sprachkonstrukt.de

iPad (4. Generation)

Ich habe tatsächlich noch nie über das iPad gebloggt – dabei habe ich nun seit März 2011 täglich das iPad […]

iPad (4. Generation)

Ich habe tatsächlich noch nie über das iPad gebloggt – dabei habe ich nun seit März 2011 täglich das iPad 2 benutzt und es ist praktisch zu meinem Haupt-Gerät geworden.
Die Frage „Wozu braucht man das überhaupt?“ hört man immer wieder, doch die Antwort ist einfach: für fast alles.
Tatsächlich verwende ich für die private Nutzung mittlerweile fast ausschließlich das iPad. Den Mac packe ich wirklich nur noch zum Arbeiten aus: Programmieren, lange Texte schreiben, Fotos verwalten.
Doch auch auf dem iPad kann erstaunlich gut gearbeitet werden: im Querformat hat die Tastatur Standard-Größe, es lässt sich mit etwas Übung sogar blind darauf tippen.

Beim Lesen – sei es nun im Internet, in Zeitschriften oder gar in Büchern – ist das iPad dann klar das bessere Gerät im Vergleich zum Computer.

Aber auch in Zusammenspiel mit dem Apple TV ist das iPad großartig: so kann ich die Filme, die auf der Time Capsule liegen, vom iPad aus über einen Computer zum Apple TV streamen. Oder direkt das Apple TV fersteuern. Und natürlich alles, was auf dem iPad passiert, auf dem großen Fernseher anschauen.

Und nicht zuletzt sind da die Spiele. Langsam bin ich alt genug, dass mir „Retrogaming“ Spaß macht, weil ich die aktuellen Retro-Spiele tatsächlich damals gespielt habe: so etwa GTA 3, und bald GTA Vice City. Aber auch Brettspiele funktionieren auf dem iPad erstaunlich gut.

Anlass dieses Blogartikels ist aber eigentlich die Ablösung des iPad 2. Es war ein wundervolles Gerät, auch nach fast zwei Jahren erfreut es mich täglich und vermittelt das Gefühl, in der Zukunft zu leben. Schließlich hatte Captain Picard in Star Trek damals schon eine Art iPad – das PADD.
Doch das iPad 2 hat 2 Probleme: es hat noch den alten Dock-Connector, und nicht den Lightning-Anschluss des iPhone 5 – und ein verhältnismäßig unscharfes Display. Als im Frühjahr 2012 das iPad der dritten Generation erschien, entschied ich, auf die nächste Generation zu warten.
Das Retina-Display lässt keine Pixel mehr erkennen, wie man vor allem bei Schrift, aber z.B. auch bei dem feinen Muster des Hintergrundbildes sieht.
Heute war es so weit: die ersten iPads der vierten Generation mit LTE-Modul gingen über den Ladentisch.
Ich habe mich für die gleiche Konfiguration wie beim iPad 2 entschieden: schwarz, 32 GB, mit Mobilfunkchip.
Letzterer ist für mich durchaus sinnvoll, auch wenn ich den größten Teil des Tages WLAN verwende. Manchmal ist man dann eben doch unterwegs, und über das iPhone zu tethern ist alles andere als eine elegante Lösung. Abgesehen davon kommen über die konstante Mobilfunkverbindung Push-Nachrichten zuverlässiger an. Dank einer kostenlosen MultiSIM in meinem Telekom-Vertrag kommt so LTE-Internet ohne Zusatzkosten auf das iPad.

Das iPad 4 ist 0,6mm dicker und 49g schwerer als das iPad 2. Kann man wohl verschmerzen.
Im Vergleich zum iPad 2 fällt auf, dass das iPad der vierten Generation etwas schwerer und etwas dicker ist. Schuld daran ist das Retina-Display, das einen größeren Akku benötigt. Ansonsten sind die Geräte äußerlich (abgesehen natürlich vom Anschluss) identisch.

Oben 30-Pin-Connector, unten neuer Lighting-Anschluss. Derzeit noch ohne echte Vorteile, abgesehen von einem Ladekabel weniger für iPhone-5-Besitzer.
Weitere Änderungen wären dann noch bei der Kamera, die ich praktisch nie verwende, und die Verfügbarkeit von Siri und Spracherkennung.
Und dann ist da natürlich das vielleicht genialste Zubehörteil überhaupt – das Smart Cover. Displayschutz, Putzlappen, Ständer und Tischaufsteller in einem. Für das neue iPad habe ich mich nun für rotes statt schwarzes Leder entschieden.

Das Smart Cover.
Eigentlich fehlt dem iPad jetzt nur noch das, was auch dem iPhone 5 fehlt: ein Dock. Unverständlicherweise baut Apple offenbar keine Docks mehr für seine neueren Geräte, sondern vertraut fälschlicherweise auf den schlechten Geschmack von Drittherstellen. Und natürlich wäre es cool, wenn es etwas leichter wäre, und man es locker mit einer Hand halten könnte wie den neuen Kindle. Aber das ist eine andere Geschichte…

Kommentare