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Mal wieder neue Ohrhörer


Es ist wieder so weit. Gerade mal 9 Monate haben meine Sennheiser CX 300 II gehalten, die ich damals nach ausführlicher Überlegung als Ersatz für meine alten JBL Reference 220 anschaffte. Wie schon bei diesen ist auch jetzt bei den Sennheisern einfach der Stecker kaputt gegangen.

Nach einem Blick auf Amazon war die Entscheidung dann aber schnell getroffen: die JBL Reference 220, mit denen ich schon 3 Jahre zufrieden war, kosteten bei einem Amazon-Händler nur noch 12€. Neu, OVP und auch noch mit Rechnung, da kann ja gar nichts schiefgehen.
Einen Tag später waren sie dann auch schon da, und die Überraschung war groß.

Die Packung war ganz offensichtlich schon einmal geöffnet worden, und die Hälfte des Lieferumfangs fehlte. Für mich kein Problem, da ich das ganze Zubehör noch habe oder gar nicht brauche (Flugzeugadapter, Nackenbügel, Tragetasche etc.). Wer auch immer die Packung „optimiert“ hat, war auch noch besonders schlau: über die Auflistung des Lieferumfangs auf der Rückseite klebte er einfach einen Sticker „Simplified For iphone“ [sic] – die Auflistungen in fünf anderen Sprachen, darunter deutsch, ließ er allerdings stehen.
OVP nenne ich das nicht, und eine Rechnung habe ich bisher auch noch nicht gefunden (in der Schachtel war lediglich der Amazon-Lieferschein).
Da ich offenbar das letzte Exemplar bekommen habe, werde ich mir nicht die Mühe machen, eine Rücksendung durchzuführen. Allerdings kann ich von dem Amazon-Händler inGadget, der sich teilweise auch Deutscher Händler – 24h Blitzversand über Amazon Fulfillment nennt, nur abraten. Insbesondere das Fehlen der Rechnung scheint laut den Nutzerbewertungen üblich zu sein, irgendwie sieht das alles etwas illegal aus. Schade, dass Amazon nichts gegen solches Geschäftsgebaren unternimmt.

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Eduroam (802.1X) der Uni Ulm am iPhone/iPad nutzen

Wer das WLAN der Uni Ulm bisher nutzen wollte, war auf „Welcome“ angewiesen, wo man sich bei jedem Verbinden mit Nutzername und Passwort einloggen musste.

Diese Zeiten sind nun endlich vorbei: zusätzlich gibt es nun das hochschulübergreifende eduroam.
Anstatt sich in das unverschlüsselte Welcome-WLAN einzuwählen und im „Captive Portal“ die Nutzerdaten einzugeben, erfolgt die Authentifizierung über einen 802.1X-RADIUS-Server (kann man sich vorstellen wie eine WPA-Verschlüsselung zuhause, nur dass jeder Nutzer ein eigenes Passwort hat).
Am Mac ist das recht schnell konfiguriert, Details können bei Jonathan nachgelesen werden.

Am iOS-Device sieht es allerdings anders aus, im Menü finden sich keine detaillierteren Netzwerkeinstellungen.
Um die Konfiguration auf das Gerät zu bekommen, muss man eine Konfigurationsdatei mit dem iPhone Konfigurationsprogramm erstellen:

Zusätzlich muss im Tab „Protokolle“ TTLS aktiviert werden und bei der Internen Authentifizierung PAP eingestellt werden.
Im Bereich „Allgemein“ sollten noch Name und eine Kennung eingegeben werden; anschließend sendet man sich die Konfigurationsdatei am einfachsten über den Mail-Button („Freigeben“) an iPhone, iPad oder iPod touch.

Dort kann man dann das Profil installieren, indem man den Anhang der Mail öffnet:

Die Nachfrage, ob das Zertifikat installiert werden soll, sollte man bestätigen.
Und schon kann man in das „eduroam“-WLAN gehen und wird automatisch authentifiziert.

Größter Vorteil: man kann nun auch mit mehrere Geräten gleichzeitig im WLAN angemeldet sein (im „Welcome“-Netz ging das nicht) – es ist also kein Problem, mit Mac, iPad und iPhone gleichzeitig online zu sein.

Meine Uni wird wirklich immer besser. Erst gibt es endlich einen EC-Aufwerter für den Studentenausweis, dann „echten“, guten Kaffee und nun auch noch ein RADIUS-WLAN. ♥

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Sucker Punch


Letzte Woche konnte ich endlich jemanden finden, der mit mir in Sucker Punch geht, einen Film, der wohl jetzt schon zu den polarisierendsten des Jahres gehört:

ein sexistisches, dämliches und lachhaftes Machwerk

(Spiegel Online)
Auch der mitleidig blickende Kartenabreißer fand den Film „scheiße”.

Natürlich muss man wissen, worauf man sich einlässt: Regisseur ist Zack Snyder, vor allem bekannt vom großartigen 300, welches seinerzeit auch schon zu recht unterschiedlichen Kritiken führte. Vom Stil her geht der Film auch definitiv in Richtung Comicverfilmung mit Tarantino-artiger Inszenierung.

Dies wird schon in der düsteren, aber großartig gestalteten Eröffnungsszene deutlich, zu der eine von Hauptdarstellerin Emily Browning gesungene Version von „Sweet Dreams” läuft.

Kurz zur Story: Mädchen wird in Psychiatrie misshandelt und flüchtet sich in Traumwelten. Fertig.
Und diese Traumwelten sind das eigentlich sehenswerte und unterhaltsame an Sucker Punch – Kampfszenen mit Steampunk-Nazis im 1. Weltkrieg oder mit Drachen und Kampfhubschraubern im Mittelalter sind vielleicht nicht logisch erklärbar, aber ein visuelles Meisterwerk, das jeden begeistert, der auch an 300 Gefallen fand.
Dabei wird die Gewalt, wenn überhaupt, nie geschmacklos inszeniert.

Dazu kommt, dass Snyder die Lösung der Geschichte nur andeutet; gut möglich, dass deswegen viele Zuschauer aussteigen und den Film schlecht finden. Auch ich musste noch relativ viel nachdenken, bis ich jetzt soweit bin, ansatzweise zu verstehen, was in Sucker Punch eigentlich passiert ist (Achtung, Spoiler im nächsten Absatz).

Die eigentliche Realität ist nur am Anfang und am Ende zu sehen. Das Bordell ist die erste Traumwelt, in die Babydoll sich flüchtet, als sie das „Theater” sieht. Nur hier gibt es ihre Freundinnen, die wohl alle gewisse Teile ihres Selbst repräsentieren. So verarbeitet sie beispielsweise den Tod ihrer Schwester. In dieser Realität geht es ihr zwar auch nicht gut, aber sie ist nicht mehr völlig hilflos. In der zweiten Stufe, den Kampf-Traumwelten, wendet sich das Blatt dann vollständig und die Männer werden von den Mädels geradewegs abgeschlachtet.
Am Ende ist Babydoll/Sweet Pea dann zwar noch nicht am Ende ihrer Reise, aber zumindest von Blue befreit.

Ob das nun die richtige Interpretation ist oder was die Aussage des Films sein soll, weiß ich natürlich auch nicht.

Wenn der Film auf BluRay erscheint, werde ich ihn mir auf jeden Fall nochmal ansehen. Vielleicht erkenne ich dann auch, dass Sucker Punch doch nur eine schöne Aneinanderreihung von bombastischen Bildern und durchaus selbstironischen und lustigen Szenen ist, die auch aus einem Computerspiel entstammen könnten. Aber selbst wenn dem so wäre, hat mich Zack Snyder doch bestens unterhalten.

Sucker Punch Soundtrack (iTunes) (Amazon)
BluRayDVD

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Ausgeflattrt

Knapp ein Jahr hat es gehalten, jetzt fliegt Flattr bei mir wieder raus.

Zwar bin ich immer noch der Meinung, dass die Grundidee von Flattr gut ist; allerdings hat sich nun gezeigt, dass Flattr im momentanen Zustand nur ganz wenigen etwas bringt – wirklich großen Contentproduzenten, wie der TAZ oder fscklog.
Flattr-Nutzer, die selbst keinen Content produzieren, scheint es kaum zu geben. Und daher findet nur eine Umverteilung statt von kleinen Blogs zu großen Blogs. Das soll kein Vorwurf sein, viele große Blogs flattrn natürlich auch wieder an kleine Blogs zurück.
Und natürlich verdient Flattr selbst ordentlich mit.

Jedenfalls – für mich hat es sich definitiv nicht gelohnt. Die Einnahmen lagen stets unter dem minimalen Einzahlungsbetrag von 2€ pro Monat. Daher habe ich im März die letzten Cent meines Flattr-Kontos verflattrt und nun die Buttons deaktiviert.

Zum Thema Monetarisierung: meine Serverkosten finanziere ich zur Zeit (ansatzweise) durch Amazon, ein bisschen iTunes und möglicherweise bald durch Untervermietung von Webspace. Auf den PayPal-Spenden-Button rechts hat leider bisher noch nie jemand geklickt.

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Große Bilder mit Tiles darstellen

Nichts angezeigt, obwohl JavaScript aktiviert ist? => Neuladen.

Der Orionnebel, ein 18000×18000 Pixel großes Bild vom Hubble-Teleskop

Für ein aktuelles Uni-Projekt stellte sich meinem Team die Aufgabe, eine Karte á la Google Maps darzustellen. Vor allem bei Karten ist es problematisch, einen hohen Detailgrad zu erreichen, ohne zu große Datenmengen handlen zu müssen: ein, sagen wir, 12000×12000 Pixel großes Bild mal eben durch einen Browser zu jagen, funktioniert einfach nicht.
Die Lösung für dieses Problem kennen wir auch von Google Maps: das Bild (die Karte) wird in einzelne Quadrate für unterschiedliche Zoomstufen geteilt, und nur der tatsächlich angezeigte Ausschnitt wird vom Server geladen.

Soweit, so gut, aber wie macht man das nun mit eigenen Inhalten? Wenn man ein großes Bild (z.B. ein Gigapixel-Panorama) oder einfach eine eigene Karte so anzeigen möchte, wie Google Maps das möchte? Erstaunlicherweise findet man zum Thema „Google Maps mit eigener Karte“ erstaunlich wenig im Internet. Weiterlesen →

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Zur Landtagswahl in Baden-Württemberg

Ich möchte nicht, dass die Grünen für ihre populistische Stuttgart-21-Hetzkampagne belohnt werden. Ich möchte natürlich auch nicht, dass alles weitergeht wie bisher und CDU/FDP weiter diktieren. Nun könnte ich die SPD wählen, aber… die SPD ist eben die SPD.
Daher höre ich auf mein Herz und wähle bei der Landtagswahl die Piraten, die der Wahl-o-mat nicht müde wird, mir vorzuschlagen.

Und das Wahlprogramm liest sich in der Tat recht gut: stärkere Bürgerrechte, mehr Transparenz in der Politik, mehr Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung, nachhaltige Energie- und Umweltpolitik, kostenloser ÖPNV, freie Bildung, flächendeckende Breitbandversorgung, kein Alkoholverkaufsverbot nach 22 Uhr (ja, das gibt es hier wirklich!).
Größtenteils Punkte, die ich schon seit Jahren predige. Zwar kann ich eine Stärkung der direkten Demokratie aus naheliegenden Gründen nicht gutheißen, aber letztlich ist die Piratenpartei die Partei, die am meisten richtig und am wenigsten falsch macht.
(Und wer noch immer glaubt, die Piratenpartei würde zu PirateBay gehören und bestünde aus Raubkopierern, sollte sich vielleicht mal etwas informieren).

Außerdem könnten starke „kleine“ Parteien die großen zwingen, neue Koalitionen und Kompromisse zu schließen – eine Situation, die für ordentlich frischen Wind in der Baden-Württembergischen Politik sorgen könnte. Momentan reicht es nämlich weder für Rot-Grün noch für Schwarz-Gelb.

Daher meine Wahlempfehlung für die Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011:

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Inverse Scrolling

In der Entwicklerversion des nächsten OS X „Lion“ wurde ein neues Feature eingeführt: Inverse Scrolling.
Man kennt das von iOS-Geräten: in Safari z.B. bewegt man den Finger nach oben, um nach unten zu scrollen. Die Metapher passt: man schiebt die Seite nach oben weg. Am Mac, und an jedem andem PC, bewegt man dagegen den Scrollbalken: Finger nach unten bedeutet, nach unten zu scrollen, also das Sichtfenster nach unten zu schieben.

Unter dem Motto „Back to the Mac“ bringt Apple nun das Verhalten der iOS-Geräte, wo man die Seite direkt bewegt, anstatt das Sichtfenster zu schieben, zum Mac. Keine Angst, das soll abschaltbar sein.
Dennoch war ich neugierig, und mithilfe des BetterTouchTools lässt sich das Verhalten heute schon so einstellen.

Gesagt, getan: und es fühlt sich tatsächlich irgendwie „richtig“ an, auch wenn man es am Anfang bewusst machen muss. Aber erstaunlich schnell geht es wie von selbst.

Irritierend ist allerdings der Scrollbalken. Vermutlich geht das besser, wenn dieser nicht immer eingeblendet wird, wie bei iOS (und wie es auch in Lion sein wird).
Außerdem irritiert, dass der Mauszeiger natürlich nicht gleich dem Finger ist. Ich würde gerne mal ein Grafiktablett-Verhalten am Trackpad ausprobieren, also dass es 1:1 auf den Screen gemappt wird (möchte ich in die obere linke Ecke des Bildschirms, tippe ich in die obere linke Ecke des Trackpads).

Irgendwie hat mich das Verhalten dann aber doch etwas zu sehr irritiert, und so schaltete ich es wieder ab – nur um danach festzustellen, dass ich die ganze Zeit „falsch“ scrolle. Daher bleibe ich nun doch beim „neuen“ Scrollen.

Fazit: Es funktioniert super. Klar benötigt man etwas Umstellungszeit, aber Inverse Scrolling ist definitiv natürlicher. Mit dem BetterTouchTool klappt das auch schon super, bis jetzt ist mir nur in Eclipse ein Bug aufgefallen: das Codefenster scrollt nach wie vor auf die „alte“ Art und Weise, während alle anderen Fenster die Systemeinstellung übernehmen. Das ist irritierend. Inverse Scrolling an sich schon nach kürzester Zeit überhaupt nicht mehr.

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Probleme mit Twitter


Interessant:
Seit heute Morgen bestand sprachkonstrukt.de nur aus einem HTTP-500-Error.
Nachfrage bei Hoster netclusive ergab, dass ein externer Seitenaufruf das Problem sei, auf den ein Skript keine Antwort erhält. In der Folge entstanden massenhaft Serverprozesse, die nicht beendet werden konnten, irgendwann schaltete er ab. Nachdem erstmal alle Plugins deaktiviert wurden, ging es wieder – netclusive nannte die IP 199.59.148.11 als Quelle des Übels. Twitter also. Das Twitter Widget Pro ist allerdings eigentlich so eingestellt, dass es maximal 2 Sekunden auf Twitter wartet… selbst wenn, wie heute, Twitter massive Probleme hat, sollte das kein Problem sein…

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Flow: To-Do in schön

Things ist zu teuer, Remember The Milk zu hässlich. Dass To-Do-Listen auch schön sein können, beweist nun Flow. Und noch etwas beweist Flow: dass Webanwendungen gut sein können.

Das ansonsten auffälligste Feature ist eine Delegier-Funktion, man soll wohl im Team zusammenarbeiten und sich gegenseitig Aufgaben schicken können. Ansonsten bietet Flow die Standards, also Deadlines, Tags und den ganzen Kram. Nett ist auch, dass man neue Aufgaben einfach per eMail eintragen kann – wohl aufgrund dieses Features spart sich Flow zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch noch ein auf Smartphones angepasstes Erscheinungsbild.

Ingesamt macht das Projekt jedenfalls einen sehr guten Eindruck und hat Remember The Milk bei mir erstmal abgelöst. Achja, und wie aller heißer Shit im Web ist es natürlich noch closed beta. Gute Nachricht: ich habe Invites zu vergeben. Einfach melden.

(via aptgetupdate.de)

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