…sieht im Moment folgendermaßen aus:

So ein Foto habe ich neulich in irgendeinem Onlineshop als Kunstdruck gesehen – aber das ist ja auch schnell selbst gemacht. Und die zusätzlichen Informationen kommen durch das GeekTool auf den Desktop. Damit kann man automatisiert Terminal-Befehle ausführen lassen und das Ergebnis auf dem Desktop festkleben. Ein paar Skripte im Hintergrund erledigen den Rest.
Das Foto gibts übrigens hier oder in voller Größe als Wallpaper.

Ich habe mich dazu entschieden, mein schwarzes MacBook noch mindestens bis nächstes Jahr zu behalten, dann ist es drei Jahre alt und ich kann langsam nach einem Ersatz Ausschau halten. Bis dahin bin ich dann vielleicht auch in der Frage „13″ oder 15″“ weitergekommen.
Jedoch stand nun mit Snow Leopard zumindest ein Aufrüsten der Hardware an: meine 320-GB-Festplatte war schon länger immer randvoll, und die Fotografie im RAW-Format verschlingt auch einiges an Speicherplatz (ein Bild meiner D90
benötigt ca. 10 MB). Nach kurzer Recherche beschloss ich, Western Digital den Rücken zu kehren und jetzt eine Festplatte von Seagate zu kaufen (das 500GB-Modell von WD fiel laut Rezensionen bei einigen nach kurzer Zeit aus und war vielen zu laut) – die Momentus 7200.4
. Gleichzeitig stellte ich also auf die schnellere Rotationsgeschwindigkeit von 7200 RPM im Gegensatz zu 5400 bei der WD Scorpio
um – und ich bin recht zufrieden damit. Durch die höhere Geschwindigkeit ist sie zwar minimal lauter und lässt außerdem ein leichtes Vibrieren spüren, das stört mich aber nicht. Die WD werde ich nun vermutlich als externen Datenspeicher nutzen.
Übrigens gibt es inzwischen auch Notebookfestplatten jenseits der 500GB – leider sind die aber höher als 9,5mm und daher zu dick für das MacBook. Im übrigen hat meine Backup-Platte nur 750GB, von daher ist das schon ok mit 500GB. Ich hoffe allerdings dass mein nächster Mac in Richtung Terabytes geht.
Auf die neue Festplatte habe ich dann auch OS X 10.6 Snow Leopard
nochmal frisch installiert und dann meine Daten und Einstellungen per Assistent übertragen. Funktioniert wirklich tadellos, fast schon etwas zu sauber – das System ist hinterher praktisch genau wie vorher (nur schneller). Inklusive aller Programme, Daten und Einstellungen.
Gerne würde ich auch den Arbeitsspeicher meines MacBooks auf 4 GB aufrüsten. Leider kann es aber maximal 3 GB adressieren – und dafür lohnt es sich meiner Meinung nach nicht. Außerdem wird ja immer empfohlen, zwei identische Speicherriegel zu benutzen.
Übrigens: wo ich jetzt so viel Speicherplatz habe, werde ich vermutlich Ende Oktober mal einen Versuch mit Bootcamp und Windows 7 starten, rein interessehalber.
Heute habe ich festgestellt, wie nützlich eigentlich das kleine Programm “Grapher” ist, das zu OS X gehört.
Es kann 2D- und 3D-Graphen zeichnen, wozu ein Formeleditor bereitsteht (leider etwas versteckt, ganz rechts im Eingabefeld). Das coole daran: die damit erstellten Formeln lassen sich problemlos herauskopieren und z.B. in ein Pages-Dokument einfügen. Damit erhält die iWork-Suite endlich ihren Formeleditor, den ich schon oft schmerzlich vermisst habe.
Und das beste daran: Grapher gehört wie so viele nützliche Dinge, für die man sonst Zusatztools bräuchte, zum System und ist damit bei jedem Mac dabei.
Aus der Rubrik “was man mit einem Computer alles machen kann” heute die Lösung auf die Frage, wie man einigermaßen zeitgemäß Vokabeln auswendig lernen kann.
Im Grunde habe ich ein Programm gesucht, das mir die guten alten Karteikärtchen auf den Mac bringt. Die Antwort: ProVoc. Wortschätze kann man sich dafür herunterladen oder einfach selbst die Vokabeln eingeben, die man braucht.

ProVoc unterstützt synonyme Bedeutungen, Einteilungen in Kapitel und Lektionen sowie Etikettierung von Vokabeln, z.B. mit “Verb”, “Substantiv” oder auch “Zweideutig”. Dazu kommt eine Art Diashow, um sich die Vokabeln einzuprägen, und zwei Arten, wie man sich abfragen lassen kann. Im “Kreuzchentest” genannten Modus schlägt ProVoc multiple-choice-mäßig Lösungen vor, meiner Erfahrung nach besser ist aber der klassische Modus, in dem man die Bedeutung eingibt. Natürlich kann man sich in beide “Richtungen” abfragen lassen, auch gemischt ist möglich. Am Ende einer Abfrage-Session bekommt man ein hübsches Diagramm präsentiert.
ProVoc merkt sich außerdem, wie oft ein Wort falsch übersetzt wurde, und errechnet für jede Vokabel einen Schwierigkeitswert. Dadurch ist es z.B. auch möglich, sich nur die schwierigsten Vokabeln abfragen zu lassen.
Angenehm ist, dass das Programm sich an die unter Mac OS X üblichen Gestaltungsgrundlagen hält und daher ein sehr hübsch anzusehendes, aber niemals aufdringliches Bild abgibt. So werden auch einige OS-X-spezifische Features unterstützt, englische Vokabeln kann man sich z.B. vorlesen lassen; auch ein Dashboard-Widget zum Vokabeln lernen zwischendurch gibt es.
Vor allem scheint sich ProVoc nicht nur für Vokabeln zu eignen, sondern auch für andere Anwendungszwecke. Nächste Woche werde ich mal testen, wie gut man Praktische Informatik damit lernen kann.
Der einzige Nachteil des Programms: Es wird nicht mehr weiterentwickelt. Dies merkt man z.B. daran, dass neuere iPods (z.B. mein iPod nano der dritten Generation) nicht unterstützt werden – sonst könnte man sich die Vokabeln als Notizen auf den iPod schaufeln und auch unterwegs lernen. Eine iPhone-App gibt es natürlich auch nicht. Jedoch ist das Programm selbst so weit ausgereift, dass man nichts vermisst und sehr gut damit arbeiten kann.
Angenehmer Nebeneffekt: Seit es nicht mehr weiterentwickelt wird, ist das Programm OpenSource und kostenlos herunterladbar.
Safari, Standard unter OS X, ist ein eher mittelmäßiger Browser. Tatsächlich nutze ich ihn nur aufgrund seiner Geschwindigkeit und der Integration in das System (Stichwort Schlüsselbund). Was in Safari gar nicht schön gelöst ist, sind Feeds.
Eigentlich möchte ich durch Feeds nur benachrichtigt werden, wenn in einem abonnierten Blog ein Beitrag geschrieben wurde – lesen möchte ich den Beitrag dann aber auf dem Blog selbst.
Da das in Safari nicht so ohne weiteres möglich ist, machte ich mich schon vor einiger Zeit auf die Suche nach einem guten Feedreader für OS X. Dabei dominieren zwei Namen: NetNewsWire und Vienna.
NetNewsWire hatte mir nie so richtig zugesagt (ich glaube auch, mich zu erinnern, dass das Programm nur in Englisch vorlag), Vienna dagegen lies sich so konfigurieren, dass es meine Erwartungen fast erfüllte. Durch einen integrierten Browser lassen sich Beiträge direkt auf der Website lesen. Abgerundet wird das Programm mit einem Symbol in der Menüleiste und Growl-Unterstützung (das sind die kleinen Benachrichtigungen, die man von Adium kennt). So weit so gut.
Zwei Nachteile kristallisierten sich bei längeren Benutzung von Vienna aber heraus: Erstens wird der Reader immer langsamer, je mehr Beiträge er enthält, und zweitens lassen sich die Feeds nicht mit einem Online- oder Handy-Reader synchronisieren.
Daher habe ich nun beschlossen, einen weiteren Teil meines Selbst an die Google Inc. zu verkaufen und von nun an den
Google Reader zu benutzen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ich brauche kein extra Programm, sondern lese die Feeds dort, wo sie eigentlich hingehören (im Browser), außerdem kann ich auf die Feeds auch von einem fremden PC oder vom Handy aus zugreifen und habe sie immer synchron. Und dank dem kleinen Tool
Reader Notifier lassen sich neue Beiträge direkt in der OS-X-Menüleiste anzeigen. Growl-Unterstützung ist ebenfalls an Bord, sogar bessere als bei Vienna. Und obendrein lassen sich Beiträge direkt öffnen, ganz ohne den Umweg über den eigentlichen Google Reader.
Ich bin zufrieden.
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