Ausgeflattrt

Knapp ein Jahr hat es gehalten, jetzt fliegt Flattr bei mir wieder raus.
Zwar bin ich immer noch der Meinung, dass die Grundidee von Flattr gut ist; allerdings hat sich nun gezeigt, dass Flattr im momentanen Zustand nur ganz wenigen etwas bringt – wirklich großen Contentproduzenten, wie der TAZ oder fscklog.
Flattr-Nutzer, die selbst keinen Content produzieren, scheint es kaum zu geben. Und daher findet nur eine Umverteilung statt von kleinen Blogs zu großen Blogs. Das soll kein Vorwurf sein, viele große Blogs flattrn natürlich auch wieder an kleine Blogs zurück.
Und natürlich verdient Flattr selbst ordentlich mit.
Jedenfalls – für mich hat es sich definitiv nicht gelohnt. Die Einnahmen lagen stets unter dem minimalen Einzahlungsbetrag von 2€ pro Monat. Daher habe ich im März die letzten Cent meines Flattr-Kontos verflattrt und nun die Buttons deaktiviert.
Zum Thema Monetarisierung: meine Serverkosten finanziere ich zur Zeit (ansatzweise) durch Amazon, ein bisschen iTunes
und möglicherweise bald durch Untervermietung von Webspace. Auf den PayPal-Spenden-Button rechts hat leider bisher noch nie jemand geklickt.

Vielen Dank für den Bericht. Ich gerniere meine Einnahmen hauptsächlich über Google Adsense und hatte mir auch mal überlegt zu flattern. Allerdings hatte ich beim Informieren über Flattr auch den Verdacht, dass hier eher eine Umverteilung des investierten Geldes stattfindet als ein nenneswerter Verdienst. Somit hatte ich Flattr wieder verworfen und bin mit dieser Entscheidung durch deinen Bericht bestätigt worden. Klassische Affiliate-Programme scheinen mehr Geld abzuwerfen.
Beste Grüße
Thorsten
Mittlerweile kann man auch geflattrt werden, ohne selbst Geld auf sein Flattr-Konto zu laden. Daher habe ich nun in der Sidebar wieder einen (statischen) Flattr-Button eingebaut, wer mich also flattrn möchte, kann das nun wieder tun.