Seit gestern ist jetzt also iOS 4.0 für das iPhone 3GS verfügbar (für das 3G nur eingeschränkt). Die Neuerungen dürften mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Und doch war das Update für mich recht interessant:

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Flash ist sowas von tot. Folgendes Spielchen (Breakout) basiert auf einer Übungsaufgabe, die ich machen musste, und ist komplett in HTML5 und Javascript realisiert.

Ende letzten Jahres kamen die ersten Einheiten in die Supermarktregale, inzwischen hat Barilla seine gesamte Produktpalette auf ein neues Design umgestellt. Dabei wurde offenbar auf einen hohen Wiedererkennungswert und einen eleganteren, hochwertigeren Look geachtet. Das Logo verlor dabei seinen 3D-Effekt, ein Trend, der von Mercedes gestartet und mittlerweile zahlreich adaptiert wurde. Die Schrift verlor ihre angedeuteten Serifen und wurde etwas schlanker, auch ein beliebter Designtrend unserer Tage (was man schon allein an meinen Artikelüberschriften sieht).
Die Gabel auf den Nudelpackungen, die kaum als „Serviervorschlag“ bezeichnet werden konnte, wich einem kompletten Gericht, das sich über die Seite nach hinten ausdehnt, wo das zugehörige Rezept zu finden ist. Die großflächige Eigenwerbung auf der Rückseite ist verschwunden, lediglich ein kleiner Hinweis auf die Nudelsaucen aus dem gleichen Hause ist geblieben. Schön ist, dass die Nährwerttabelle von der Seite verschwunden ist, die Packung sieht daher auch seitlich im Regal stehend hübsch aus und die Sorte ist auch seitlich sofort erkennbar.
Besonders hervorzuheben ist aber das neue Verpackungsdesign der Nudeln: Das Fenster ist verschwunden. Eine vernünftige Entscheidung, bei getrockneten Nudeln ist eine visuelle Qualitätsprüfung ohnehin von zweifelhaftem Sinngehalt. Die Form der Nudel ist durch die prominente Einzelabbildung auch ohne Fenster leicht erkennbar – und man kann die leere Packung nun endlich guten Gewissens ins Altpapier werfen (oder hat wirklich jemand die Plastikfolie herausgepopelt?
Positiv ist auch der Ersatz der seitlichen Öffnung, die nicht sehr groß und schon gar nicht wiederverschließbar war. Stattdessen kann nun die Oberseite aufgerissen und per Lasche wieder verschlossen werden.
Bei den Soßen wurde leider keine Packungsänderung vorgenommen, die kleinen Pestogläschen lassen sich immer noch nur schwierig restlos entleeren.
Die deutsche Website wurde leider noch nicht an das neue Design angepasst.

Alles in Allem ein souveränes Produkt-Redesign.
Flattr wird grade durch die ganze Blog-Welt getrieben, daher wird es sicher schon der eine oder andere kennen. Da ich die Idee aber ziemlich gut und unterstützenswert finde, treibe ich mal munter mit.

Das Internet (zumindest der modernere Teil) lebt davon, dass die Leute sharen. Bloggen, Fotos hochladen, Videos drehen. Das ist der eine Teil der Nutzer. Der große andere Teil konsumiert nur, mehr oder weniger ohne Gegenleistung. Die Gegenleistung besteht höchstens in ein paar Kommentaren oder einer Weiterverbreitung über die einschlägigen Dienste. Flattr möchte erreichen, dass diese Gegenleistung auch aus einem (geringen) Geldbetrag bestehen kann.
„Was? Geld? Bezahlen? Im Internet? Igitt!“, werden jetzt sicher einige sagen. Ja, Geld bezahlen, allerdings nicht böse kommerziell, sondern eher indie-mäßig cool.
So funktioniert Flattr (hier könnte man jetzt das Flattr-Video einbinden, aber Flash ist ja bekanntlich bäh, daher in Worten):
Man legt einen kleinen Geldbetrag (ca. 2 bis 20 Euro) fest, den man bereit ist, pro Monat an all die netten Menschen im Internet abzugeben. Also ungefähr so viel wie ein Bier oder ein Stück Kuchen. Dann geht man im Internet surfen. Wenn einem etwas gefällt, und der Urheber Flattr nutzt, klickt man auf den Flattr-Button – vergleichbar mit dem „Gefällt mir“-Button von Facebook. Das macht man so oft man will.
Am Ende des Monats wird dann der vorher festgelegte Betrag unter all den Leuten, auf deren Flattr-Button man geklickt hat, aufgeteilt.
So kommen vielleicht ein paar Cent oder gar Euro zusammen, die der Urheber für seine Arbeit bekommt. Davon kann natürlich niemand leben oder einen Server bezahlen, aber es geht ja auch nur um die freundliche Geste.
Eine ziemlich coole Konkurrenz zu den unzähligen „Gefällt mir“-Buttons von diversen Diensten. Aber natürlich funktioniert das System nur, wenn möglichst viele Leute mitmachen – also los!

Jung, schwedisch, innovativ: Das Flattr-Team
Das schwedische Start-Up befindet sich zur Zeit zwar noch in der Betaphase, allerdings werden Invites inzwischen recht zügig rausgerückt – und Gründer Peter Sunde versicherte mir, dass die Registrierung „in ein paar Wochen“ sowieso für alle geöffnet wird.
Unterdessen kann auf flattr.com ein Invite angefordert werden.
Und das da unten rechts, das ist der Flattr-Button für diesen Blogeintrag. Darf geklickt werden!
Update: Ich habe mittlerweile Flattr-Invites zu vergeben. Einfach melden.