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		<title>Warum der „Gef&#228;llt mir“-Button doof ist</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 20:28:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit kurzem hat Facebook seine Nutzerprofile umgestellt: sie zeigen jetzt alles an, was einem „gef&#228;llt“. Und das sind nicht nur Seiten auf Facebook – sondern das ganze Internet. Dank dem neuen „Like“- bzw. „Gef&#228;llt mir“-Button, den jeder Horst auf seiner Website per Copy&#38;Paste einblenden kann. Allerdings f&#252;hrt ein Klick nicht nur dazu, dass ein Link [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit kurzem hat Facebook seine Nutzerprofile umgestellt: sie zeigen jetzt alles an, was einem „gef&auml;llt“. Und das sind nicht nur Seiten auf Facebook – sondern das ganze Internet. Dank dem neuen „Like“- bzw. „Gef&auml;llt mir“-Button, den jeder Horst auf seiner Website per Copy&amp;Paste einblenden kann. Allerdings f&uuml;hrt ein Klick nicht nur dazu, dass ein Link zu der Website mal eben in Twitter-Manier unverbindlich in den Facebook-Newsfeed gehauen wird – sondern dass die Website dauerhaft in das Profil des Nutzers aufgenommen wird.<br />
Das brisante dabei ist, dass diese Eintr&auml;ge offenbar grunds&auml;tzlich f&uuml;r die ganze Welt sichtbar sind – eine Beschr&auml;nkung nur auf die eigenen Freunde existiert nicht (bzw. funktioniert nur f&uuml;r auf der Profilseite aktiv eingetragene Dinge).</p>
<p>Und das gef&auml;llt mir nicht, das muss ich ganz klar sagen. Ich habe kein Problem damit, dass meine Tweets &ouml;ffentlich sind, obwohl die teilweise auch recht pers&ouml;nlich sind. Aber das ist alles etwas unverbindlicher und geht in der Masse mehr oder weniger unter. Das Facebook-Profil findet dagegen jeder sofort – und soll dort jetzt auch noch aggregiert alles aufgelistet finden, was mir mal „gefallen“ hat? Nein danke.</p>
<p>Soll man nun also diesen Button einbauen? Daf&uuml;r spricht, dass durch das Promoten &uuml;ber Facebook sicher der eine oder andere zus&auml;tzliche Besucher angesp&uuml;lt wird. Wohl auch der Grund, warum sich die meisten Blogger in meiner Blogroll in k&uuml;rzester Zeit dazu bringen lie&szlig;en, den Button einzubauen. Ich war auch kurz davor, auf den Zug aufzuspringen und habe lange hin- und her&uuml;berlegt. Das Ergebnis sieht man: kein Like-Button auf sprachkonstrukt.de (OT: ist das eigentlich cool, das klein zu schreiben? Und wie finden meine Leser &uuml;berhaupt den Namen?).</p>
<p>Es gibt zwei M&ouml;glichkeiten, den Like-Button einzubauen. Die am weitesten verbreitete, weil simpelste, ist das iFrame. Das ist kein Bilderrahmen aus Aluminium, sondern ein HTML-Tag, der l&auml;ngst veraltet ist, dachte ich zumindest (in XHTML war das so) – in HTML 5 ist er aber wieder vertreten. Keine saubere L&ouml;sung, aber eine pragmatische. Die <a href="http://www.be24.at/blog/entry/639312">andere</a> ist per XFBML, der Facebook-API, und Javascript. H&auml;tte ich wohl genommen. Allerdings: man sollte schon ganz genau &uuml;berlegen, ob man das will.</p>
<p>Lustige Notiz am Rande: es findet keine Pr&uuml;fung des hinterlegten Links statt, dieser muss also nicht der Seite entsprechen, auf der sich der Button befindet – interessante Kommentare sind garantiert, wenn beispielsweise eine Pornoseite an Facebook &uuml;bergeben wird.</p>
<h3>Nichts neues – und nichts gutes</h3>
<p>Schon seit einiger Zeit sind vor allem auf Blogs etliche „social Buttons“ vertreten, mit denen man die aktuelle Seite direkt auf einer Vielzahl an sozialen Netzwerken und Bookmarkdiensten raushauen kann. Meiner Meinung nach Schwachsinn. M&ouml;chte ich eine Seite promoten, gehe ich selbst zur Plattform meiner Wahl, z.B. Twitter. Klar, die Hemmschwelle ist sicher niedriger, wenn schon ein One-Klick-Button da ist.</p>
<p>Und der Facebook-Like-Button ist eigentlich nichts anderes als ein weiterer social Button – der einzige Unterschied ist, dass er zu <em>dem</em> Social Network schlechthin f&uuml;hrt und daher die kritische Masse an Nutzern erreicht. Wenn ich einen social Button einbauen m&uuml;sste, w&uuml;rde ich wohl den von Facebook nehmen, keine Frage, denn dort ist jeder (jaja, ich wei&szlig;. Aber fast jeder!). </p>
<p>Allerdings ergibt man sich dann wieder der blo&szlig;en Marktmacht von Facebook – und kein anderer Dienst hat noch Chancen. Eine bessere L&ouml;sung f&uuml;r die social Buttons w&auml;re eine Browserfunktion daf&uuml;r. Stelle man sich folgenderma&szlig;en vor: im Browser lege ich mein bevorzugtes soziales Netzwerk fest, so wie ich die Startseite und den Suchanbieter einstelle. Auf jeder Seite kann ich dann per einfachem Klick direkt einen Beitrag dar&uuml;ber auf <em>meiner</em> bevorzugten Plattform posten, nicht auf der vom Seitenbetreiber bevorzugten. Solche L&ouml;sungen gibt es in Form von Plugins und Toolbars nat&uuml;rlich l&auml;ngst. Aber warum nicht direkt in den Browser einbauen? Sch&auml;tze, von Mozilla oder Google wird sowas bald kommen. </p>
<h3>Ein Wort an die Webdesigner und Blogger</h3>
<p>Nehmt den Like-Button wieder raus. Und andere eventuell vorhandene social Buttons am besten auch gleich. Wenn ihr unbedingt wollt, dass die Leser Links weitergeben, erstellt einen gut sichtbaren Permalink, vielleicht auch eine Kurz-URL, und weist die Leser darauf hin.<br />
Oder: sorgt f&uuml;r guten Content, der verbreitet sich n&auml;mlich von selbst, auch ohne Like-Button.</p>
<p>Performancetechnisch sind die social Buttons &uuml;brigens auch keine Offenbarung, angeblich sorgt der Facebook-Like-Button f&uuml;r rund 1 Sekunde mehr Ladezeit. Au&szlig;erdem l&auml;sst er sich grafisch nicht anpassen… hier beispielsweise w&uuml;rde das Blau wohl auch kaum passen.</p>
<p>Lasst es den Besuchern erspart, die bunten Buttons anzusehen, und lasst es ihnen erspart, das soziale Netzwerk zu nutzen, das <em>ihr</em> gut findet.<br />
Macht es Facebook nicht zu einfach, vollst&auml;ndige Surfprofile seiner Nutzer zu erstellen – genau das ist durch den Like-Button n&auml;mlich m&ouml;glich. Egal ob er geklickt wird oder nicht. </p>
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		<title>Chrome – der neue Browserk&#246;nig</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 14:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mittlerweile hab ich sie alle durch. Ganz am Anfang war ich tats&#228;chlich noch mit dem Internet Explorer (5 oder so, was war bei Windows 2000 dabei?) unterwegs, dann lange mit Opera und irgendwann schlie&#223;lich mit Firefox. Mit dem Umstieg in die Apple-Welt freundete ich mich mit Safari an, und war mit dem eigentlich auch immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://sprachkonstrukt.de/wp-content/uploads/chrome-logo.png" alt="" title="chrome-logo" width="269" height="260" class="alignright size-full wp-image-468" />Mittlerweile hab ich sie alle durch. Ganz am Anfang war ich tats&auml;chlich noch mit dem Internet Explorer (5 oder so, was war bei Windows 2000 dabei?) unterwegs, dann lange mit Opera und irgendwann schlie&szlig;lich mit Firefox. Mit dem Umstieg in die Apple-Welt freundete ich mich mit Safari an, und war mit dem eigentlich auch immer recht zufrieden.<br />
In letzter Zeit wurde der Apple-Browser aber immer langsamer, insbesondere durch die „Top Sites“. Und wie immer bei Apple gilt auch bei Safari „friss oder stirb“ – es gibt keine echte Pluginschnittstelle und nur wenig Einstellungsm&ouml;glichkeiten. So bin ich mittlerweile bei Chrome als Hauptbrowser angelangt. <span id="more-512"></span></p>
<p><a href="http://sprachkonstrukt.de/wp-content/uploads/chrome-menubar.png"><img src="http://sprachkonstrukt.de/wp-content/uploads/chrome-menubar-300x101.png" alt="" title="Vorbildlich: die Tabs sind platzsparend oben" width="300" height="101" class="alignright size-medium wp-image-469" /></a>Man k&ouml;nnte sagen, dass Chrome all das hat, was Safari noch fehlt. Die Tabs sind platzsparend ganz oben untergebracht, die Statusleiste wird nur bei Bedarf eingeblendet, insgesamt reagiert der Browser viel schneller und direkter, und schlie&szlig;lich gibt es mittlerweile auch eine integrierte Plugin-Schnittstelle. Letztere ist sogar besser realisiert als die von Firefox. Im Vergleich zu diesem hat Chrome vor allem Geschwindigkeit und Optik zu bieten, Chrome startet fix, passt optisch super zu OS X und – sehr wichtig – verwendet den OS-X-Schl&uuml;sselbund. Fast alle von Safari gespeicherten Passw&ouml;rter kann auch Chrome verwenden. Und nat&uuml;rlich ist die Google-Suche direkt in die URL-Leiste integriert, was auch sehr praktisch ist. Dazu lassen sich noch weitere Suchanbieter per Kurzbefehl einstellen.<br />
Weitere Features habe ich ja schon in meinem <a href="http://sprachkonstrukt.de/2009/12/08/google-chrome-beta-fuer-os-x/">ersten Test im Dezember 2009</a> beschrieben.</p>
<p>Erw&auml;hnenswert w&auml;re noch die Updatefunktion, die komplett im Hintergrund arbeitet. So ist sichergestellt, dass der Browser immer aktuell ist, v&ouml;llig ohne Zutun des Nutzers.<br />
Au&szlig;erdem l&auml;sst sich die Lesezeichenleiste in die Startseite integrieren, so k&ouml;nnen nochmals einige Pixel in der H&ouml;he gespart werden. </p>
<p>Kommen wir zur Kehrseite der Medaille: jeder muss nat&uuml;rlich selbst entscheiden, ob er einen Browser von Google nutzen will. Jedoch habe ich kein Problem damit, URL-Vervollst&auml;ndigungen und Suchvorschl&auml;ge zu erhalten, im Gegensatz, ich erwarte das eigentlich. Das Senden von Nutzungsstatistiken habe ich deaktiviert; die vielkritisierte Browser-ID <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Chrome-4-1-Ohne-ID-mit-Uebersetzung-957648.html">ist mittlerweile Geschichte.</a> Und wo ich surfe, wei&szlig; Google sowieso, egal ob ich mit Chrome oder mit was anderem surfe (Stichwort Analytics). </p>
<p><a href="http://sprachkonstrukt.de/wp-content/uploads/chrome-font-bug.png"><img src="http://sprachkonstrukt.de/wp-content/uploads/chrome-font-bug-150x150.png" alt="Seltsamer Font-Fehler in Chrome" title="Seltsamer Font-Fehler in Chrome" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-513" /></a>Au&szlig;erdem tritt bei mir noch ab und zu ein seltsamer Bug auf: manche Schriftarten werden nicht angezeigt. Vor allem mit Monospace-Schriften, aber z.B. auch mit der Microsoft-Schriftart Calibri, die in letzter Zeit unter Webdesignern recht beliebt wurde, hat Chrome ein Problem. Da hilft momentan nur, diese Seiten dann in Safari zu &ouml;ffnen. Allerdings wird das sicher bald behoben, man darf nicht vergessen, dass Chrome – wie fast alles von Google – den Beta-Status hat, also sich noch in der Entwicklung befindet.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> <a href="http://www.google.com/chrome">Chrome</a> ist zur Zeit das Beste, womit man surfen kann. Nat&uuml;rlich ist der Browser kostenlos und f&uuml;r Mac OS X, Linux und Windows erh&auml;ltlich.</p>
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		<title>Google Chrome Beta f&#252;r OS X</title>
		<link>http://sprachkonstrukt.de/2009/12/08/google-chrome-beta-fuer-os-x/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 22:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den Google-Browser Chrome gibt es jetzt auch in einer offiziellen Betaversion f&#252;r Mac OS X. Und das ist ziemlich cool, muss ich sagen. Ich nutze ja seit ich einen Mac habe Safari. Der Apple-Browser passt gut zum System und ist schnell. Zumindest schneller als Firefox und Opera, die beide gut 10-20 Sekunden zum Starten brauchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-468" title="chrome-logo" src="http://sprachkonstrukt.de/wp-content/uploads/chrome-logo.png" alt="chrome-logo" width="269" height="260" />Den Google-Browser Chrome gibt es jetzt auch in einer <a href="http://www.google.com/chrome">offiziellen Betaversion</a> f&uuml;r <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p=3469&#038;a=1744273&#038;g=17982018&#038;url=http://store.apple.com/de/go/product/MC223">Mac OS X</a>. Und das ist ziemlich cool, muss ich sagen.</p>
<p>Ich nutze ja seit ich einen Mac habe Safari. Der Apple-Browser passt gut zum System und ist schnell. Zumindest schneller als Firefox und Opera, die beide gut 10-20 Sekunden zum Starten brauchen und auch beim Surfen gerne etwas l&auml;nger verweilen. Gegen Opera spricht zudem das unpassende Design, das so gar nicht zu OS X passen will.</p>
<p>Chrome nutzt wie auch Safari die Webkit-Engine und stellt Websites daher standardkonform dar – beim <a href="http://acid3.acidtests.org/">Acid-3-Test</a> bekommen beide 100 von 100 Punkten, wie auch Opera. Firefox schafft es nur auf 93 Punkte, vom IE fange ich gar nicht erst an. Der aktuelle IE8 kommt auf  24 Punkte, die erste Vorversion von IE9 schafft im Acid-3-Test 32 Punkte (der schreckliche, aber immer noch sehr verbreitete IE6 schafft &uuml;brigens grade mal 1 von 100 Punkten).<br />
Auch die Javascript-Geschwindigkeit ist in den gleichen Regionen wie Safari. Einen Vorteil hat Chrome zus&auml;tzlich: <span id="more-467"></span>jeder Tab l&auml;uft in einem eigenen Prozess, st&uuml;rzt also einer ab, sind die anderen davon unbehelligt. Das soll bei Safari 4 unter Snow Leopard zwar angeblich auch so sein, wenn da etwas h&auml;ngt, h&auml;ngt aber trotzdem immer gleich der ganze Browser. Und das kommt leider recht h&auml;ufig vor.</p>
<p><a href="http://sprachkonstrukt.de/wp-content/uploads/chrome-menubar.png"><img src="http://sprachkonstrukt.de/wp-content/uploads/chrome-menubar-300x101.png" alt="chrome-menubar"  title="Google Chrome mit Tabs-on-Top" width="300" height="101" class="aligncenter size-medium wp-image-469" /></a><br />
Sch&ouml;n ist auch, dass Chrome auf den OS-X-Schl&uuml;sselbund zugreift, man muss also nicht alle gespeicherten Passw&ouml;rter neu eingeben – die meisten werden erkannt und automatisch genutzt.<br />
Teilweise merkt man schon noch, dass es erst eine Beta-Version ist: die Schlie&szlig;en-Buttons der Tabs sind noch auf der falschen Seite, die Tabs lassen sich noch nicht – wie in der Windows-Version – festpinnen und die Symbolleiste l&auml;sst sich nicht anpassen. Auch das Design der Lesezeichenleiste gef&auml;llt mir nicht so, die blauen Ordnersymbole m&uuml;ssten nicht sein. Als Startseite bietet Chrome eine visuelle &Uuml;bersicht &uuml;ber oft genutzte Seiten an, wie Safari mit seinen Top Sites.<br />
Super finde ich, dass die Tabs oben sind, wie es bei der Safari-4-Beta auch eine zeitlang war. Ich verstehe nur nicht, warum dar&uuml;ber noch einige Pixel verschenkt werden, sie d&uuml;rften ruhig ganz oben sitzen. Sch&ouml;n auch, dass die Statusleiste nur eingeblendet wird, wenn sie was zum Anzeigen hat, das st&ouml;rt mich bei Safari schon immer. </p>
<p><a href="http://sprachkonstrukt.de/wp-content/uploads/chrome-statusleiste.png"><img src="http://sprachkonstrukt.de/wp-content/uploads/chrome-statusleiste-300x89.png" alt="chrome-statusleiste" title="Die Statusleiste wird nur bei Bedarf eingeblendet." width="300" height="89" class="aligncenter size-medium wp-image-470" /></a><br />
Ansonsten fehlen noch ein paar erweiterte Features, unter anderem die M&ouml;glichkeit von Such-Codes, wie es bei Safari <a href="http://www.machangout.com/">Glims</a> bereitstellt, und nat&uuml;rlich ein Werbeblocker. Da es inzwischen jedoch auch eine Add-on-Schnittstelle f&uuml;r Chrome gibt, wird man darauf nicht mehr lange warten m&uuml;ssen.</p>
<p>Achja, Chrome hat noch immer einen schlechten Ruf wegen seiner engen Bindung and Google. Dazu:<br />
<a href="http://stadt-bremerhaven.de/welche-daten-sendet-google-chrome/">Welche Daten sendet Google Chrome?</a> – ist gar nichts schlimmes, au&szlig;erdem l&auml;sst sich fast alles deaktivieren.<br />
Au&szlig;erdem hat SPON erst gestern einen ausf&uuml;hrlichen Beitrag verfasst, in dem erkl&auml;rt wird, wie man diverse Datensammeldienste von Google zu deaktivieren kann: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,665613,00.html">Wie Sie sich vor Google verstecken</a> – das ist n&auml;mlich unabh&auml;ngig vom Browser.<br />
Nat&uuml;rlich muss jeder f&uuml;r sich selbst entscheiden, was er von Google h&auml;lt. Ich sehe es vor allem als das innovativste IT-Unternehmen unserer Zeit (ja, noch vor Apple) – schlie&szlig;lich haut es ja einen Knaller nach dem anderen raus. Dank Google Mail muss sich niemand mehr mit <a href="http://sprachkonstrukt.de/email/#provider">miesen Webmail-Anbietern</a> rumschlagen. Dank Kalender und Adressbuch muss ich mein <a href="http://sprachkonstrukt.de/2009/10/14/synchronisation-von-mail-kalender-und-adressen-auf-iphone-und-mac-ueber-google/">iPhone zum synchronisieren</a> nicht mehr per USB anschlie&szlig;en. Dank Google Maps finden wir nicht nur den Weg nach &uuml;berall, sondern auch das n&auml;chste Café. Dank Text&#038;Tabellen bzw. neuerdings Google Wave k&ouml;nnen wir gemeinsam gleichzeitig an Dokumenten arbeiten. Und dann gibt es nat&uuml;rlich noch Google Reader, News, YouTube, Analytics, AdSense und all die anderen innovativen Google-Dienste. Die meisten davon nutze ich, und bin sehr zufrieden damit. &Uuml;brigens stellt Google mit <a href="https://www.google.com/dashboard/">Dashboard</a> gerade f&uuml;r Leute wie mich eine sch&ouml;ne &Uuml;bersicht zur Verf&uuml;gung, auf der jeder sich ansehen kann, welche personenbezogenen Daten Google von einem hat. Nat&uuml;rlich muss letztlich jeder selbst wissen, wem er traut.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> sieht alles sehr vielversprechend aus, insbesondere die ruckelfreie Bedienung im Gegensatz zu Safari gef&auml;llt. Einige Kleinigkeiten halten mich zur Zeit noch von der dauerhaften Benutzung ab, aber bei der Finalversion k&ouml;nnte gut sein, dass ich komplett von Safari auf Chrome umsteige.</p>
<p><strong>Link:</strong> <a href="http://www.google.com/chrome">http://www.google.com/chrome</a></p>
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		<title>Feeds in OS X</title>
		<link>http://sprachkonstrukt.de/2008/11/29/feeds-in-os-x/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 19:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Safari, Standard unter OS X, ist ein eher mittelm&#228;&#223;iger Browser. Tats&#228;chlich nutze ich ihn nur aufgrund seiner Geschwindigkeit und der Integration in das System (Stichwort Schl&#252;sselbund). Was in Safari gar nicht sch&#246;n gel&#246;st ist, sind Feeds. Eigentlich m&#246;chte ich durch Feeds nur benachrichtigt werden, wenn in einem abonnierten Blog ein Beitrag geschrieben wurde &#8211; lesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Safari, Standard unter OS X, ist ein eher mittelm&auml;&szlig;iger Browser. Tats&auml;chlich nutze ich ihn nur aufgrund seiner Geschwindigkeit und der Integration in das System (Stichwort Schl&uuml;sselbund). Was in Safari gar nicht sch&ouml;n gel&ouml;st ist, sind Feeds.<br />
Eigentlich m&ouml;chte ich durch Feeds nur benachrichtigt werden, wenn in einem abonnierten Blog ein Beitrag geschrieben wurde &#8211; lesen m&ouml;chte ich den Beitrag dann aber auf dem Blog selbst.<br />
Da das in Safari nicht so ohne weiteres m&ouml;glich ist, machte ich mich schon vor einiger Zeit auf die Suche nach einem guten Feedreader f&uuml;r OS X. Dabei dominieren zwei Namen: NetNewsWire und Vienna.<br />
<a href="http://www.newsgator.com/INDIVIDUALS/NETNEWSWIRE/">NetNewsWire</a> hatte mir nie so richtig zugesagt (ich glaube auch, mich zu erinnern, dass das Programm nur in Englisch vorlag), <a href="http://www.vienna-rss.org/vienna2.php">Vienna</a> dagegen lies sich so konfigurieren, dass es meine Erwartungen fast erf&uuml;llte. Durch einen integrierten Browser lassen sich Beitr&auml;ge direkt auf der Website lesen. Abgerundet wird das Programm mit einem Symbol in der Men&uuml;leiste und Growl-Unterst&uuml;tzung (das sind die kleinen Benachrichtigungen, die man von Adium kennt). So weit so gut.<br />
Zwei Nachteile kristallisierten sich bei l&auml;ngeren Benutzung von Vienna aber heraus: Erstens wird der Reader immer langsamer, je mehr Beitr&auml;ge er enth&auml;lt, und zweitens lassen sich die Feeds nicht mit einem Online- oder Handy-Reader synchronisieren.<br />

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<br />
Daher habe ich nun beschlossen, einen weiteren Teil meines Selbst an die Google Inc. zu verkaufen und von nun an den <a href="http://google.de/reader">Google Reader</a> zu benutzen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ich brauche kein extra Programm, sondern lese die Feeds dort, wo sie eigentlich hingeh&ouml;ren (im Browser), au&szlig;erdem kann ich auf die Feeds auch von einem fremden PC oder vom Handy aus zugreifen und habe sie immer synchron. Und dank dem kleinen Tool <a href="http://troelsbay.eu/software/reader">Reader Notifier</a> lassen sich neue Beitr&auml;ge direkt in der OS-X-Men&uuml;leiste anzeigen. Growl-Unterst&uuml;tzung ist ebenfalls an Bord, sogar bessere als bei Vienna. Und obendrein lassen sich Beitr&auml;ge direkt &ouml;ffnen, ganz ohne den Umweg &uuml;ber den eigentlichen Google Reader.<br />
Ich bin zufrieden. <img src='http://sprachkonstrukt.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Gesucht: eine mobile Startseite</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 19:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin ja Fan von personalisierten Startseiten und verwende in Safari Netvibes. Soweit bin ich auch zufrieden damit, habe ich doch eine f&#252;r mich passende L&#246;sung der Startseiten-Frage gefunden. Doch seit ich mein neues HandySmartphone habe, ist die Frage nach der richtigen Startseite pl&#246;tzlich wieder aktuell. Zuerst gilt es, den richtigen Browser zu finden. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja Fan von personalisierten Startseiten und verwende in Safari <a href="http://www.netvibes.com">Netvibes</a>. Soweit bin ich auch zufrieden damit, habe ich doch eine f&uuml;r mich passende L&ouml;sung der <a href="http://deyhle-webdesign.com/2007/12/17/der-start-ins-netz/">Startseiten-Frage</a> gefunden.<br />
Doch seit ich mein <a href="http://deyhle-webdesign.com/2008/02/05/der-wechsel/">neues</a> <del>Handy</del><a href="http://deyhle-webdesign.com/2008/02/14/iphone-kann-man-das-essen/">Smartphone</a> habe, ist die Frage nach der richtigen Startseite pl&ouml;tzlich wieder aktuell. <span id="more-84"></span></p>
<p>Zuerst gilt es, den richtigen Browser zu finden. Das gestaltet sich einfach, da es neben dem vorinstallierten Browser eigentlich nur <a href="http://www.operamini.com">Opera Mini</a> gibt (oder kennt jemand einen anderen Third-Party-Browser f&uuml;r Symian S60 3rdEd.?). Bei letzterem ist die Startseite schon mehr oder weniger vorgegeben, bestehend aus URL-Feld, Suchfeld, RSS-Feeds, Lesezeichen und Verlauf. Eigentlich alles wunderbar, aber leider basiert Opera Mini auf Java und ist daher insgesamt zu langsam. (Man k&ouml;nnte es das Opera-Problem nennen, nutze ich doch aus dem gleichen Grund am Mac kein Opera, hmm…).<br />
Der andere Browser ist der S60-Browser, der in meinem von der T-Com behandelten Smartphone &#8220;web&#8217;n'walk&#8221; hei&szlig;t, ein magentafarbenes Logo hat und sich mit einer mindestens genauso magentafarbenen Startseite pr&auml;sentiert. Da diese vor allem aus Werbung besteht und nicht anpassbar ist, bin ich auf der Suche nach einer Alternative.<br />
<del datetime="2008-03-17T20:59:51+00:00">Netvibes gibt es leider nicht in einer mobilen Version.</del><br />
Bleibt nur noch <a href="http://www.google.de/ig?hl=de">iGoogle</a>. Das funktioniert ganz gut auch mobil.<br />
Leider ist es aber nicht mobil anpassbar, au&szlig;erdem ist es eben prim&auml;r ein RSS-Reader, und f&uuml;r mobile Zwecke muss eine Startseite irgendwie anders aussehen &#8211; z.B. wie bei Opera Mini.<br />
Ich stelle mir ein URL-Eingabefeld vor, nat&uuml;rlich ein Suchfeld f&uuml;r Google, Wikipedia etc. und viele Links bzw. Lesezeichen.<br />
In den Weiten des Internets habe ich sowas leider nirgends gefunden. Daher &uuml;berlege ich mir nun, selbst sowas zu entwickeln. Vielleicht sogar auf einer semiprofessionellen 2.0-Dienst-Basis? G&auml;be es potentielle Nutzer oder sogar Helfer?<br />
Ansonsten mache ich mir eben mein eigenes, undokumentiertes Startseitenscript…</p>
<p><em>Korrektur: Netvibes gibt es auch in einer mobilen Version: <a href="http://m.netvibes.com">http://m.netvibes.com</a>. Jedoch ist meine Startseite gut 600 kb schwer, wodurch ich sie nur acht mal per UMTS &ouml;ffnen k&ouml;nnte, um mein Volumen aufzubrauchen. Scheidet also leider auch aus.</em></p>
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		<title>Der Start ins Netz</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 11:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine neue Startseite gibt mir Anlass, einmal verschiedene M&#246;glichkeiten des Starts ins Internet zu beleuchten. Bei den meisten Menschen d&#252;rfte wohl Google die Startseite darstellen. Entweder pur, als &#8220;Firefox Start&#8221; oder in Form von iGoogle. Letzteres (bis vor einigen Monaten noch als &#8220;Personalisierte Startseitebeta&#8221; bekannt) hatte ich immer eingestellt. Eine anpassbare Startseite mit kleinen &#8220;Gadgets&#8221;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="right" src='http://deyhle-webdesign.com/wp-content/uploads/bild-1.png' alt='Startseite' />Meine neue Startseite gibt mir Anlass, einmal verschiedene M&ouml;glichkeiten des Starts ins Internet zu beleuchten.<br />
Bei den meisten Menschen d&uuml;rfte wohl Google die Startseite darstellen. Entweder <a href="http://www.google.de/">pur</a>, als <a href="http://www.google.de/firefox">&#8220;Firefox Start&#8221;</a> oder in Form von <a href="http://www.google.de/ig">iGoogle</a>. Letzteres (bis vor einigen Monaten noch als &#8220;Personalisierte Startseite<sup style="color: #999;">beta</sup>&#8221; bekannt) hatte ich immer eingestellt. Eine anpassbare Startseite mit kleinen &#8220;Gadgets&#8221;, gr&ouml;&szlig;tenteils RSS-Feeds. Seit dieser Dienst<span id="more-74"></span> iGoogle hei&szlig;t (was &uuml;brigens nichts mit dem ganzen iZeug von Apple zu tun hat) bietet er auch grafische Anpassungen (&#8220;Hintergr&uuml;nde&#8221;). Diese haben mir aber alle nicht sonderlich gefallen, und so wartete ich nun ewig auf neue &#8220;Hintergr&uuml;nde&#8221;, bis es mir vor kurzem dann doch zu h&auml;sslich wurde und ich mich auf die Suche nach etwas neuem als Startseite machte.<br />
Viele stellen ja auch ihre Homepage als Startseite ein &#8211; aber von der wei&szlig; ich, was drauf steht und die Kommentare bekomme ich als RSS-Feed. Die &#8220;Standardeinstellungen&#8221;, die man sonst noch so sieht (<a href="http://www.apple.com/de/hotnews/">Apple Hot News</a>, <a href="http://www.t-online.de/">T-Online</a>, <a href="http://www.live.com/">Live Search</a>) sind auch alle nicht das was ich mir w&uuml;nsche und <a href="http://de.yahoo.com/">Yahoo</a> mag ich auch nicht.<br />
Interessant ist ja auch die L&ouml;sung des <a href="http://www.fixmbr.de/opera-spread-the-world-firefox-kann-man-das-essen/">&Uuml;berBrowsers</a> <a href="http://de.opera.com/">Opera</a>: Entweder gibt es gar keine Startseite und stattdessen werden immer die Seiten ge&ouml;ffnet, die man beim Schlie&szlig;en offen hatte, oder man bekommt die &#8220;Schnellwahl&#8221; zu Gesicht, die bisher im Browsermarkt einmalig ist. Neben einem Suchfeld werden hier bis zu 9 Miniaturansichten von Websites angezeigt.<br />
Da ich aber, wie bekannt sein d&uuml;rfte, aus Speedgr&uuml;nden Safari benutze (obwohl die Funktionen in Opera wirklich um einiges hochentwickelter sind als in Safari oder Firefox), musste eine andere L&ouml;sung her. Am besten wieder so etwas wie iGoogle &#8211; nur nicht so h&auml;sslich.<br />
Meine Wahl fiel schlie&szlig;lich auf <a href="http://www.netvibes.com/">Netvibes</a><sup style="color: #999;">beta</sup>. Der waschechte 2.0-Dienst bietet die gleiche Funktionalit&auml;t, ordentlich aufgepeppt mit gr&ouml;&szlig;erer Anpassbarkeit und viel AJAX. Auch Mashups werden gerne gesehen, so verf&uuml;gt Netvibes sogar &uuml;ber eine eigene API.<br />
Ich nutze es haupts&auml;chlich als RSS-Reader, aber nat&uuml;rlich sind auch Mini-Programme wie Wetterbericht, ToDo-Liste, Webcam und Webmailing m&ouml;glich. Sogar ein <a href="http://wwwm.meebo.com/index-de.html">Meebo</a>-Mashup ist mit von der Partie. </p>
<p>&Uuml;ber die Startseiten meiner Leser freue ich mich in den Kommentaren. <img src='http://sprachkonstrukt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Auf Safari</title>
		<link>http://sprachkonstrukt.de/2007/08/24/auf-safari/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 16:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich zuerst Opera- und dann Firefox-J&#252;nger war, fiel es mir schon etwas schwer, meinen Lieblingsbrowser beim Switch auf Mac zur&#252;ckzulassen. Schlie&#223;lich nutzt man als echter Appleuser Safari &#8211; daran &#228;ndert auch ein Camino nichts. Gl&#252;cklicherweise konnte ich inzwischen auch eine innige Beziehung zum Mac-Browser aufbauen &#8211; doch wenn es bei Firefox seinerzeit Liebe auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="right" src="http://deyhle-webdesign.com/wp-content/uploads/safari.thumbnail.jpg" alt="Safari" />Nachdem ich zuerst Opera- und dann Firefox-J&uuml;nger war, fiel es mir schon etwas schwer, meinen Lieblingsbrowser beim Switch auf Mac zur&uuml;ckzulassen. Schlie&szlig;lich nutzt man als echter Appleuser Safari &#8211; daran &auml;ndert auch ein Camino nichts. </p>
<p>Gl&uuml;cklicherweise konnte ich inzwischen auch eine innige Beziehung zum Mac-Browser aufbauen &#8211; doch wenn es bei Firefox seinerzeit Liebe auf den ersten Blick war, so war es bei Safari eher so, dass man sich zusammengerauft hat und inzwischen ganz gut klar kommt.</p>
<p>Der erste Eindruck war gleich gemischt &#8211; das Design (nat&uuml;rlich) top, die Lesezeichenverwaltung hat auch gleich mein Herz erobert&#8230; aber, oh weh, die Seitendarstellung. Den <a href="http://www.webstandards.org/action/acid2/">Acid2-Test</a> meistert Safari zwar bravour&ouml;s, trotzdem sieht einiges anders aus als mit der mir von Firefox vertrauten Gecko-Engine. Dass Formularelemente nicht gestylt werden sondern den OS-X-Look haben, ist ja noch ganz nett. Aber mit automatisch skalierten Bildern (<code>max-width:auto</code>) beispielsweise hat Safari dann doch so seine Probleme. Unsch&ouml;n auch das Ph&auml;nomen, das die Kantengl&auml;ttung von OS X zusammen mit Safari erzeugt &#8211; ist der Hintergrund n&auml;mlich dunkler als die Schrift, erscheint letztere wesentlich fetter als sie es d&uuml;rfte. Erst mit der Einstellung &#8220;Standard&#8221; f&uuml;r die Kantengl&auml;ttung bei den OS-X-Systemeinstellungen (Standard ist jedoch &#8220;Automatisch&#8221;&#8230;) oder durch Verwendung des exotischen CSS2-Attributs <code>text-shadow</code> kann dieses Problem behoben werden. </p>
<p>Die sonstigen Funktionen von Safari fallen auch eher sp&auml;rlich aus. So gibt es kein &#8220;strenges&#8221; Tabbed Browsing wie in Opera, wo niemals ein neues Browserfenster ge&ouml;ffnet wird (sondern alles in Tabs), au&szlig;erdem kann nur Google als integrierte Suchmaschine verwendet werden und einen Vollbildmodus gibt es auch nicht (was jedoch eine Masche von Apple zu sein scheint &#8211; wirkliches &#8220;Maximieren&#8221; von Fenstern wie wir das von Windows kennen gibt es ja auch nicht, und QuickTime weigert sich in der Gratisversion auch, Videos bildschirmf&uuml;llend wiederzugeben&#8230;).</p>
<p>Alles in allem also wirklich ein sch&ouml;ner und auch schneller Browser, der Funktionsumfang d&uuml;rfte jedoch gr&ouml;&szlig;er sein. Firefox (auch ohne Plugins) bringt da mehr mit. Die Webseitendarstellung ist akzeptabel, die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r einige neuere CSS-Elemente w&auml;re jedoch noch w&uuml;nschenswert &#8211; schlie&szlig;lich ist eine Darstellung wie bei der Gecko-Engine inzwischen einfach zum Standard avanciert und sollte als Referenz dienen. Opera schaffte es schlie&szlig;lich auch, seine Darstellung daran anzugleichen.<br />
Eine Verbesserung des PopUp-Blockers (Flash-PopUps&#8230;) und evtl. eine Erweiterung zu einem richtigen Werbeblocker w&auml;re nat&uuml;rlich noch w&uuml;nschenswert (fairerweise muss man sagen, dass das die anderen Browser aber auch noch nicht zuverl&auml;ssig schaffen).<br />
Schade finde ich auch, dass man die Statusleiste nicht so einstellen kann, dass sie sich nur bei Bedarf einblendet. Ich finde das Konzept, dass die Website ohne Rahmen des Browserfensters angezeigt wird, wirklich sch&ouml;n &#8211; die Statusleiste m&ouml;chte ich aber trotzdem beim Surfen nicht missen. Warum also nicht einfach nur einblenden, wenn sie etwas anzeigt?</p>
<p>Einige Ungereimtheiten von Safari l&ouml;st das kommerzielle Plugin <a href="http://haoli.dnsalias.com/Saft/">Saft</a> &#8211; so kann man mit ihm einstellen, dass keine neuen Fenster ge&ouml;ffnet werden und auch ein Vollbildmodus wird mit ihm erm&ouml;glicht. Leider eben Shareware &#8211; und daher wird st&auml;ndig ein Fenster mit der Meldung &#8220;Thanks for trying Saft Demo&#8221; eingeblendet. Toll. </p>
<p>Safari hat durchaus Potential &#8211; das aber leider nicht ganz genutzt wird. Es w&auml;ren nur ein paar weitere Funktionen n&ouml;tig, um ihn zu einem echten Firefox-Konkurrenten (auch unter Windows) zu erweitern. </p>
<p>Ich pers&ouml;nlich setze ihn inzwischen trotzdem gerne ein und bin auch stolz, ihn zu meinen t&auml;glichen Begleitern z&auml;hlen zu k&ouml;nnen. Es hat einfach mehr Stil, mit Safari zu surfen. Unter OS X (m&ouml;glichst noch mit Saft-Erweiterung) meine absolute Empfehlung &#8211; unter Windows bleibt abzuwarten, was die finale Version mit sich bringt. Da iTunes f&uuml;r Dosen jedoch auch nicht der Burner ist, sehe ich das mit Safari leider etwas pessimistisch. Was aber schade ist, da Apple mit Safari wirklich die M&ouml;glichkeit h&auml;tte, selbst f&uuml;r Firefox ein Konkurrent zu werden (vom IE fang ich jetzt nicht an.)</p>
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