Navigation auf dem iPhone mit Skobbler

Das iPhone hat von Haus aus zwar die Google-Maps-App an Bord, die zumindest eine Routenplanung umfasst, eine echte Navigation ist das aber nicht. Seit einiger Zeit gibt es auch „richtige“ Navi-Apps, die im Funktionsumfang der Software handelsüblicher Navigationsgeräte in nichts nachstehen. Kein Wunder, kommen diese doch von den üblichen Verdächtigen: Navigon und TomTom. Beide bieten echte Turn-by-turn-Navigation, wie man sich das vorstellt: mit einer netten Stimme, die einen freundlich, aber bestimmt darauf hinweist, dass man abbiegen soll.
Nun sind diese Apps aber mit 70 € für den deutschsprachigen Raum bzw. 100 € für Westeuropa nicht gerade ein Schnäppchen.

skobbler-iphone-navigationNun gibt es aber seit ein paar Monaten Skobbler. Das ist die App eines kleinen deutschen StartUp-Unternehmens, das von Navigon ausgegliedert wurde. Es bietet nicht nur Turn-by-turn-Navigation mit der Navigon-Stimme, sondern auch eine Community im Hintergrund, die sich vor allem mit der Erfassung und Bewertung von „Points of Interest“, insbesondere Restaurants und Kneipen, befasst. Die Teilnahme daran ist kostenlos und optional, man kann die App auch einfach nur als Navi nutzen.
Was zur Zeit noch fehlt sind Features wie 3D-Ansicht, Stau- und Blitzerwarnung und eine automatische Ausrichtung der Karte mithilfe des Kompasses des 3GS. Wird aber vermutlich bald per Update nachgeliefert.
Außerdem ist zu sagen, dass die App von Haus aus keine Karten mitliefert, also auch nur wenig Speicherplatz braucht: alle benötigten Karten werden on demand heruntergeladen. Das kann natürlich problematisch werden, wenn man irgendwo fern jedes Handynetzes oder im Ausland ist. Bis jetzt hatte ich allerdings noch nie Probleme damit, und die Navigation funktioniert wirklich wunderbar.

Und das beste ist: die App kostet regulär nur 8 €. Das ist schon ein super Preis, aber dazu kommt noch, dass Skobbler bis einschließlich Montag den 30.11. für 5 € zu haben ist. Also schnell zuschlagen, wenn man noch ein Navi fürs iPhone braucht. Insbesondere, da Googles Über-Navi-App noch einige Zeit brauchen wird, bis sie auf das iPhone kommt.

Übrigens: ich bin bei Skobbler unter dem Benutzernamen „iRuben“ auffindbar.

Endlich: Augmented Reality auf dem iPhone mit NearestWiki

Eine der faszinierendsten Bereiche von interaktiven Systemen ist sicherlich Augmented Reality. Darunter versteht man die Erweiterung der Realität mit eingeblendeten Zusatzinformationen.
Und mit dem iPhone 3GS (welches GPS, Kompass und Videokamera bietet) in Verbindung mit OS 3.1 (welches die notwendigen Softwareschnittstellen beitet) ist endlich die Grundlage geschaffen, um Apps zu entwickeln, die Augmented Reality bieten.
Seit heute ist NearestWiki bei Apple für 1,59 € zu haben, was Informationen über die Umgebung aus Wikipedia anzeigt.

NearestWiki auf dem iPhone 3GS

NearestWiki auf dem iPhone 3GS


Das funktioniert erstaunlich gut und ist nicht nur ziemlich cool, sondern auch nützlich, dank der Größe und Qualität von Wikipedia.
Mehrere Einträge werden nach oben gestaffelt

Mehrere Einträge werden nach oben gestaffelt

Waagrecht gehalten wird eine Karte angezeigt

Waagrecht gehalten wird eine Karte angezeigt

(via fscklog)

Mein iPhone 3GS – Teil 3: Der App-Store

App-Store auf dem iPhoneMit etwas Verspätung auf Grund von Prüfungen folgt nun Teil 3 meiner iPhone-Serie.

  1. Das Gerät
  2. Die Software
  3. Der App-Store
  4. Fazit

Ein fabrikneues iPhone bringt nur die rudimentärsten Funktionen mit, wie ich im letzten Teil erläutert habe. Anfangs hieß es seitens Apple noch, dass Funktionserweiterungen über Web-Apps, also spezielle Websites, die man in Safari aufruft, möglich sein sollen. Das funktioniert auch ganz gut, denn man kann jede Website als eigenes “Programm” den Home-Screens hinzufügen. Jedoch sind natürlich die Möglichkeiten eines Programms im Browser recht beschränkt. Daher gibt es seit mittlerweile einem Jahr den App-Store, in dem es unzählige Programme für das iPhone zum Download gibt – teils kostenlos, teils für einige Cent. Den ganzen Beitrag lesen »

Need for Speed Undercover

Nun ist auch das erste Spiel auf meinem iPhone“>iPhone gelandet: Need for Speed Undercover. (iTunes-Affiliate-Link)

Need for Speed Undercover Die »Need for Speed«-Serie kenne ich noch gut von früher, seinerzeit Ende der 90er mit »Brennender Asphalt« und NFS Porsche. Die neueren Teile, die im Milieu der illegalen Straßenrennen spielen, habe ich dann nicht mehr mitverfolgt (was wohl auch daran liegt, dass es sie nicht für OS X gibt).
Aber jetzt auf dem iPhone musste ich für 5,49 € einfach zugreifen. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Die Grafik ist super und unglaublich für ein Mobiltelefon. Es läuft auf meinem 3GS super flüssig und ist kein einziges Mal abgestürzt.
Gesteuert wird durch Bewegen des Gerätes nach links und rechts, bei einer starken Bewegung beginnt der Wagen zu driften, was Bonuspunkte gibt. Beschleunigt wird konstant, bremsen geht durch einen Finger auf dem Display (muss man allerdings fast nie). Zusätzlich gibt es Nitro und Zeitlupe.
Die Hintergrundstory wird durch eingespielte Filmsequenzen erzählt, die Rennen sind nur selten klassische Rundkursrennen, meist muss man ein Auto heil ins Ziel bringen und die Polizei abhängen oder die Gegner durch Rammen außer Gefecht setzen. Für gewonnene Rennen gibt es Geld, mit dem man sich neue Autos kaufen und aufrüsten kann.
Leider ist das Spiel insgesamt recht einfach, ich schätze, das ich es in ungefähr 3-4 Stunden durchgespielt haben werde. Natürlich kann man dann die Rennen nochmal fahren um mehr Geld zu verdienen, bis man irgendwann alle Autos besitzt. Ein Multiplayer-Modus fehlt leider auch.

Fazit: EA hat ganze Arbeit geleistet und gewohnte Qualität abgeliefert. Ein einstellbarer Schwierigkeitsgrad, mehr Levels und ein Multiplayermodus wären zwar schön, können allerdings bei dem Preis nicht erwartet werden. Der Gesamteindruck ist super und den Preis wert.