise nach Norden gehen endlich die Weihnachtsmärkte los und der erste Schnee fällt.
Dezember

Wie im Flug vergeht der Dezember, und alle wundern sich, dass Winter ist und das Internet mächtig. Leider kein guter Zeitpunkt für Planespotting, daher gibts nur den Zaun des Flughafens und die Autobahn auf dem Foto. Urplötzlich ist Weihnachten, noch mehr Schnee, Silvester und das Jahr vorbei (die Weihnachtsmärkte leider auch).
Fazit:
Den Sommer hat 2010 leider vergessen. Während der WM war es dennoch ganz nett. Auch wenn es familiär viel Aufregung gab, wurde letztlich alles gemeistert und das Studium läuft auch (und macht momentan sogar Spaß, da kein Mathe).
Mit dem Internet kommt die Welt immer noch nicht so ganz zurecht, verwirrte Politiker versuchten mal wieder, das Internet zu töten, waren aber doch irgendwie nicht erfolgreich. Apple beglückte die Welt endlich mit einem PADD und mischte die „alte Welt“ mal wieder ordentlich auf. Die „alte Welt“ probte vor allem in Deutschland auch den Aufstand gegen den Fortschritt, mal aus Angst vor Einbrechern, mal aus Angst vor einem neuen Bahnhof. Und dann war da noch der blonde Australier, der uns Dinge erzählte, die wir eh schon vermuteten, und dafür nun politisch verfolgt wird. Wenn das Schneechaos uns nicht alle umbringt, erwarten uns wohl auch 2011 spannende Zeiten.

Eineinhalb Monate hatte ich nun das HTC 7 Mozart
von der Telekom zum Testen (die bisherigen Berichte gibts hier).
Zum Gerät selbst gibt es wenig zu sagen, HTC liefert gewohnt hochwertig verarbeitete Hardware ab. Schade ist nur, dass die drei Knöpfe direkt in das Display übergehen und so oft auch aus Versehen gedrückt werden. Die Kamera hat zwar 8 Megapixel, jedoch ist die Bildqualität definitiv schlechter als beim iPhone 4. Wie so oft hätte eher ein besserer Sensor verbaut werden sollen, als die Auflösung in die Höhe zu schrauben.
Das eigentlich interessante ist das Betriebssystem: Windows Phone 7. Microsofts Versuch, in die gleiche Liga wie Apple (mit iOS) und Google (mit Android) zu kommen. Tatsächlich war es die richtige Entscheidung, Windows Mobile zu begraben und von vorne anzufangen. Das System ist benutzbar, reagiert schnell und sieht hübsch aus. Das Design besteht vor allem aus bunten Kacheln und dem Segoe UI-Font. Doch hier scheinen teilweise etwas zu viele Kompromisse für ein schönes Design eingegangen worden zu sein: Zu oft ist die Schrift zu groß und wird abgeschnitten, weil sie nicht ganz auf das Display passt.

Das eigentliche Problem von Windows Phone 7 ist jedoch, dass es auf dem Stand ist, auf dem Apple und Google schon vor 2 Jahren waren. Viele Fehler, die dort schon gemacht wurden und die inzwischen gelöst sind, wurden von Microsoft unverständlicherweise wiederholt: beispielsweise das Fehlen einer Copy&Paste-Funktion und das Fehlen von Multitasking bzw. Fast-App-Switching. Wird eine App geschlossen, so wird sie beendet und muss beim nächsten Aufruf komplett neu gestartet werden – was mitunter dauern kann. Bei einem Spiel sind Ladezeiten von 30-40 Sekunden an der Tagesordnung, aber auch „einfache“ Apps wie die von Facebook brauchen locker 15-20 Sekunden, bis sie gestartet und benutzbar sind. Dadurch, und durch recht häufige Hänger und Abstürze wird die Benutzung von Windows Phone 7 in der aktuellen Version leider zur Qual. Schade, denn Microsoft hat durchaus schöne, eigene Ideen hervorgebracht. Beispielsweise ist Facebook direkt ins System integriert; auch die Tastatur bedient sich schneller als die des iPhone: Wortvorschläge werden in einer Liste direkt über der Tastatur angezeigt und können so direkt übernommen werden. Und zu guter Letzt unterstützt das Windows Phone eine Funktion, von der Apple-Nutzer nur träumen können: kabellose Synchronisierung.
Also: Microsoft ist auf einem guten Weg, momentan fährt man aber mit einem iPhone oder einem Android-Gerät besser.
Als Smartphone-Besitzer hat man es im Winter nicht leicht: ständig müssen die Handschuhe ausgezogen werden, wenn man kurz was nachschauen oder die Musik wechseln will. Die einfache Lösung dafür sind Handschuhe ohne Fingerkuppen
; aber auf Dauer werden die Finger damit dann doch kalt.
Damit normale Handschuhe auf einem Touchscreen funktionieren, brauchen sie speziell beschichtete Fingerkuppen. Das sieht aber leider meist unschön aus
, daher habe ich etwas weiter gesucht und bin schließlich auf die Dots Gloves gestoßen. Ich habe mir die „D217 Coal“ bestellt; nach rund zwei Wochen war das Päckchen aus den USA dann da.

Die Verarbeitungsqualität ist sicherlich nicht die beste, es sind simple Wollhandschuhe. An den Fingerkuppen (an allen übrigens) ist der Stoff etwas härter, das merkt man auch von innen. Ein paar Fäden sind an den Kuppen abgestanden. Bei dem Preis muss man damit aber wohl leben. Und leider ist am Handgelenk kein Gummibund, wodurch sie nicht so recht halten, sondern recht leicht von der Hand rutschen. Das ist aber der einzige wirkliche Nachteil, denn sie sind warm und – sie funktionieren!
Wie gut das geht, demonstriere ich im folgenden Video.
[youtube height=334]http://www.youtube.com/watch?v=UVob_JW48GU[/youtube]
Wer nun begeistert bestellen möchte, sollte übrigens lieber eine Nummer größer nehmen. Ich habe M bestellt, passe jedoch mit meinen Händen grade so rein (vor allem die Finger sind etwas zu kurz).

Nun hat Google also heute den Chrome Web Store rausgelassen. Sogar mit prominenten Herstellern wie EA.
Richtige Spiele im Browser? Klingt gut, muss ich testen! Auf die Schnelle habe ich Tiger Woods PGA TOUR® Online von EA gefunden, sogar „Free“.
Nach Klick auf Install öffnet sich ein neues Fenster, in dem ich mich erstmal registrieren soll. Alle nicht völlig bescheuerten Namen sind leider schon vergeben, daher muss ich mich als ruben1337 registrieren. Mein Passwort wird wiederholt nicht akzeptiert, weil es zwischen 6 und 14 Zeichen haben muss. Überraschung: das hat es. Aber es enthält Sonderzeichen, was EA wohl überhaupt nicht mag. Steht aber nirgends, muss man selbst draufkommen.
Dann kann ich mich endlich einloggen und komme in das Spiel. Aber was ist das? Missing Plugin. Ich muss erst den „Unity Player“ installieren. Also doch kein HTML5? Doch keine Web-App? Das ist ja wie bei Quake Live, nur schlimmer!
Aber gut, installier ich das halt. Wehe, das verlangt einen Neusta… Glück gehabt. Ein grünes Häkchen und ich werde weitergeleitet zum Spiel. Ich habe keine Ahnung von Golf, aber ein Golfplatz ist schnell angeklickt und schon kann es losgehen… wäre da nicht ein Popup-Fenster, das mich darauf hinweist, dass ich mindestens 10 Punkte brauche. Punkte? Was für Punkte? In Flensburg? Hab ich nicht. Nein, EA-Punkte. Hab ich aber auch nicht. Kann man aber bekommen. Gegen Cash. What?!
Nee, so nicht, EA.
Hat schon jemand etwas Sinnvolles im Chrome Web Store gefunden?

Wer kennt nicht das klassische Blobby Volley, All-Time-Klassiker in Schul-Computerräumen und Hörsälen? Seit einiger Zeit schon in Version 2.0 unter Open-Source-Lizenz und für diverse Plattformen verfügbar, gesellt sich nun auch eine Version von Blobby Volley für iPhone, iPad und iPod dazu. Zwar haben die österreichischen Entwickler von Smadget sich bei ihrem Monster Volley einige künstlerische Freiheiten genommen, im wesentlichen ist es aber das Spielprinzip von Blobby Volley.
Insgesamt eine zeitgemäße Umsetzung; wahlweise mit Touch- oder Bewegungssteuerung, diverse Levels mit steigendem Schwierigkeitsgrad, Multiplayermodus und eine hübsche Grafik. Aufgefallen ist mir beim Test, dass die „maximal 3x hintereinander den Ball im eigenen Feld berühren“-Regel fehlt. Schade auch, dass zwar OpenFeint, aber leider nicht das Apple Game Center unterstützt wird. Dennoch ein hübscher Zeitvertreib, der sich für jeden lohnt, der schon von Blobby Volley begeistert war.
Es gibt eine Light-Version, die allerdings lediglich 3 Levels beinhaltet und durch viel Werbung stört – daher lohnt sie kaum, und man kann beruhigt gleich zur Vollversion für 0,79€ greifen.
iTunes-Link: Monster Volley Pro