…sieht im Moment folgendermaßen aus:

So ein Foto habe ich neulich in irgendeinem Onlineshop als Kunstdruck gesehen – aber das ist ja auch schnell selbst gemacht. Und die zusätzlichen Informationen kommen durch das GeekTool auf den Desktop. Damit kann man automatisiert Terminal-Befehle ausführen lassen und das Ergebnis auf dem Desktop festkleben. Ein paar Skripte im Hintergrund erledigen den Rest.
Das Foto gibts übrigens hier oder in voller Größe als Wallpaper.
Es gibt wohl kein anderes Unternehmen, das solchen Hype auslösen kann [Achtung: es folgt ein Apple-Fanboy-Artikel].
Gegen 15 Uhr gingen weltweit alle Apple-Online-Stores vom Netz, um gegen 18 Uhr wieder online zu kommen. Und diesmal gab es zwar keine der legendären Keynotes mit Steve Jobs, dafür aber einfach mal so einen komplett neuen iMac, ein komplett neues MacBook, eine komplett neue Maus und Fernbedienung und einen neuen Mac Mini. Boom.

Damit gehört mein MacBook wohl endgültig zum alten Eisen. Nachdem zuletzt alle Alu-MacBooks das „Pro“ im Namen erhalten hatten, war es an der Zeit, das weiße Plastikmodell, das alleine in meinem Freundes- und Bekanntenkreis schon sechs Leute besitzen, zu überholen.
Leider gibt es kein schwarzes Modell mehr… dafür ist das neue weiße MacBook billig wie nie zuvor. Für 791,35 € (Studentenpreis) kann niemand mehr behaupten, Apple sei überteuert.
Der neue iMac beeindruckt vor allem durch seine Größe. Ein 27″-Monitor ist wirklich krass (das kleinere Modell hat 21,5″). Damit ist der All-in-one-Desktop-Mac wohl endgültig auch wohnzimmertauglich geworden. Auch hier überrascht der Preis: Studenten sind mit 1.582,70€ für das 27″-Quad-Core-Modell dabei, normale Menschen zahlen 1800 €. Der günstigste iMac ist für 1100 € zu haben.
Außerdem interessant ist der neue Mac Mini, der zwar kein neues Design hat, aber kräftig aufpoliert wurde. Besonders erwähnenswert ist hier die neue Server-Variante ohne optisches Laufwerk, die mit 1 TB Festplattenspeicherplatz und der Server-Version von OS X kommt. Damit stellt er einen perfekten Homeserver und NAS-Ersatz dar:
Die iTunes-Mediathek kann damit zentral gelagert werden und die Server-Features (z.B. ein iCal-Server) sprechen ebenfalls für sich. Auch hier ist der Preis mit 835€ für Studenten (949€ normal) recht günstig.
Der normale Mini kostet für Studenten noch 483€ – billiger bekommt man keinen Mac.
Zusätzlich zu den drei neuen Macs wurde auch diverse Peripherie erneuert: die alte Mighty Mouse, die viel Kritik bekam, wurde durch ein neues Multi-Touch-Modell ersetzt, das sich natürlich erstmal im Alltag bewähren muss. Schlechter als die Mighty Mouse kann sie aber eigentlich gar nicht sein. Die Apple-Remote wurde an das Alu-Design der aktuellen Macs angepasst, außerdem wurden die Router Airport Extreme und Time Capsule etwas verbessert.
Für mich persönlich ist heute nichts dabei. Abgesehen davon, dass ich sowieso kein Geld übrig habe, wüsste ich nicht, was ich mit einem iMac sollte. Das weiße MacBook ist für mich zur Zeit auch kein potentieller Ersatz für mein schwarzes MacBook, es wurde mit der Zeit doch zu viel rausgenommen und zu sehr an den Consumer-Markt angepasst. Ich werde mir nicht vor Herbst 2010 ein neues MacBook Pro kaufen. Mal sehen, was bis dahin noch alles kommt…
Bei all dem Hype ist nämlich nicht zu vergessen, dass es immer noch einige Kritikpunkte gibt, an denen Apple arbeiten kann. Mein altes, schwarzes MacBook hat zum Beispiel noch einen FireWire-Anschluss sowie einen Audioeingang – beides möchte ich nicht missen.
Und dann wäre da noch BluRay. Auch wenn optische Medien schon fast tot sind, ist unverständlich, warum die Mac-Laufwerke nichts mit dem DVD-Nachfolger anfangen können.
Und ansonsten sollte Apple dringend an OS X Snow Leopard weiterarbeiten. In Version 10.6.1 ist es nämlich (zumindest bei mir) nicht so stabil wie es der Vorgänger war. Achja, und das iPhone… aber dessen Verbesserungspotential habe ich ja schon an anderer Stelle ausführlich beschrieben.
Bleibt festzustellen, dass es mit dem heutigen Tag großartige neue Macs gibt, die ich jedem nur ans Herz legen kann. Es ist einfach nicht mit einem Windows-PC vergleichbar, auch ein Windows 7 kann da in Puncto Bedienerfreundlichkeit nicht mithalten. Und am Preis kann man bei den neuen Geräten wirklich nicht mehr meckern.
Update: Inzwischen gibt es von Apple ein sehenswertes Video zum neuen iMac. Gewohnt bescheiden.
Bis jetzt hatte ich immer das Problem, dass meine Kalender und Adressen nur über iTunes zwischen Mac und iPhone synchronisiert werden – also nur, wenn ich es anschließe. E-Mails kommen auf dem iPhone außerdem nur per normaler IMAP-Abfrage an, also immer mit etwas Zeitverzögerung. Doch das muss nicht sein: Google bietet einen Active-Sync-Exchange-Server für das iPhone an, mit dem sich all das – kostenlos – lösen lässt. Natürlich gehört dazu ein gewisses Vertrauen in Google, schließlich werden die Daten über deren Server synchronisiert.
Doch die Alternative heißt MobileMe – und kostet richtig Geld. Den ganzen Beitrag lesen »

Ich habe mich dazu entschieden, mein schwarzes MacBook noch mindestens bis nächstes Jahr zu behalten, dann ist es drei Jahre alt und ich kann langsam nach einem Ersatz Ausschau halten. Bis dahin bin ich dann vielleicht auch in der Frage „13″ oder 15″“ weitergekommen.
Jedoch stand nun mit Snow Leopard zumindest ein Aufrüsten der Hardware an: meine 320-GB-Festplatte war schon länger immer randvoll, und die Fotografie im RAW-Format verschlingt auch einiges an Speicherplatz (ein Bild meiner D90
benötigt ca. 10 MB). Nach kurzer Recherche beschloss ich, Western Digital den Rücken zu kehren und jetzt eine Festplatte von Seagate zu kaufen (das 500GB-Modell von WD fiel laut Rezensionen bei einigen nach kurzer Zeit aus und war vielen zu laut) – die Momentus 7200.4
. Gleichzeitig stellte ich also auf die schnellere Rotationsgeschwindigkeit von 7200 RPM im Gegensatz zu 5400 bei der WD Scorpio
um – und ich bin recht zufrieden damit. Durch die höhere Geschwindigkeit ist sie zwar minimal lauter und lässt außerdem ein leichtes Vibrieren spüren, das stört mich aber nicht. Die WD werde ich nun vermutlich als externen Datenspeicher nutzen.
Übrigens gibt es inzwischen auch Notebookfestplatten jenseits der 500GB – leider sind die aber höher als 9,5mm und daher zu dick für das MacBook. Im übrigen hat meine Backup-Platte nur 750GB, von daher ist das schon ok mit 500GB. Ich hoffe allerdings dass mein nächster Mac in Richtung Terabytes geht.
Auf die neue Festplatte habe ich dann auch OS X 10.6 Snow Leopard
nochmal frisch installiert und dann meine Daten und Einstellungen per Assistent übertragen. Funktioniert wirklich tadellos, fast schon etwas zu sauber – das System ist hinterher praktisch genau wie vorher (nur schneller). Inklusive aller Programme, Daten und Einstellungen.
Gerne würde ich auch den Arbeitsspeicher meines MacBooks auf 4 GB aufrüsten. Leider kann es aber maximal 3 GB adressieren – und dafür lohnt es sich meiner Meinung nach nicht. Außerdem wird ja immer empfohlen, zwei identische Speicherriegel zu benutzen.
Übrigens: wo ich jetzt so viel Speicherplatz habe, werde ich vermutlich Ende Oktober mal einen Versuch mit Bootcamp und Windows 7 starten, rein interessehalber.
Heute habe ich festgestellt, wie nützlich eigentlich das kleine Programm “Grapher” ist, das zu OS X gehört.
Es kann 2D- und 3D-Graphen zeichnen, wozu ein Formeleditor bereitsteht (leider etwas versteckt, ganz rechts im Eingabefeld). Das coole daran: die damit erstellten Formeln lassen sich problemlos herauskopieren und z.B. in ein Pages-Dokument einfügen. Damit erhält die iWork-Suite endlich ihren Formeleditor, den ich schon oft schmerzlich vermisst habe.
Und das beste daran: Grapher gehört wie so viele nützliche Dinge, für die man sonst Zusatztools bräuchte, zum System und ist damit bei jedem Mac dabei.