Tag: apps
Angry Birds, das Pacman unserer Zeit, erschien soeben in einer neuen Version: Angry Birds Space. Don Pettit, NASA-Astronaut auf der ISS, erklärt kurz wie das funktioniert: – ja, Rovio hat tatsächlich einen Astronauten dazu gebracht, ihr neues Spiel zu promoten. Der Angry-Birds-Wahnsinn nimmt kein Ende. Ein kurzer Test begeistert: kamen bei den bisherigen Sequels stets [...]
Die Banking-App für diverse Apple-Geräte, (i)OutBank, feiert heute Jubiläum und kostet nur die Hälfte. Das sind zwar gerade am Mac auch immer noch 20 €, allerdings dürfte sich die Investition für Leute mit mehreren Konten und häufigen Bankgeschäften lohnen. Die iPhone-App nutze ich persönlich mittlerweile anstelle von CashTrails, um einen Überblick über Ein- und Ausgaben zu [...]
Ja, reißerische Überschrift, ich weiß. Und ich muss auch gleich zurückrudern: natürlich geht es nicht um natives Flash auf dem iPad. Das wäre wohl auch in Bezug auf Akkuleistung und Sicherheit eine schlechte Idee. Aber dann gibt es sie eben doch, die Momente, in denen man eine Flash-Website besuchen muss. Beispielsweise, wenn man schnell die [...]
Die älteren werden es gar nicht kennen, aber wenn man heutzutage studiert, hat man in Bezug auf die Prüfungsverwaltung immer mit dem POS-System (auch bekannt als QUISPOS oder LSF) zu tun, eine herzallerliebste Webanwendung zur Studiumsverwaltung. Diese hat, gelinde gesagt, leichte Usability-Probleme (um eine Note nachzusehen, sind mindestens 8 Klicks notwendig). Was läge näher, als [...]

Nun hat Google also heute den Chrome Web Store rausgelassen. Sogar mit prominenten Herstellern wie EA.
Richtige Spiele im Browser? Klingt gut, muss ich testen! Auf die Schnelle habe ich Tiger Woods PGA TOUR® Online von EA gefunden, sogar „Free“.
Nach Klick auf Install öffnet sich ein neues Fenster, in dem ich mich erstmal registrieren soll. Alle nicht völlig bescheuerten Namen sind leider schon vergeben, daher muss ich mich als ruben1337 registrieren. Mein Passwort wird wiederholt nicht akzeptiert, weil es zwischen 6 und 14 Zeichen haben muss. Überraschung: das hat es. Aber es enthält Sonderzeichen, was EA wohl überhaupt nicht mag. Steht aber nirgends, muss man selbst draufkommen.
Dann kann ich mich endlich einloggen und komme in das Spiel. Aber was ist das? Missing Plugin. Ich muss erst den „Unity Player“ installieren. Also doch kein HTML5? Doch keine Web-App? Das ist ja wie bei Quake Live, nur schlimmer!
Aber gut, installier ich das halt. Wehe, das verlangt einen Neusta… Glück gehabt. Ein grünes Häkchen und ich werde weitergeleitet zum Spiel. Ich habe keine Ahnung von Golf, aber ein Golfplatz ist schnell angeklickt und schon kann es losgehen… wäre da nicht ein Popup-Fenster, das mich darauf hinweist, dass ich mindestens 10 Punkte brauche. Punkte? Was für Punkte? In Flensburg? Hab ich nicht. Nein, EA-Punkte. Hab ich aber auch nicht. Kann man aber bekommen. Gegen Cash. What?!
Nee, so nicht, EA.
Hat schon jemand etwas Sinnvolles im Chrome Web Store gefunden?

Wer kennt nicht das klassische Blobby Volley, All-Time-Klassiker in Schul-Computerräumen und Hörsälen? Seit einiger Zeit schon in Version 2.0 unter Open-Source-Lizenz und für diverse Plattformen verfügbar, gesellt sich nun auch eine Version von Blobby Volley für iPhone, iPad und iPod dazu. Zwar haben die österreichischen Entwickler von Smadget sich bei ihrem Monster Volley einige künstlerische Freiheiten genommen, im wesentlichen ist es aber das Spielprinzip von Blobby Volley.
Insgesamt eine zeitgemäße Umsetzung; wahlweise mit Touch- oder Bewegungssteuerung, diverse Levels mit steigendem Schwierigkeitsgrad, Multiplayermodus und eine hübsche Grafik. Aufgefallen ist mir beim Test, dass die „maximal 3x hintereinander den Ball im eigenen Feld berühren“-Regel fehlt. Schade auch, dass zwar OpenFeint, aber leider nicht das Apple Game Center unterstützt wird. Dennoch ein hübscher Zeitvertreib, der sich für jeden lohnt, der schon von Blobby Volley begeistert war.
Es gibt eine Light-Version, die allerdings lediglich 3 Levels beinhaltet und durch viel Werbung stört – daher lohnt sie kaum, und man kann beruhigt gleich zur Vollversion für 0,79€ greifen.
iTunes-Link: Monster Volley Pro

Nachdem ich mich gestern mit den Grundfunktionen von Windows Phone 7 auf meinem HTC 7 Mozart vertraut gemacht habe, stehen heute erste Apps an. Schließlich machen eMails allein auf Dauer nicht glücklich. Am wichtigsten ist erstmal ein Twitter-Client. Also einfach mal den Marketplace starten.
Nachdem ich erst etwas ziellos umhergeirrt bin, und keine Suchfunktion gefunden habe, ist mir die Hardwaretaste mit der Lupe unten rechts aufgefallen. Also direkt mal echofon, meinen Lieblingstwitterclient auf iOS und OS X gesucht – und nicht gefunden. Dafür scheint es eine Twitter-App direkt von Twitter zu geben. Erster Nutzerkommentar: „Ruckelt wirklich böse“ – muss ich haben! Zum Kauf muss ich allerdings erstmal mein Konto einrichten. Kurz überlege ich, das Geburtsdatum von Captain Kirk anzugeben, was problemlos möglich wäre, entscheide mich dann aber doch dagegen. Nach dem Bestätigen teilt mir das Telefon mit, dass es mich ab jetzt Spieler19979592 nennen wird. Ich habe jetzt offenbar einen XBox-Live-Account. Danach darf ich mir Twitter kaufen, netterweise (da es kostenlos ist) ohne irgendwelche Kreditkartendaten.
Die App landet dann im „erweiterten“ Menü, lässt sich aber auch auf den Homescreen legen.
Später kommen weitere Apps dazu:
Da mir die Facebook-Integration in das System (Kontakte und „Ich“) nicht so gut gefällt, lade ich mir die offizielle Facebook-App herunter, die die üblichen Funktionen bietet. Als ich mich in der Uni damit brüsten will, dass ich dort bin, stelle ich aber fest, dass das (zugegeben relativ neue) Places-Feature in der Facebook-App leider fehlt. Ebenfalls fehlt Single Sign-On, wodurch es bei iOS möglich ist, den Facebook-Login von der App übernehmen zu lassen. Wenn man dann im Browser oder in einer App auf Facebook stößt, wird kurz die Facebook-App gef Ansonsten: recht unspektakulär. Es fällt auf, wie auch bei der Twitter-App schon, dass durchaus darauf geachtet wurde, zum Look&Feel von Windows Phone 7 zu passen.
Als dritte App soll ein Google-Reader-Client her; den bewertungsmäßig besten Eindruck macht auf mich „Flux“. Kostet 1,99 €, allerdings ist (wie bei fast allen Apps) eine kostenlose Demo-Version verfügbar. Was die Beschränkung der Demo ist, steht leider nirgends, ich gehe aber davon aus, dass sie einfach irgendwann den Dienst verweigern wird. Werde ich dann ja sehen. Abgesehen vom grellen Icon ist Flux aber wirklich ein schöner Reader-Client, der ebenfalls vom Stil wie Windows Phone 7 oder auch Bing aussieht: Hintergrundfotos, große, serifenlose Segoe-Light-Schriften und bunte Kästchen (in denen das „Artikelbild“ angezeigt wird. Man sollte immer Artikelbilder setzen, wenn man bloggt!).
Was am Marketplace stört, ist die miese Suchfunktion. Obwohl das Angebot an Apps ingesamt noch überschaubar ist, suche ich ganz gerne nach Apps. Dafür drückt man in der Marketplace-App auf die Suchtaste. Das Problem ist dann nur, dass die Suchfunktion vor allem Musik findet. Und selbst wenn mal eine App dazwischen ist, kann man diese kaum schnell genug anklicken, da durch Einsatz des Dynamic-Query-Patterns ständig noch mehr Suchergebnisse (also Musik) dazwischen kommen. Warum steht hier keine Filterfunktion („nur Apps durchsuchen“) zur Verfügung?!
Allgemein bestehen die Apps in Windows Phone 7 aus mehreren nebeneinander liegenden Views, durch die normalerweise durch seitliches Swipen gewechselt werden kann. Bei Twitter hat man beispielsweise erst seine Timeline, rechts daneben die Mentions, dann Listen etc.
Jede dieser Views ist aber natürlich länger als das Display hoch ist, man kann also auch mit einem vertikalen Swipe nach unten scrollen. Soweit kein Problem, beim iPhone ist das auch manchmal so und klappt bestens.
Nicht so bei Windows Phone 7: scrollt man auch nur leicht schräg nach unten, wird allzu gerne ein horizontaler Swipe erkannt und es wird nach nebenan gewechselt. Außerdem ist die Swipe/Klick-Erkennung noch nicht ganz ausgereift: öfters wählt man auch einen Eintrag aus, anstatt über ihn weg zu scrollen. Wobei das nun eher am System selbst liegt als an den Apps, weshalb dieser Eintrag damit erstmal sein Ende finden soll.
Morgen werde ich dann mal versuchen, mit dem Mac Musik und so auf das HTC 7 Mozart zu syncen.
Die Bildqualität der Screenshots ist leider der fehlenden Screenshot-Funktion anzulasten. Keine Ahnung, warum da auf den Fotos diese Schraffur zu sehen ist.
Heute gibt es mal drei kleine iPhone-Games, die in letzter Zeit Aufsehen erregt haben und die auf keinem iPhone fehlen sollten.
Der Klassiker: Flight Control

Eigentlich schon relativ alt, aber immer noch gut. Man muss verschiedene Flugzeugtypen auf die jeweils richtige Landebahn leiten, ohne dass es zu einem Crash kommt. Die Steuerung ist dabei relativ genial, die 2D-Vektorgrafiken sehr hübsch. 5 Flughäfen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden stehen zur Auswahl. Garniert wird das ganze mit GameCenter-Anbindung. Als Universal-App für iPhone, iPod und iPad erhältlich, für 79 Cent im iTunes Store.
Für Zwischendurch:
Cut the Rope
Aus der Kategorie „Geschicklichkeit“: Level für Level gilt es, ein kleines Monster mit „Candy“ zu füttern. Dazu muss man im Regelfall Seile durchschneiden, Seifenblasen zerplatzen lassen oder auf Luftballons drücken. Momentan gibt es 100 Levels, weitere sollen aber noch per Update dazukommen.
Kurzweilig und ebenfalls mit GameCenter-Anbindung – für 79 Cent im iTunes Store.
Hübsches Rennspiel: Reckless Racing
Gute Rennspiele leben von ihren Strecken. Diese waren schon die große Stärke von Klassikern wie den alten Need-For-Speed-Teilen oder auch Flatout 2. An letzteres erinnert auch Reckless Racing: sehr detaillierte Strecken irgendwo in den USA, über die mit entsprechenden Autos geheizt wird. Dabei steht der Fahrspaß eindeutig im Vordergrund, dennoch kommt das Spiel mit Physik-Engine (und extrem driftendem Kurvenfahrstil) und in 3D – wobei man die Strecken nur von oben sieht. Leider sind die Strecken recht kurz und nicht sehr zahlreich, immerhin scheint es in der iPad-Version drei zusätzliche Strecken zu geben (was ich aber mangels iPad nicht ausprobieren konnte). Sehr schade ist auch, dass es keine Anbindung an das GameCenter gibt. Dennoch eine klare Empfehlung für jeden, der auf hübsche Grafik steht. Kommt in zwei Versionen für das iPad (3,99€) und natürlich für das iPhone (2,39€).
Übrigens: mich findet man in Apples GameCenter als iRuben.
Bisher hatte ich immer eine kleine Numbers-Tabelle, in die ich ca. einmal im Monat meine Einnahmen und Ausgaben eingetragen habe, um zumindest ungefähr zu wissen, wofür ich (möglicherweise zuviel) Geld ausgebe. Das war allerdings recht kompliziert und irgendwie auch nie aktuell und vollständig.
Bei aptgetupdate wurde ich jetzt aber auf eine App für das iPhone OS aufmerksam, die dieses Problem zu lösen verspricht: CashTrails.
Buchungen lassen sich damit in eine Vielzahl von Kategorien einteilen, dabei werden mehrere Konten unterstützt (z.B. Girokonto, Kreditkarte und Bargeld), es können beteiligte Personen eingetragen und die Buchungen in verschiedene Gruppen aufgeteilt werden. Auch automatische Währungsumrechnung ist möglich.
Dazu bietet das Programm dann umfangreiche Auswertungen an, anhand derer man übersichtlich sieht, wofür man am meisten ausgegeben hat. Abgerundet wird das Angebot mit einer Exportfunktion und einer PIN-Sperre – schließlich soll ja nicht jeder, der das iPhone oder den iPod touch in die Hand bekommt sehen können, wieviel Geld man gerade hat.

Die einzige Funktion, die ich vermisst habe, ist eine Möglichkeit, den Kontostand initial festzulegen. Offenbar muss der Kontostand zu Beginn allerdings tatsächlich als Einnahmen verbucht werden. Dadurch wird die Statistik leider etwas verfälscht. Cool wäre natürlich auch noch eine Funktion, über die Buchungen auf dem Girokonto automatisch in die App übernommen werden.
Alles in allem bin ich aber ziemlich begeistert von der App, und erstaunlicherweise gelingt es mir tatsächlich, die Eintragungen aktuell zu halten.
In der kostenlosen Light-Version können maximal 30 Buchungen gespeichert werden, die Vollversion kostet 3,99 € und ist im App-Store erhältlich.
Das iPhone hat von Haus aus zwar die Google-Maps-App an Bord, die zumindest eine Routenplanung umfasst, eine echte Navigation ist das aber nicht. Seit einiger Zeit gibt es auch „richtige“ Navi-Apps, die im Funktionsumfang der Software handelsüblicher Navigationsgeräte in nichts nachstehen. Kein Wunder, kommen diese doch von den üblichen Verdächtigen: Navigon und TomTom. Beide bieten echte Turn-by-turn-Navigation, wie man sich das vorstellt: mit einer netten Stimme, die einen freundlich, aber bestimmt darauf hinweist, dass man abbiegen soll.
Nun sind diese Apps aber mit 70 € für den deutschsprachigen Raum bzw. 100 € für Westeuropa nicht gerade ein Schnäppchen.
Nun gibt es aber seit ein paar Monaten Skobbler. Das ist die App eines kleinen deutschen StartUp-Unternehmens, das von Navigon ausgegliedert wurde. Es bietet nicht nur Turn-by-turn-Navigation mit der Navigon-Stimme, sondern auch eine Community im Hintergrund, die sich vor allem mit der Erfassung und Bewertung von „Points of Interest“, insbesondere Restaurants und Kneipen, befasst. Die Teilnahme daran ist kostenlos und optional, man kann die App auch einfach nur als Navi nutzen.
Was zur Zeit noch fehlt sind Features wie 3D-Ansicht, Stau- und Blitzerwarnung und eine automatische Ausrichtung der Karte mithilfe des Kompasses des 3GS. Wird aber vermutlich bald per Update nachgeliefert.
Außerdem ist zu sagen, dass die App von Haus aus keine Karten mitliefert, also auch nur wenig Speicherplatz braucht: alle benötigten Karten werden on demand heruntergeladen. Das kann natürlich problematisch werden, wenn man irgendwo fern jedes Handynetzes oder im Ausland ist. Bis jetzt hatte ich allerdings noch nie Probleme damit, und die Navigation funktioniert wirklich wunderbar.
Und das beste ist: die App kostet regulär nur 8 €. Das ist schon ein super Preis, aber dazu kommt noch, dass Skobbler bis einschließlich Montag den 30.11. für 5 € zu haben ist. Also schnell zuschlagen, wenn man noch ein Navi fürs iPhone braucht. Insbesondere, da Googles Über-Navi-App noch einige Zeit brauchen wird, bis sie auf das iPhone kommt.
Übrigens: ich bin bei Skobbler unter dem Benutzernamen „iRuben“ auffindbar.