iPhone: Google Mail mit Push und mehreren Absenderadressen

Viele von uns haben ja über die Zeit mehrere verschiedene eMail-Accounts angesammelt. Google Mail macht es uns schon lange möglich, diese alle an einer Stelle zu sammeln und abzurufen – und auch zu senden, von verschiedenen Adressen. Dank IMAP unabhängig von einem bestimmten Computer.

Es könnte nun alles so einfach sein am iPhone (oder am iPad): Google-Zugangsdaten eintragen, alles wird automatisch konfiguriert, man hat alle Mails am iPhone, kann mit allen bei Google Mail eingetragenen Absenderadressen Mails verschicken, neue Mails kommen per Push rein und natürlich werden nebenbei noch Kalender und Adressbuch automatisch synchronisiert.

Leider ist es aber nicht so einfach. Dennoch ist eine solche Konfiguration mit ein wenig Aufwand realisierbar. Den ganzen Beitrag lesen »

Synchronisation von Mail, Kalender und Adressen auf iPhone und Mac über Google

Hinweis: Dieser Artikel ist vom Oktober 2009. Eine Anleitung für Google Sync mit mehreren Absenderadressen unter iOS 4 ist hier zu finden: iPhone: Google Mail mit Push und mehreren Absenderadressen

syncBis jetzt hatte ich immer das Problem, dass meine Kalender und Adressen nur über iTunes zwischen Mac und iPhone synchronisiert werden – also nur, wenn ich es anschließe. E-Mails kommen auf dem iPhone außerdem nur per normaler IMAP-Abfrage an, also immer mit etwas Zeitverzögerung. Doch das muss nicht sein: Google bietet einen Active-Sync-Exchange-Server für das iPhone an, mit dem sich all das – kostenlos – lösen lässt. Natürlich gehört dazu ein gewisses Vertrauen in Google, schließlich werden die Daten über deren Server synchronisiert.
Doch die Alternative heißt MobileMe – und kostet richtig Geld. Den ganzen Beitrag lesen »

Neues HowTo: E-Mail

So nach und nach möchte ich ja auch kleinere Essays hier veröffentlichen. Den Anfang macht nun ein Artikel über E-Mails und alles was so dazugehört. Unter anderem behandle ich folgende Punkte:

  • wie E-Mail eigentlich funktioniert
  • wie man mehrere E-Mail-Adressen verwenden kann
  • warum web.de, GMX und Windows Live Hotmail nicht benutzt werden sollten
  • warum bei Google Mail auch nicht alles besser ist
  • warum es Sinn machen kann, für E-Mails zu bezahlen
  • wie man dem Spam-Problem Herr wird
  • wie sicher und vertraulich E-Mails sind und sein können
  • wie man ein E-Mail-Programm richtig einrichtet und konfiguriert
  • warum HTML-Mails böse sind
  • wie man E-Mails aufs Handy bekommt

Mir ist bewusst, dass einige Leser das meiste davon schon wissen. Jedoch werden diese auch wissen, wie viele Leute selbst von absoluten Grundlagen keine Ahnung haben. Vor allem für diese ist der Text entstanden. Aber auch fortgeschrittene Leser werden garantiert noch ein paar interessante Dinge erfahren – lesen lohnt sich!

Zum Hauptartikel: HowTo: E-Mail

Das Mail-Problem

Es gibt mittlerweile um die 15 E-Mail-Adressen, die alle an mich gehen. Ob man so viele braucht, sei mal dahingestellt – sie haben sich eben im Laufe der Jahre so angesammelt. Klar, dass da irgendwann die Übersicht flöten geht. Zwar habe ich sie momentan alle relativ gut mit Thunderbird organisiert, aber so ganz glücklich bin ich mit dieser Lösung nicht.

Das Problem ist, dass diese Adressen ausnahmslos POP3-Accounts nutzen. Solange ich nur von einem Ort darauf zugreifen will, ist das kein Problem – aber was ist, wenn mein Laptop grade mal nicht zur Hand ist? Dann müsste ich mich mühsam bei irgendwelchen Web-Mailern anmelden… nur um dann zu bemerken, dass die gesuchte Mail schon auf meinem Laptop liegt und aus dem Postfach gelöscht wurde. So kann das doch nicht weitergehen, wo bleibt die Innovation in Zeiten des Mobile Web? Wie soll ich per Mobiltelefon auf meine Mails zugreifen? Oder mal von einem fremden PC?

Dabei ist das Problem ja nicht etwa die fehlende Technologie, nein. IMAP würde ja als Mail-Protokoll, das E-Mails auf dem Server verwaltet, das Problem lösen – dann ist es schließlich egal, von wo aus ich auf diesen Server zugreife, ob von zuhause mit dem PC, von unterwegs per Handy oder in der Ferne von einem fremden PC. Netter Nebeneffekt ist, dass man gleich einen serverseitigen Spamfilter verwenden könnte und Thunderbird nicht ständig Datenmüll vorgeworfen bekäme. Nur – wie komme ich an einen solchen IMAP-Server, der meine Probleme lösen würde?

Die wenigen kostenlose Angebote sind, soweit ich das bisher erfahren musste, Schrott. 10 MB machen meine E-Mail-Adressen in einer halben Stunde voll. Und wenn ich nach drei Tagen an das Trafficlimit gestoßen bin und nicht mehr an meine Mails komme, ist das auch nicht schön. Aber es ist ja nicht so, dass mir der IMAP-Komfort nichts wert wäre – ein paar Euro wäre ich durchaus bereit zu blechen. Nur habe ich noch keinen Anbieter gefunden! Ist mein Wunsch denn so selten?

Alles was ich will, ist doch nur ein IMAP-Server, auf den ich beliebig viele E-Mail-Adressen leiten kann, der keine lächerlichen Speicherplatzbegrenzungen hat und der möglichst verschlüsselt ist – ich mag es nämlich nicht wenn der Staat meine privaten E-Mails liest. Natürlich sollte der Preis auch nicht zu überrissen sein. Aber sowas scheint es nicht zu geben – leider. Muss ich also doch meinen alten PC in den Besenschrank stellen und selbst einen IMAP-Server laufen lassen?