Jahresarchiv für 2010
Bis zum Jahr 2005 gab es bei McDonalds den „GemüseMac“ – einen leckeren Burger ohne Fleisch. Das übliche Fleischstückchen wurde durch eine Gemüsefrikadelle ersetzt, dazu gab es noch die Standards – Salat, Tomate, Majonäse.
Doch dann entschied McDonalds, den leckeren Burger aus dem Programm zu nehmen – woraufhin man es recht schwer hatte, bei McDonalds satt zu werden, wenn man kein Fleisch mochte.
Die Konkurrenz BurgerKing hat unterdessen ihren „CountryBurger“ – allerdings ist dieser Burger so etwas wie das ungeliebte Stiefkind von BurgerKing. Das fängt schon damit an, dass die Verkäufer offenbar spontan entscheiden können, ob es den CountryBurger im Menü gibt oder nicht. Mal geht es und mal nicht – meist aber nicht. Außerdem ist der CountryBurger nie fertig, sondern wird immer „frisch“ zubereitet. An sich eine gute Sache – man bekommt schonmal die Pommes und darf sich setzen, der Burger wird einem dann gebracht. Theoretisch. In der Praxis vergessen die gestressten Verkäufer das meist; man isst also seine Pommes und muss dann nochmal hingehen, um die Damen und Herren daran zu erinnern.
Der Burger an sich schmeckt also super, und enthält auch viel Gemüse – nur ihn zu bekommen, ist recht schwierig.
Nun hat aber McDonalds offenbar entschieden, mal wieder einen vegetarischen Burger anzubieten: den Veggieburger. Den ganzen Beitrag lesen »
Zugegeben, früher war ich Facebook gegenüber sehr skeptisch. Aber mittlerweile nutze ich das Social Network doch recht gerne. Klar, man muss wie bei allen Web2.0-Diensten gut abwägen, was man veröffentlicht und was nicht. Doch für mich überwiegen die Vorteile, die Facebook bietet. Besonders gefällt mir die Innovation, bei der Facebook die Konkurrenz in Form von StudiVZ und Co. doch weit hinter sich lässt. Eine schon etwas ältere, aber seehr nützliche Funktion (v.a. in Bezug auf Privatsphäre) und eine Funktion, die es erst seit gestern Abend gibt.
Selektive Sichtbarkeit von Wall-Meldungen mit Listen
Immer wieder ärgern sich Facebook-Nutzer über die Apps und Spiele, die andauernd auf die Wall posten. Es kann schonmal vorkommen, dass man auf der Startseite von Facebook mit fünf oder mehr Farmville-Meldungen begrüßt wird. Klar kann man Nutzer blocken, um ihre Meldungen nicht mehr sehen zu müssen, aber das ist ja nicht im Sinne eines sozialen Netzwerks.
Da ich selbst zu meiner Schande gestehen muss, dass ich recht gerne Farmville spiele, aber meine Freunde nicht zuspammen will, hier die Lösung:
Freundeslisten. Ich habe mir eine Liste „Nicht-Farmville“ angelegt, auf die alle meine Freunde kommen, die kein Farmville spielen bzw. keine Farmville-Meldungen bekommen möchten. Wenn Farmville dann eine Nachricht posten will, stelle ich einfach ein, dass die Liste „Nicht-Farmville“ die Nachricht nicht zu Gesicht bekommt. So kann ich hemmungslos verkünden, dass ich das nächste Level erreicht habe und gerne Geschenke hätte – und kann sichergehen, dass die Nachricht auch nur die Leute erreicht, die es interessiert bzw. denen sie etwas bringt (man bekommt meist Geld o.ä., wenn man auf die Wallpostings seiner Freunde klickt). Der Rest wird nicht damit zugespammt.
Dieses System ist natürlich beliebig ausweitbar – z.B. indem man eine Liste nur mit Arbeits- oder Studienfreunden anlegt, und dann entsprechende Statusmeldungen so nur für die relevante Gruppe sichtbar macht.

Chat über XMPP/Jabber
Gestern kam eine besonders erfreuliche Meldung herein.
Der Facebook-Chat war bis jetzt eher mies. Zwar gab es in meinem Chatclient Adium die Möglichkeit, den Facebook-Chat zu nutzen (also ohne auf die Seite im Browser zu gehen) – das hat allerdings, zumindest zu Beginn, eher unzuverlässig funktioniert. Schließlich nutzte der Chat ein proprietäres Protokoll, und der Chatclient musste einen Browser simulieren, um darauf zugreifen zu können.
Damit ist jetzt Schluss: Facebook stellte auf Jabber um – damit kann nun jeder Chatclient über das XMPP-Protokoll auf den Chat zugreifen. Super!
(Zur Information: Jabber ist ein offenes Chatprotokoll, für das jeder einen Server aufsetzen kann. Man ist also nicht auf einen zentralen Server wie beispielsweise ICQ angewiesen. Natürlich entfällt dieser Vorteil bei Facebook oder Google Talk. Aber immerhin ist es ein standardisiertes Protokoll. Mehr dazu hier.)
Wer den Facebook-Chat in seinem Instant-Messaging-Client einrichten möchte, findet hier alle notwendigen Informationen.

Ein Nudel-Kartoffel-Auflauf aus der Schweiz. Mit Apfelmus. Großartig.
Das Rezept gibts – natürlich – bei Chefkoch.
Ich finde die Idee der Packstationen von DHL eigentlich klasse. Dadurch kann ich das Paket empfangen, wann ich will, und bin auch nicht der Willkür des Postboten ausgeliefert, der Pakete auch gerne mal irgendwo anders abgibt. Oder einfach einen halben Tag vor der Tür stehen lässt, so geschehen mit meinem iPhone seinerzeit.
Nur kommt DHL offenbar mit dem eigenen System nicht zurecht. Ein Erfahrungsbericht.
Ich habe am 13. Januar in einem Onlineshop, den ich hier nicht nennen möchte, eine Bestellung getätigt. Danach vergingen fünf Tage, bis ich am 18. Januar die Nachricht erhielt, dass das Paket verschickt wurde – mit DHL, direkt an meine Packstation-Adresse. Soweit alles in Ordnung. Fünf Tage Bearbeitungszeit sind zwar in Zeiten von Amazon mittlerweile ungewohnt, aber ok. Ich ging davon aus, das Päckchen am nächsten Tag abholen zu können.
Doch es kam einfach keine Benachrichtigung, dass etwas für mich in der Packstation sei. Auch am nächsten Tag und dem Tag danach nicht. Eine Sendungsverfolgungsnummer wurde mir von dem Onlineshop leider auch nicht gegeben – erst nachdem ich einige Tage später mal nachgehakt habe. Tja, und als ich diese Nummer dann bei DHL eingegeben habe, bot sich mir folgendes Bild:

Offenbar konnte DHL aus irgendwelchen Gründen nicht an die (DHL-) Packstation liefern und hat das Paket zurückgeschickt. Hallo? Wenn die Station voll ist, müsste an eine andere Station oder an eine Postfiliale geliefert werden. Warum die Post allerdings gleichzeitig der Meinung ist, das Paket sei an meine Familie oder meine Nachbarn ausgeliefert worden, ist mir schleierhaft.
Der Hammer aber ist der Eintrag vom 22.01.10 um 17:29 unter der Bezeichnung „Zustellung“, wonach anscheinend mit mir eine Rücksendung vereinbart worden war, da ich angeblich im Urlaub sei. Oder ist mit „Empfänger“ die Packstation gemeint? Wie kann eine Packstation im Urlaub sein?
Jedenfalls ist meine Bestellung nun 13 Tage alt und wurde innerhalb von 9 Tagen von DHL durch 10 Paketzentren geschleust und letztlich offenbar wieder an den Absender zurückgegeben. Klasse Aktion. Inzwischen wurde das Paket nochmals abgeschickt und ich habe netterweise direkt eine neue Sendungsverfolgungsnummer erhalten. Wohin die Reise wohl diesmal geht?
Nicht das erste Mal
Ich bin noch nicht lange Packstation-Kunde. Aber dafür hatte ich schon erstaunlich viel Ärger: ein Paket konnte nicht zugestellt werden, weil es nicht über DHL, sondern über UPS verschickt wurde (auf der Packstation-Website wird mit keinem Wort erwähnt, dass die Zustellung nur duch DHL erfolgen kann). Ein anderes Paket war laut Sendungsverfolgung eingeliefert, ich konnte es aber nicht abholen und hatte auch keine Benachrichtigung bekommen. Ein Anruf bei DHL ergab, dass der Mensch, der die ID-Nummern der Kunden offenbar manuell in die Packstation eingibt, einen Zahlendreher drin hatte. Es hätte also jemand völlig anderes das Paket holen können. Tatsächlich konnte ich erst zwei von fünf Paketen direkt ohne Probleme bei der Packstation abholen. Keine gute Quote.
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