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	<title>sprachkonstrukt.de &#187; marilyn manson</title>
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		<title>Audio-Tipp: Marilyn Manson</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 11:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<category><![CDATA[marilyn manson]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[rock]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis vor einiger Zeit kannte ich von Marilyn Manson nur das, was die meisten mit ihm verbinden: Skandale und Coversongs (wie z.B. Tainted Love). Auf dem diesj&#228;hrigen Southside-Festival bot sich mir dann das erste Mal die M&#246;glichkeit, den b&#246;sen Mann live zu sehen. Er schien zwar (trotz Messermikro) nicht wirklich Lust zu haben (worauf er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="right" src='http://deyhle-webdesign.com/wp-content/uploads/manson_eat_me_drink_me_cover.jpg' alt='Marilyn Manson - Eat Me, Drink Me' />Bis vor einiger Zeit kannte ich von Marilyn Manson nur das, was die meisten mit ihm verbinden: Skandale und Coversongs (wie z.B. <a href="http://www.last.fm/music/Marilyn+Manson/_/Tainted+Love">Tainted Love</a>).<br />
Auf dem diesj&auml;hrigen <a href="http://www.southside.de/">Southside-Festival</a> bot sich mir dann das erste Mal die M&ouml;glichkeit, den b&ouml;sen Mann live zu sehen. Er schien zwar (trotz <a href="http://www.suedkurier.de/_/tools/diaview.html?_CMTREE=100706&#038;_CMBILD=1477067#1477067">Messermikro</a>) nicht wirklich Lust zu haben (worauf er dezent hinwies, indem er ein herzhaftes &#8220;Well F*** YOU!!&#8221; in die Menge rief, deren Textsicherheit ihm nicht gen&uuml;gte), trotzdem rockte er ordentlich &#8211; etwas schade fand ich nur, dass ich fast nur seine Coversongs kannte.</p>
<p>Doch dann stie&szlig; ich auf sein neues Album mit dem sch&ouml;nen Titel &#8220;Eat Me, Drink Me&#8221;.<br />
<strong>Der Versuch einer Kritik.</strong><span id="more-62"></span></p>
<p>Das Album startet mit einem Titel, der schon eine Vorschau auf das Kommende darstellt: &#8220;If I was your Vampire&#8221;. Relativ ruhig-verhalten, ziemlich &#8220;evil&#8221; und doch recht eing&auml;ngig. <em>I love you, so much you must kill me now.</em><br />
Bereits der zweite Titel &#8220;Putting Holes In Happiness&#8221; (gleichzeitig die zweite Singleauskopplung) ist mein pers&ouml;nlicher Favorit. Harter Gitarrensound, dabei nicht unmelodisch.<br />
&#8220;The Red Carpet Grave&#8221; schlie&szlig;lich ben&ouml;tigt etwas Eingew&ouml;hnung. Man bemerkt jedoch die Experimentierfreude des b&ouml;sen Rockers, der sich hier musikalisch mal etwas auslebt &#8211; h&ouml;renswert.<br />
Titel 4 (&#8220;They Said Hell&#8217;s Not Hot&#8221;) ist wieder typisch f&uuml;r das Album, etwas Pessimismus ist ebenfalls herauszuh&ouml;ren. <em>I kill myself in small amounts.</em><br />
&#8220;Just a Car Crash Away&#8221; schlie&szlig;lich ist der ruhigste Titel des Albums, kurz bevor dann der zweite H&ouml;hepunkt in Form von Titel 6 eingeleitet wird:<br />
&#8220;Heart-Shaped Glasses&#8221; (im &uuml;brigen die erste Single) ist wieder ein solider, doch nicht allt&auml;glicher Rocksong, der ordentlich abgeht und den selbst meine Freundin sch&ouml;n findet, die sonst wenig mit Marilyn anfangen kann. Ist auch ein Liebeslied. <em>Don&#8217;t break don&#8217;t break my heart, and I won&#8217;t break your heart-shaped glasses.</em><br />
Der mit &#8220;Evidence&#8221; beginnene zweite Teil des Albums ist meiner Meinung nach etwas schw&auml;cher als der erste.<br />
Titel 8 (&#8220;Are You The Rabbit&#8221;) ist genauso weniger melodisch und spricht mich nicht wirklich an.<br />
&#8220;Mutilation is the Most Sincere Form of Flattery&#8221; gef&auml;llt mir dann wieder besser. Eing&auml;ngig und Mitsing-tauglich. <em>Fuck you, fuck you, fuck you, too.</em><br />
Titel 10 (&#8220;You and Me and the Devil Makes 3&#8243;) klingt irgendwie, als w&auml;re er unter Wasser aufgenommen worden &#8211; doch Marilyn Manson spielt ja gerne mit dem Klang seiner Stimme und diversen Effekten.<br />
Er leitet damit musikalisch aber auch &uuml;ber in Titel 11, den Titeltrack, der ruhiger ist als man erwartet. <em>This is only a game.</em><br />
Abgerundet wird das Album dann noch mit einem Techno-Mix von &#8220;Heart-Shaped Glasses&#8221;, den man sich auch h&auml;tte sparen k&ouml;nnen oder nur als B-Seite der Single herausgeben.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Erste Sahne, was Manson hier abliefert &#8211; und das nicht nur f&uuml;r eingefleischte Manson-Fans, sondern auch f&uuml;r &#8220;normale&#8221; Rock-H&ouml;rer. Das liegt wohl daran, dass er sich vom Stil her etwas von seinen fr&uuml;heren Alben wegbewegt hat &#8211; und so ist das neue Album weniger extrem und mehr massentauglich. Dies mag zwar einige Manson-Fans zur endg&uuml;ltigen Selbstverst&uuml;mmelung f&uuml;hren, doch die Experimentierfreude steht dem b&ouml;sen Rocker gut. Ein etwas langsameres Tempo bot Platz f&uuml;r Anleihen aus anderen Genres, Laut-Leise-Spiele und Solos.<br />
Insgesamt wirkt das Album etwas verhalten, definitiv d&uuml;ster, manchmal nachdenklich und ist dabei absolut rockend und eing&auml;ngig &#8211; und durchaus empfehlenswert. <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p=23761&#038;a=1744273&#038;url=http%3A%2F%2Fitunes.apple.com%2Fde%2Falbum%2Feat-me-drink-me%2Fid256254577%3Fi%3D256254629%26uo%3D6%26partnerId%3D2003">iTunes-Affiliate-Link</a>.</p>
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