Google Wave ist cool

Falls jemandem Google Wave noch unbekannt sein sollte: das ist ein neuer Google-Dienst, der im Mai erstmals vorgestellt wurde und seit Oktober in einer frühen Alpha-Version getestet werden kann. Er soll vor allem dem kollaborativen Arbeiten dienen – in einer Wave können die Nutzer alles mögliche posten. Erstmal so ähnlich wie in einem Forum. Allerdings werden Änderungen in Echtzeit angezeigt – man sieht also die anderen User tippen.
Dabei können über „Gadgets“ beliebige Inhalte eingebunden werden – Bilder, Dateien, Videos, Karten, … Wave bildet also eine Mischung aus Chat, Forum, Blog und Google Documents.

So sieht Google Wave aus

So sieht Google Wave aus

Da es sich um ein Preview handelt, ist der Dienst natürlich noch lange nicht fertig und das merkt man auch – bislang fehlen noch einige Dinge. Aber das was fertig ist, sieht wirklich vielversprechend aus.
Übrigens soll Wave komplett Open Source sein, man wird also nicht auf einen Google-Server angewiesen sein. Tatsächlich wird das XMPP-/Jabber-Protokoll verwendet. Außerdem existiert schon eine API, über die eigene Gadgets geschrieben und eingebunden werden können. Darüber kann eine Wave auch irgendwo anders eingebunden, auf Twitter veröffentlicht oder als RSS-Feed rausgehauen werden.

Fazit: Vielversprechend. Da es noch nicht fertig und noch nicht öffentlich ist, hält sich der tatsächliche Nutzen mangels Gadgets und User natürlich noch etwas in Grenzen. Könnte gut sein, dass Google hier wirklich an was ganz großem arbeitet.

Hier noch eine besonders kreative Anwendung von Google Wave:
YouTube Preview Image

Google Wave kann zur Zeit nur über eine Einladung genutzt werden (an dieser Stelle herzlichen Dank an philmriss aus dem AT-Forum). Wer gerne eine hätte, möge sich bei mir einfach per Kommentar, über Twitter, ein soziales Netzwerk oder sonstwie melden, ich habe noch etliche übrig.

Google Chrome Beta für OS X

chrome-logoDen Google-Browser Chrome gibt es jetzt auch in einer offiziellen Betaversion für Mac OS X. Und das ist ziemlich cool, muss ich sagen.

Ich nutze ja seit ich einen Mac habe Safari. Der Apple-Browser passt gut zum System und ist schnell. Zumindest schneller als Firefox und Opera, die beide gut 10-20 Sekunden zum Starten brauchen und auch beim Surfen gerne etwas länger verweilen. Gegen Opera spricht zudem das unpassende Design, das so gar nicht zu OS X passen will.

Chrome nutzt wie auch Safari die Webkit-Engine und stellt Websites daher standardkonform dar – beim Acid-3-Test bekommen beide 100 von 100 Punkten, wie auch Opera. Firefox schafft es nur auf 93 Punkte, vom IE fange ich gar nicht erst an. Der aktuelle IE8 kommt auf 24 Punkte, die erste Vorversion von IE9 schafft im Acid-3-Test 32 Punkte (der schreckliche, aber immer noch sehr verbreitete IE6 schafft übrigens grade mal 1 von 100 Punkten).
Auch die Javascript-Geschwindigkeit ist in den gleichen Regionen wie Safari. Einen Vorteil hat Chrome zusätzlich: Den ganzen Beitrag lesen »

Synchronisation von Mail, Kalender und Adressen auf iPhone und Mac über Google

syncBis jetzt hatte ich immer das Problem, dass meine Kalender und Adressen nur über iTunes zwischen Mac und iPhone synchronisiert werden – also nur, wenn ich es anschließe. E-Mails kommen auf dem iPhone außerdem nur per normaler IMAP-Abfrage an, also immer mit etwas Zeitverzögerung. Doch das muss nicht sein: Google bietet einen Active-Sync-Exchange-Server für das iPhone an, mit dem sich all das – kostenlos – lösen lässt. Natürlich gehört dazu ein gewisses Vertrauen in Google, schließlich werden die Daten über deren Server synchronisiert.
Doch die Alternative heißt MobileMe – und kostet richtig Geld. Den ganzen Beitrag lesen »

Das Ende des Internets

Google hat ja schon Humor.

Beim Google Reader gibt es so ein nettes Lesezeichen, mit dem man immer den nächsten ungelesenen Artikel serviert bekommt.

Sind keine Artikel mehr vorhanden, kommt man auf diese Seite:

ende-des-internets

Hinter dem Link verbirgt sich natürlich der Klassiker.

Neues HowTo: E-Mail

So nach und nach möchte ich ja auch kleinere Essays hier veröffentlichen. Den Anfang macht nun ein Artikel über E-Mails und alles was so dazugehört. Unter anderem behandle ich folgende Punkte:

  • wie E-Mail eigentlich funktioniert
  • wie man mehrere E-Mail-Adressen verwenden kann
  • warum web.de, GMX und Windows Live Hotmail nicht benutzt werden sollten
  • warum bei Google Mail auch nicht alles besser ist
  • warum es Sinn machen kann, für E-Mails zu bezahlen
  • wie man dem Spam-Problem Herr wird
  • wie sicher und vertraulich E-Mails sind und sein können
  • wie man ein E-Mail-Programm richtig einrichtet und konfiguriert
  • warum HTML-Mails böse sind
  • wie man E-Mails aufs Handy bekommt

Mir ist bewusst, dass einige Leser das meiste davon schon wissen. Jedoch werden diese auch wissen, wie viele Leute selbst von absoluten Grundlagen keine Ahnung haben. Vor allem für diese ist der Text entstanden. Aber auch fortgeschrittene Leser werden garantiert noch ein paar interessante Dinge erfahren – lesen lohnt sich!

Zum Hauptartikel: HowTo: E-Mail