HTML5-Breakout
Flash ist sowas von tot. Folgendes Spielchen (Breakout) basiert auf einer Übungsaufgabe, die ich machen musste, und ist komplett in HTML5 und Javascript realisiert.
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Flash ist sowas von tot. Folgendes Spielchen (Breakout) basiert auf einer Übungsaufgabe, die ich machen musste, und ist komplett in HTML5 und Javascript realisiert.
Aus der Rubrik “was man mit einem Computer alles machen kann” heute die Lösung auf die Frage, wie man einigermaßen zeitgemäß Vokabeln auswendig lernen kann.
Im Grunde habe ich ein Programm gesucht, das mir die guten alten Karteikärtchen auf den Mac bringt. Die Antwort: ProVoc. Wortschätze kann man sich dafür herunterladen oder einfach selbst die Vokabeln eingeben, die man braucht.

ProVoc unterstützt synonyme Bedeutungen, Einteilungen in Kapitel und Lektionen sowie Etikettierung von Vokabeln, z.B. mit “Verb”, “Substantiv” oder auch “Zweideutig”. Dazu kommt eine Art Diashow, um sich die Vokabeln einzuprägen, und zwei Arten, wie man sich abfragen lassen kann. Im “Kreuzchentest” genannten Modus schlägt ProVoc multiple-choice-mäßig Lösungen vor, meiner Erfahrung nach besser ist aber der klassische Modus, in dem man die Bedeutung eingibt. Natürlich kann man sich in beide “Richtungen” abfragen lassen, auch gemischt ist möglich. Am Ende einer Abfrage-Session bekommt man ein hübsches Diagramm präsentiert.
ProVoc merkt sich außerdem, wie oft ein Wort falsch übersetzt wurde, und errechnet für jede Vokabel einen Schwierigkeitswert. Dadurch ist es z.B. auch möglich, sich nur die schwierigsten Vokabeln abfragen zu lassen.
Angenehm ist, dass das Programm sich an die unter Mac OS X üblichen Gestaltungsgrundlagen hält und daher ein sehr hübsch anzusehendes, aber niemals aufdringliches Bild abgibt. So werden auch einige OS-X-spezifische Features unterstützt, englische Vokabeln kann man sich z.B. vorlesen lassen; auch ein Dashboard-Widget zum Vokabeln lernen zwischendurch gibt es.
Vor allem scheint sich ProVoc nicht nur für Vokabeln zu eignen, sondern auch für andere Anwendungszwecke. Nächste Woche werde ich mal testen, wie gut man Praktische Informatik damit lernen kann.
Der einzige Nachteil des Programms: Es wird nicht mehr weiterentwickelt. Dies merkt man z.B. daran, dass neuere iPods (z.B. mein iPod nano der dritten Generation) nicht unterstützt werden – sonst könnte man sich die Vokabeln als Notizen auf den iPod schaufeln und auch unterwegs lernen. Eine iPhone-App gibt es natürlich auch nicht. Jedoch ist das Programm selbst so weit ausgereift, dass man nichts vermisst und sehr gut damit arbeiten kann.
Angenehmer Nebeneffekt: Seit es nicht mehr weiterentwickelt wird, ist das Programm OpenSource und kostenlos herunterladbar.
Im Rahmen meines Studiums beschäftige ich mich nun mit der Programmiersprache Java. Das Tolle an Java ist, dass darin geschriebene Programme plattformunabhängig sind und daher theoretisch auf einem Mac genauso wie auf einem Windows- oder Linux-PC, einem Handy oder einem Toaster laufen.
Wer bei Java gleich an JavaScript, AJAX und Web 2.0 denkt (so wie ich bis vor kurzem), wird allerdings herb enttäuscht. Das, was ich zur Zeit mit Java mache, erinnert mich eher an den unsäglichen C-Kurs, in dem ich während meiner Schulzeit Spaß hatte (zwar nicht mit C, aber das tut hier nichts zur Sache…). Also 80er-Jahre-Kommandozeilenprogrämmchen, nichts mit grafischer Oberfläche oder so.
Das Ganze würde auch einigermaßen Spaß machen, wenn – ja wenn Java nicht so eine unsägliche Zicke wäre. Zwar muss ich mich im Gegensatz zu C nicht um Speicherverwaltung kümmern, im Gegensatz zu PHP allerdings um ziemlich viel. Zur Erinnerung: PHP ist eine wahrhaft geniale Skriptsprache, die auf UNIX-basierten Webservern zum Einsatz kommt und zum Beispiel auch dieses Blog steuert. Eine Sprache, die ich sogar relativ gut kann. Und eine Sprache, die ziemlich intelligent ist. So interessiert es PHP nicht, ob eine Variable vom Typ Float, Integer oder String ist – bei Bedarf wird sie einfach umkonvertiert. Ich kann also 3.5-2.5 rechnen und erhalte 1, was wiederum dem boolschen Wert true entspricht. PHP ist es auch völlig egal, ob man and oder && schreibt.
Java ist da ganz anders: Variablen werden bitteschön mit dem richtigen Typ deklariert und initialisiert, und auch alles andere muss genau nach Vorgabe geschrieben sein. and geht gar nicht, und den Datentyp String schreibt man bitte groß. int muss aber klein sein. Liegt daran, dass String eigentlich eine Klasse ist. Egal. Trotzdem.
Alte Zicke.
Der August war für mich ein stressiger, arbeitsreicher, aber auch ein kurzweiliger und richtungsweisender Monat.
Zum einen bin ich nun komplett umgezogen. Das neue Zuhause ist in fast allen Aspekten eine Verbesserung gegenüber der alten Wohnung. Einziger Haken: sie ist weit weg von der Zivilisation, direkt neben dem Flughafen.
Gearbeitet habe ich auch viel in diesem Monat, zuletzt 12 Tage am Stück, gefolgt von noch einem Umzug (im hohen Norden) und jetzt weiteren vier Tagen Arbeit. Da freut man sich doch mal auf ein freies Wochenende.
Immerhin macht die Arbeit Spaß und fordert. Mehr dazu wird noch folgen… spätestens bis Oktober.
Dann nämlich ist meine Zivizeit vorbei und ich beginne frisch motiviert mit meinem Studium der Medieninformatik in Ulm.
Nächsten Monat gilt es dann, die neue Wohnung komplett einzurichten; möglicherweise noch eine Wohnung bzw. Unterkunft in Ulm zu finden und zu beziehen; herauszufinden, wie das eigentlich alles funktioniert mit so einem Studium und nicht zuletzt, in Urlaub zu fliegen.