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		<title>„Gef&#228;llt mir“ in Gut: Flattr</title>
		<link>http://sprachkonstrukt.de/2010/05/17/gefaellt-mir-in-gut-flattr/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 17:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Flattr wird grade durch die ganze Blog-Welt getrieben, daher wird es sicher schon der eine oder andere kennen. Da ich die Idee aber ziemlich gut und unterst&#252;tzenswert finde, treibe ich mal munter mit. Das Internet (zumindest der modernere Teil) lebt davon, dass die Leute sharen. Bloggen, Fotos hochladen, Videos drehen. Das ist der eine Teil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Flattr wird grade durch die ganze Blog-Welt getrieben, daher wird es sicher schon der eine oder andere kennen. Da ich die Idee aber ziemlich gut und unterst&uuml;tzenswert finde, treibe ich mal munter mit.</p>
<p><a href="http://flattr.com"><img src="http://sprachkonstrukt.de/wp-content/uploads/flattr-logo.png" alt="" title="flattr-logo" width="500" height="108" class="aligncenter size-full wp-image-522" /></a></p>
<p>Das Internet (zumindest der modernere Teil) lebt davon, dass die Leute <em>sharen</em>. Bloggen, Fotos hochladen, Videos drehen. Das ist der eine Teil der Nutzer. Der gro&szlig;e andere Teil konsumiert nur, mehr oder weniger ohne Gegenleistung. Die Gegenleistung besteht h&ouml;chstens in ein paar Kommentaren oder einer Weiterverbreitung &uuml;ber die einschl&auml;gigen Dienste. Flattr m&ouml;chte erreichen, dass diese Gegenleistung auch aus einem (geringen) Geldbetrag bestehen kann.</p>
<p>„Was? Geld? Bezahlen? Im Internet? Igitt!“, werden jetzt sicher einige sagen. Ja, Geld bezahlen, allerdings nicht b&ouml;se kommerziell, sondern eher indie-m&auml;&szlig;ig cool.<br />
So funktioniert Flattr (hier k&ouml;nnte man jetzt das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=9zrMlEEWBgY">Flattr-Video</a> einbinden, aber Flash ist ja bekanntlich b&auml;h, daher in Worten):<br />
Man legt einen kleinen Geldbetrag (ca. 2 bis 20 Euro) fest, den man bereit ist, pro Monat an all die netten Menschen im Internet abzugeben. Also ungef&auml;hr so viel wie ein Bier oder ein St&uuml;ck Kuchen. Dann geht man im Internet surfen. Wenn einem etwas gef&auml;llt, und der Urheber Flattr nutzt, klickt man auf den Flattr-Button – vergleichbar mit dem „Gef&auml;llt mir“-Button von Facebook. Das macht man so oft man will.<br />
Am Ende des Monats wird dann der vorher festgelegte Betrag unter all den Leuten, auf deren Flattr-Button man geklickt hat, aufgeteilt.<br />
So kommen vielleicht ein paar Cent oder gar Euro zusammen, die der Urheber f&uuml;r seine Arbeit bekommt. Davon kann nat&uuml;rlich niemand leben oder einen Server bezahlen, aber es geht ja auch nur um die freundliche Geste.</p>
<p>Eine ziemlich coole Konkurrenz zu den unz&auml;hligen „Gef&auml;llt mir“-Buttons von diversen Diensten. Aber nat&uuml;rlich funktioniert das System nur, wenn m&ouml;glichst viele Leute mitmachen – also los!</p>
<div id="attachment_523" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img src="http://sprachkonstrukt.de/wp-content/uploads/flattr-image2.jpg" alt="" title="Flattr-Team" width="500" height="333" class="size-full wp-image-523" /><p class="wp-caption-text">Jung, schwedisch, innovativ: Das Flattr-Team</p></div>
<p>Das schwedische Start-Up befindet sich zur Zeit zwar noch in der Betaphase, allerdings werden Invites inzwischen recht z&uuml;gig rausger&uuml;ckt – und Gr&uuml;nder Peter Sunde versicherte mir, dass die Registrierung „in ein paar Wochen“ sowieso f&uuml;r alle ge&ouml;ffnet wird.<br />
Unterdessen kann auf <a href="https://flattr.com/">flattr.com</a> ein Invite angefordert werden.</p>
<p>Und das da unten rechts, das ist der Flattr-Button f&uuml;r diesen Blogeintrag. Darf geklickt werden!</p>
<p><strong>Update:</strong> Ich habe mittlerweile Flattr-Invites zu vergeben. Einfach melden.</p>
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		<title>Warum der „Gef&#228;llt mir“-Button doof ist</title>
		<link>http://sprachkonstrukt.de/2010/05/04/warum-der-gefaellt-mir-button-doof-ist/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 20:28:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit kurzem hat Facebook seine Nutzerprofile umgestellt: sie zeigen jetzt alles an, was einem „gef&#228;llt“. Und das sind nicht nur Seiten auf Facebook – sondern das ganze Internet. Dank dem neuen „Like“- bzw. „Gef&#228;llt mir“-Button, den jeder Horst auf seiner Website per Copy&#38;Paste einblenden kann. Allerdings f&#252;hrt ein Klick nicht nur dazu, dass ein Link [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit kurzem hat Facebook seine Nutzerprofile umgestellt: sie zeigen jetzt alles an, was einem „gef&auml;llt“. Und das sind nicht nur Seiten auf Facebook – sondern das ganze Internet. Dank dem neuen „Like“- bzw. „Gef&auml;llt mir“-Button, den jeder Horst auf seiner Website per Copy&amp;Paste einblenden kann. Allerdings f&uuml;hrt ein Klick nicht nur dazu, dass ein Link zu der Website mal eben in Twitter-Manier unverbindlich in den Facebook-Newsfeed gehauen wird – sondern dass die Website dauerhaft in das Profil des Nutzers aufgenommen wird.<br />
Das brisante dabei ist, dass diese Eintr&auml;ge offenbar grunds&auml;tzlich f&uuml;r die ganze Welt sichtbar sind – eine Beschr&auml;nkung nur auf die eigenen Freunde existiert nicht (bzw. funktioniert nur f&uuml;r auf der Profilseite aktiv eingetragene Dinge).</p>
<p>Und das gef&auml;llt mir nicht, das muss ich ganz klar sagen. Ich habe kein Problem damit, dass meine Tweets &ouml;ffentlich sind, obwohl die teilweise auch recht pers&ouml;nlich sind. Aber das ist alles etwas unverbindlicher und geht in der Masse mehr oder weniger unter. Das Facebook-Profil findet dagegen jeder sofort – und soll dort jetzt auch noch aggregiert alles aufgelistet finden, was mir mal „gefallen“ hat? Nein danke.</p>
<p>Soll man nun also diesen Button einbauen? Daf&uuml;r spricht, dass durch das Promoten &uuml;ber Facebook sicher der eine oder andere zus&auml;tzliche Besucher angesp&uuml;lt wird. Wohl auch der Grund, warum sich die meisten Blogger in meiner Blogroll in k&uuml;rzester Zeit dazu bringen lie&szlig;en, den Button einzubauen. Ich war auch kurz davor, auf den Zug aufzuspringen und habe lange hin- und her&uuml;berlegt. Das Ergebnis sieht man: kein Like-Button auf sprachkonstrukt.de (OT: ist das eigentlich cool, das klein zu schreiben? Und wie finden meine Leser &uuml;berhaupt den Namen?).</p>
<p>Es gibt zwei M&ouml;glichkeiten, den Like-Button einzubauen. Die am weitesten verbreitete, weil simpelste, ist das iFrame. Das ist kein Bilderrahmen aus Aluminium, sondern ein HTML-Tag, der l&auml;ngst veraltet ist, dachte ich zumindest (in XHTML war das so) – in HTML 5 ist er aber wieder vertreten. Keine saubere L&ouml;sung, aber eine pragmatische. Die <a href="http://www.be24.at/blog/entry/639312">andere</a> ist per XFBML, der Facebook-API, und Javascript. H&auml;tte ich wohl genommen. Allerdings: man sollte schon ganz genau &uuml;berlegen, ob man das will.</p>
<p>Lustige Notiz am Rande: es findet keine Pr&uuml;fung des hinterlegten Links statt, dieser muss also nicht der Seite entsprechen, auf der sich der Button befindet – interessante Kommentare sind garantiert, wenn beispielsweise eine Pornoseite an Facebook &uuml;bergeben wird.</p>
<h3>Nichts neues – und nichts gutes</h3>
<p>Schon seit einiger Zeit sind vor allem auf Blogs etliche „social Buttons“ vertreten, mit denen man die aktuelle Seite direkt auf einer Vielzahl an sozialen Netzwerken und Bookmarkdiensten raushauen kann. Meiner Meinung nach Schwachsinn. M&ouml;chte ich eine Seite promoten, gehe ich selbst zur Plattform meiner Wahl, z.B. Twitter. Klar, die Hemmschwelle ist sicher niedriger, wenn schon ein One-Klick-Button da ist.</p>
<p>Und der Facebook-Like-Button ist eigentlich nichts anderes als ein weiterer social Button – der einzige Unterschied ist, dass er zu <em>dem</em> Social Network schlechthin f&uuml;hrt und daher die kritische Masse an Nutzern erreicht. Wenn ich einen social Button einbauen m&uuml;sste, w&uuml;rde ich wohl den von Facebook nehmen, keine Frage, denn dort ist jeder (jaja, ich wei&szlig;. Aber fast jeder!). </p>
<p>Allerdings ergibt man sich dann wieder der blo&szlig;en Marktmacht von Facebook – und kein anderer Dienst hat noch Chancen. Eine bessere L&ouml;sung f&uuml;r die social Buttons w&auml;re eine Browserfunktion daf&uuml;r. Stelle man sich folgenderma&szlig;en vor: im Browser lege ich mein bevorzugtes soziales Netzwerk fest, so wie ich die Startseite und den Suchanbieter einstelle. Auf jeder Seite kann ich dann per einfachem Klick direkt einen Beitrag dar&uuml;ber auf <em>meiner</em> bevorzugten Plattform posten, nicht auf der vom Seitenbetreiber bevorzugten. Solche L&ouml;sungen gibt es in Form von Plugins und Toolbars nat&uuml;rlich l&auml;ngst. Aber warum nicht direkt in den Browser einbauen? Sch&auml;tze, von Mozilla oder Google wird sowas bald kommen. </p>
<h3>Ein Wort an die Webdesigner und Blogger</h3>
<p>Nehmt den Like-Button wieder raus. Und andere eventuell vorhandene social Buttons am besten auch gleich. Wenn ihr unbedingt wollt, dass die Leser Links weitergeben, erstellt einen gut sichtbaren Permalink, vielleicht auch eine Kurz-URL, und weist die Leser darauf hin.<br />
Oder: sorgt f&uuml;r guten Content, der verbreitet sich n&auml;mlich von selbst, auch ohne Like-Button.</p>
<p>Performancetechnisch sind die social Buttons &uuml;brigens auch keine Offenbarung, angeblich sorgt der Facebook-Like-Button f&uuml;r rund 1 Sekunde mehr Ladezeit. Au&szlig;erdem l&auml;sst er sich grafisch nicht anpassen… hier beispielsweise w&uuml;rde das Blau wohl auch kaum passen.</p>
<p>Lasst es den Besuchern erspart, die bunten Buttons anzusehen, und lasst es ihnen erspart, das soziale Netzwerk zu nutzen, das <em>ihr</em> gut findet.<br />
Macht es Facebook nicht zu einfach, vollst&auml;ndige Surfprofile seiner Nutzer zu erstellen – genau das ist durch den Like-Button n&auml;mlich m&ouml;glich. Egal ob er geklickt wird oder nicht. </p>
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		<title>Facebook wird immer besser</title>
		<link>http://sprachkonstrukt.de/2010/02/11/facebook-wird-immer-besser/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 19:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zugegeben, fr&#252;her war ich Facebook gegen&#252;ber sehr skeptisch. Aber mittlerweile nutze ich das Social Network doch recht gerne. Klar, man muss wie bei allen Web2.0-Diensten gut abw&#228;gen, was man ver&#246;ffentlicht und was nicht. Doch f&#252;r mich &#252;berwiegen die Vorteile, die Facebook bietet. Besonders gef&#228;llt mir die Innovation, bei der Facebook die Konkurrenz in Form von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, <a href="http://sprachkonstrukt.de/2007/11/19/das-leid-mit-den-sozialen-netzen/">fr&uuml;her</a> war ich Facebook gegen&uuml;ber sehr skeptisch. Aber mittlerweile nutze ich das Social Network doch recht gerne. Klar, man muss wie bei allen Web2.0-Diensten gut abw&auml;gen, was man ver&ouml;ffentlicht und was nicht. Doch f&uuml;r mich &uuml;berwiegen die Vorteile, die Facebook bietet. Besonders gef&auml;llt mir die Innovation, bei der Facebook die Konkurrenz in Form von StudiVZ und Co. doch weit hinter sich l&auml;sst. Eine schon etwas &auml;ltere, aber seehr n&uuml;tzliche Funktion (v.a. in Bezug auf Privatsph&auml;re) und eine Funktion, die es erst seit gestern Abend gibt.</p>
<h3 id="lists">Selektive Sichtbarkeit von Wall-Meldungen mit Listen</h3>
<p>Immer wieder &auml;rgern sich Facebook-Nutzer &uuml;ber die Apps und Spiele, die andauernd auf die Wall posten. Es kann schonmal vorkommen, dass man auf der Startseite von Facebook mit f&uuml;nf oder mehr Farmville-Meldungen begr&uuml;&szlig;t wird. Klar kann man Nutzer blocken, um ihre Meldungen nicht mehr sehen zu m&uuml;ssen, aber das ist ja nicht im Sinne eines sozialen Netzwerks.<br />
Da ich selbst zu meiner Schande gestehen muss, dass ich recht gerne Farmville spiele, aber meine Freunde nicht zuspammen will, hier die L&ouml;sung:</p>
<p><strong>Freundeslisten.</strong> Ich habe mir eine Liste „Nicht-Farmville“ angelegt, auf die alle meine Freunde kommen, die kein Farmville spielen bzw. keine Farmville-Meldungen bekommen m&ouml;chten. Wenn Farmville dann eine Nachricht posten will, stelle ich einfach ein, dass die Liste „Nicht-Farmville“ die Nachricht nicht zu Gesicht bekommt. So kann ich hemmungslos verk&uuml;nden, dass ich das n&auml;chste Level erreicht habe und gerne Geschenke h&auml;tte – und kann sichergehen, dass die Nachricht auch nur die Leute erreicht, die es interessiert bzw. denen sie etwas bringt (man bekommt meist Geld o.&auml;., wenn man auf die Wallpostings seiner Freunde klickt). Der Rest wird nicht damit zugespammt.<br />
Dieses System ist nat&uuml;rlich beliebig ausweitbar – z.B. indem man eine Liste nur mit Arbeits- oder Studienfreunden anlegt, und dann entsprechende Statusmeldungen so nur f&uuml;r die relevante Gruppe sichtbar macht.</p>
<p class="aligncenter"><a href="http://sprachkonstrukt.de/wp-content/uploads/facebook-lists-1.png"><img src="http://sprachkonstrukt.de/wp-content/uploads/facebook-lists-1-150x150.png" alt="" title="Zuerst erstellt man die Liste" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-493" /></a>  <a href="http://sprachkonstrukt.de/wp-content/uploads/facebook-lists-2.png"><img src="http://sprachkonstrukt.de/wp-content/uploads/facebook-lists-2-150x150.png" alt="" title="Die Einstellung zur Sichtbarkeit ist etwas versteckt…" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-495" /></a>  <a href="http://sprachkonstrukt.de/wp-content/uploads/facebook-lists-3.png"><img src="http://sprachkonstrukt.de/wp-content/uploads/facebook-lists-3-150x150.png" alt="" title="Hier muss man nur noch die richtige Liste eintragen." width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-496" /></a></p>
<h3 id="chat">Chat &uuml;ber XMPP/Jabber</h3>
<p>Gestern kam eine besonders erfreuliche <a href="http://blog.facebook.com/blog.php?post=297991732130">Meldung</a> herein.<br />
Der Facebook-Chat war bis jetzt eher mies. Zwar gab es in meinem Chatclient <a href="http://adium.im/">Adium</a> die M&ouml;glichkeit, den Facebook-Chat zu nutzen (also ohne auf die Seite im Browser zu gehen) – das hat allerdings, zumindest zu Beginn, eher unzuverl&auml;ssig funktioniert. Schlie&szlig;lich nutzte der Chat ein propriet&auml;res Protokoll, und der Chatclient musste einen Browser simulieren, um darauf zugreifen zu k&ouml;nnen.<br />
Damit ist jetzt Schluss: Facebook stellte auf Jabber um – damit kann nun jeder Chatclient &uuml;ber das XMPP-Protokoll auf den Chat zugreifen. Super!<br />
(Zur Information: Jabber ist ein offenes Chatprotokoll, f&uuml;r das jeder einen Server aufsetzen kann. Man ist also nicht auf einen zentralen Server wie beispielsweise ICQ angewiesen. Nat&uuml;rlich entf&auml;llt dieser Vorteil bei Facebook oder Google Talk. Aber immerhin ist es ein standardisiertes Protokoll. Mehr dazu <a href="http://www.fixmbr.de/jabber-die-sichere-alternative/">hier</a>.)<br />
<a href="http://sprachkonstrukt.de/wp-content/uploads/facebook-chat.png"><img src="http://sprachkonstrukt.de/wp-content/uploads/facebook-chat-550x393.png" alt="" title="Der Facebook-Chat kann jetzt auch XMPP" width="550" height="393" class="aligncenter size-large wp-image-494" /></a>Wer den Facebook-Chat in seinem Instant-Messaging-Client einrichten m&ouml;chte, findet <a href="http://www.facebook.com/sitetour/chat.php">hier</a> alle notwendigen Informationen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>HTML5 im Einsatz</title>
		<link>http://sprachkonstrukt.de/2009/03/06/html5-im-einsatz/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 13:13:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich schreibe normalerweise HTML-Code nach XHTML 1.0 strict &#8211; das ist der Versuch, einige Verbrechen, die HTML 4 noch erlaubte, abzuschaffen (z.B. Framesets und HTML-Elemente zur Textgestaltung) und gleichzeitig HTML in Richtung XML zu bringen. Seit einiger Zeit ist jetzt auch HTML 5 ein Thema, lange wurde diskutiert, was darin erlaubt sein soll und was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schreibe normalerweise HTML-Code nach XHTML 1.0 strict &#8211; das ist der Versuch, einige Verbrechen, die HTML 4 noch erlaubte, abzuschaffen (z.B. Framesets und HTML-Elemente zur Textgestaltung) und gleichzeitig HTML in Richtung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Xml">XML</a> zu bringen.<br />
Seit einiger Zeit ist jetzt auch HTML 5 ein Thema, lange wurde diskutiert, was darin erlaubt sein soll und was nicht. Tats&auml;chlich gibt es nun zwei Nachfolger: XHTML 2 und HTML 5, die beide gro&szlig;e Schritte in Richtung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Semantisches_Web">semantisches Web</a> unternehmen. Zur Zeit sind beide Entw&uuml;rfe noch nicht offiziell &#8211; tats&auml;chlich kann man aber einiges schon <a href="http://www.peterkroener.de/html5-was-geht-heute-schon-was-geht-nicht-der-grosse-ueberblick/">ohne Bedenken einsetzen</a>. Zum Beispiel einige der neuen Elemente von HTML 5 oder auch dessen genialen Doctype, der aus dem zweizeiligen Wirrwarr der Vorg&auml;ngerversionen ein simples<br />
<code>&lt;!DOCTYPE html&gt;</code> machte.<br />
Da ich solche neuen Dinge gerne ausprobiere, l&auml;uft mein Blog hier ab sofort mit HTML 5 &#8211; zumindest so weit, wie das heute schon m&ouml;glich ist.</p>
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		<title>Twitter und kein Ende</title>
		<link>http://sprachkonstrukt.de/2009/01/19/twitter-und-kein-ende/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 16:50:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eben wurde im Radio Twitter erkl&#228;rt. Erstaunlich, dass es immer noch Menschen gibt, die nicht wissen, was Twitter ist &#8211; zumal es in den letzten Tagen dank Airbus-Notwasserung und Hessen-Wahl eigentlich kaum eine M&#246;glichkeit gab, den Siegeszug von Twitter nicht zu sp&#252;ren zu bekommen. Vor einiger Zeit hatte ich ja auch mal getwittert, es dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben wurde im <a href="http://www.dasding.de/">Radio</a> Twitter erkl&auml;rt. Erstaunlich, dass es immer noch Menschen gibt, die nicht wissen, was Twitter ist &#8211; zumal es in den letzten Tagen dank <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,601867,00.html">Airbus-Notwasserung</a> und <a href="http://twitter.com/tsghessen">Hessen-Wahl</a> eigentlich kaum eine M&ouml;glichkeit gab, den Siegeszug von Twitter nicht zu sp&uuml;ren zu bekommen.<br />
Vor <a href="http://deyhle-webdesign.com/2007/12/24/selbsttest/">einiger Zeit</a> hatte ich ja auch mal <a href="http://twitter.com/h4ir9">getwittert</a>, es dann aber wieder eingestellt, da ich nie so recht wusste, was ich schreiben sollte. Au&szlig;erdem &#8211; meine Leser wissen das &#8211; f&auml;llt es mir doch recht schwer, mich beim geschriebenen Wort kurz zu fassen. F&uuml;r mich ist es immer noch nicht mehr als eine Art &#8220;Blog light&#8221; und daher unn&ouml;tig, wenn man ein &#8220;richtiges&#8221; Blog hat.<br />
Trotzdem interessant, dass kein Ende des Twitter-Hypes in Sicht ist, wie das zu Beginn vielerorts prognostiziert wurde. Mittlerweile aber hat sich Twitter als feste Instanz des Webs etabliert und ist wohl nicht mehr totzukriegen. </p>
<p>Vielleicht fange ich auch irgendwann wieder damit an, nat&uuml;rlich sch&ouml;n ins Blog integriert, wie z.B. <a href="http://www.aptgetupdate.de/">hier</a>. Momentan bin ich schon froh, wenn ich Ideen f&uuml;r mein Blog habe.</p>
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		<title>Ins StudiVZ (anstatt ins soziale Abseits)</title>
		<link>http://sprachkonstrukt.de/2008/06/03/ins-studivz/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 17:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe mich immer erfolgreich dagegen gewehrt, Mitglied von StudiVZ zu werden. Bis zum Wochenende. Die Langeweile war wohl zu gro&#223;… jedenfalls bin ich jetzt auch bei dem Zirkus zu finden. Meine bisherigen Vorbehalte dagegen (&#8220;Jeder-wei&#223;-alles-&#252;ber-jeden&#8221;-Politik; Richtige Namen; Datensammelwut; E-Mail-Benachrichtigungsspam; aggressives Design; dumm klingender Name) wurden kurzerhand unterdr&#252;ckt und einige waren nach der Registrierung auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich immer erfolgreich dagegen gewehrt, Mitglied von StudiVZ zu werden. Bis zum Wochenende. Die <a href="http://deyhle-webdesign.com/2008/06/01/serverprobleme/">Langeweile</a> war wohl zu gro&szlig;… jedenfalls bin ich jetzt auch bei dem Zirkus zu finden.<br />
<img src="http://deyhle-webdesign.com/wp-content/uploads/bild-3.png" alt="" title="StudiVZ-&quot;Immatrikulation&quot; (von mir ge&auml;ndert ;))"class="size-full wp-image-103" /><br />
Meine bisherigen Vorbehalte dagegen (&#8220;Jeder-wei&szlig;-alles-&uuml;ber-jeden&#8221;-Politik; Richtige Namen; Datensammelwut; E-Mail-Benachrichtigungsspam; aggressives Design; dumm klingender Name) wurden kurzerhand unterdr&uuml;ckt und einige waren nach der Registrierung auch hinf&auml;llig. Beispielsweise finde ich das mit den richtigen Namen nicht mehr so schlimm. Und die E-Mail-Benachrichtigungen lassen sich deaktivieren. Erfreulich ist auch, dass ich zumindest einstellen kann, dass nicht jeder beliebige Besucher mein komplettes Profil sieht und dass ich verhindern kann, dass es angezeigt wird, wessen Profil ich angesehen habe.</p>
<p>Aber warum habe ich mich nun wirklich angemeldet? <span id="more-94"></span><br />
Tats&auml;chlich sah ich mich beinahe dazu gen&ouml;tigt. Allerorts wird man gefragt &#8220;Bist du auch bei Studi?&#8221; &#8211; eine Verneinung l&ouml;st beim Fragenden meist Irritation und Schubladendenken aus. Tats&auml;chlich ist es so, dass es in ICQ etc. in letzter Zeit immer ruhiger wird, es ist ganz klar eine Abwanderung von etablierten Systemen wie Instant Messaging hin zu Communities wie StudiVZ zu beobachten. Man f&uuml;hlt sich beinahe ausgegrenzt, wenn man sich nicht der Masse anschlie&szlig;t und wild in der Gegend herumgruschelt. Nachdem ich dann freundlicherweise die Gelegenheit bekommen habe, mir einen StudiVZ-Account &#8220;von innen&#8221; anzusehen, stand meine Entscheidung eigentlich schon fest. Und jetzt, da ich dabei bin, bleibe ich wohl auch dort (obwohl Abmelden einfacher geht <a href="http://deyhle-webdesign.com/2007/11/19/das-leid-mit-den-sozialen-netzen/">als bei Facebook</a>). Wer will, findet mich und darf mir auch gerne einen Freundschaftsantrag stellen. Und ja, ich bin unter meinem richtigen Namen angemeldet.</p>
<p>Aber wie ist es nun? <strong>Meine Bewertung…:</strong></p>
<ul>
<li>Die Atmosph&auml;re ist angenehmer als ich dachte. Das von Microsoft-Produkten bekannte &#8220;Wir sind b&ouml;se, unsere User interessieren uns einen Dreck und das lassen wir auch raush&auml;ngen&#8221;-Gef&uuml;hl stellt sich wider erwarten nicht ein, obwohl letztlich eine vergleichbare Philosophie dahintersteckt. Man f&uuml;hlt sich fast wohl auf der Seite, auch wenn das Rot doch sehr gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig ist.</li>
<li>Die Bedienung ist komfortabel. Alle Funktionen sind selbsterkl&auml;rend und intuitiv zu finden. Wo man eine Funktion braucht, ist auch ein Link zu ihr. Dass die Privatsph&auml;reeinstellungen so versteckt sind, dass sie kaum jemand findet, wie vielerorts kritisiert, kann ich nicht best&auml;tigen.</li>
<li>Zur Werbung bzw. deren Aufdringlichkeit kann ich nichts sagen. Mein <a href="http://safariadblock.sourceforge.net/">Werbeblocker</a> funktioniert zuverl&auml;ssig &#8211; ich habe noch kein einziges Werbebanner entdeckt. Personalisierte Werbung ist nat&uuml;rlich trotzdem deaktiviert.</li>
<li>Der Funktionsumfang ist &#8211; gelinde gesagt &#8211; armselig. Ich hatte mir sehr viel mehr erwartet. Zum Beispiel l&auml;sst sich das Profil kaum personalisieren. Man hat nirgends eine &Uuml;bersicht, was seine &#8220;Freunde&#8221; gerade treiben. Die St&auml;rke einer Freundschaft l&auml;sst sich nicht spezifizieren. Bei manchen Angaben muss aus den vorgegebenen Optionen gew&auml;hlt werden. Besonders fehlt mir die M&ouml;glichkeit, RSS-Feeds im Profil anzuzeigen sowie Benachrichtigungen per RSS-Feed oder Instant-Messenger zu empfangen. Die einzige M&ouml;glichkeit besteht darin, sich E-Mails zusenden zu lassen. Zumindest per IM w&auml;re aber wirklich kein Problem und ich wei&szlig; wirklich nicht, warum eine solche Funktion fehlt.</li>
<li>Es wird zwar angezeigt, wie man jemanden kennt (Freund von Freund etc.), jedoch nur eindimensional. Hier w&auml;re eine mehrdimensionale Visualisierung sch&ouml;n, die genau anzeigt, mit wem meiner Freunde eine Person befreundet ist (stattdessen wird bei mehreren ein beliebiger ausgew&auml;hlt).</li>
<li>Es gibt keine Applications wie bei Facebook. Jedoch <a href="http://www.heise.de/newsticker/Open-Social-Anwendungen-fuer-studiVZ--/meldung/107799/from/rss09">soll sich das &auml;ndern</a> &#8211; ich bin gespannt.</li>
<li>Es gibt keine (!) mobile Version der Seite oder zumindest ein f&uuml;r mobile Endger&auml;te angepasstes Design.</li>
<li>Und zuletzt der einzige Grund, der wirklich ausschlaggebend daf&uuml;r ist, StudiVZ zu benutzen*: Kein anderer Dienst hat so viele Nutzer. Locker 90% der Menschen in meinem Alter finde ich bei StudiVZ. Tats&auml;chlich habe ich noch niemanden, den ich gesucht habe, nicht gefunden. Das ist einerseits be&auml;ngstigend, andererseits aber schon auch cool. </li>
</ul>
<p><small>____________________<br />
*nat&uuml;rlich sollten einem immer die Auswirkungen seines Handelns bewusst sein. Wer mit seinem Drogenkonsum angeben will, ist selbst schuld. Und dass die Privatsph&auml;reeinstellungen nur vordergr&uuml;ndig nutzen, versteht sich auch von selbst.<br />
Dazu habe ich ja <a href="http://deyhle-webdesign.com/2007/11/19/das-leid-mit-den-sozialen-netzen/">schon mal was geschrieben</a>, daher gehe ich darauf in diesem Beitrag nicht mehr ein.</small></p>
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		<title>Gravatar</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Apr 2008 09:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wieder mal konnte ich mich f&#252;r einen Web-2.0-Dienst begeistern: Gravatar. Gravatar bietet die M&#246;glichkeit, einen Avatar &#8220;global&#8221; zu verwenden. Ich kann also ein Bild auf gravatar.com hochladen, und z.B. &#252;berall, wo ich einen Blog-Kommentar hinterlasse, wird mein grAvatar automatisch eingef&#252;gt. Positiv an Gravatar finde ich, dass es mal ein Dienst ist, der keine Datensammelwut hat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.gravatar.com/avatar?s=45' alt='Gravatar-Logo' class='alignleft' />Wieder mal konnte ich mich f&uuml;r einen Web-2.0-Dienst begeistern: <a href="http://gravatar.com">Gravatar</a>.<br />
Gravatar bietet die M&ouml;glichkeit, einen Avatar &#8220;global&#8221; zu verwenden. Ich kann also ein Bild auf gravatar.com hochladen, und z.B. &uuml;berall, wo ich einen Blog-Kommentar hinterlasse, wird mein grAvatar automatisch eingef&uuml;gt. Positiv an Gravatar finde ich, dass es mal ein Dienst ist, der keine Datensammelwut hat. Die Avatare werden lediglich &uuml;ber die E-Mail-Adresse verlinkt. &Uuml;berall, wo ich mit dieser E-Mail-Adresse kommentiere, wird der entsprechende Gravatar angezeigt. Zumindest, wenn das zugrundeliegende System die Gravatars (oder Gravatare?) implementiert hat. Dank der Kooperation von Gravatar mit WordPress sind die Gravatare schon auf vielen Blogs zu finden. Seit heute auch auf meinem <del datetime="2008-04-14T18:14:02+00:00">- dank einem h&uuml;bschen Plugin</del>.<br />
Wer also k&uuml;nftig das gr&uuml;ne M&auml;nnchen neben seinen Kommentaren hier durch ein eigenes Bild ersetzen m&ouml;chte, registriere sich auf <a href="http://gravatar.com">gravatar.com</a>. </p>
<p><small>Edit: das ist mein erster Beitrag, der mit dem neuen Admin-Interface von WordPress 2.5 geschrieben wurde. Ziemlich cool.</p>
<p><ins datetime="2008-04-14T18:14:02+00:00">Edit2: Soeben habe ich <a href="http://neunzehn72.de/gravatar-funktion-von-wordpress-25-nutzen/">herausgefunden</a>, dass Gravatare in WordPress 2.5 standardm&auml;&szlig;ig unterst&uuml;tzt werden. Das Plugin war also gar nicht n&ouml;tig.</ins></small></p>
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		<title>Selbsttest</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Dec 2007 13:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ach, ich liebe das Web 2.0. Alles ist so fresh, clean, l33t und &#8220;2.0&#8243;. So auch Twitter &#8211; ein 2.0-Dienst, der es geschafft hat, meine Aufmerksamkeit zu erregen und mich in diesen Selbsttest zu treiben. Das zugrundeliegende Prinzip ist (eben typisch Web 2.0) simpel, und doch irgendwie genial: &#220;ber Browser, IM oder SMS kann ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, ich liebe das Web 2.0. Alles ist so fresh, clean, l33t und &#8220;2.0&#8243;. So auch <a href="http://twitter.com">Twitter</a> &#8211; ein 2.0-Dienst, der es geschafft hat, meine Aufmerksamkeit zu erregen und mich in diesen Selbsttest zu treiben.<br />
<img class="right" src="http://assets2.twitter.com/images/twitter.png" alt="twitter.com Logo" />Das zugrundeliegende Prinzip ist (eben typisch Web 2.0) simpel, und doch irgendwie genial: &Uuml;ber Browser, IM oder SMS kann ich der Welt mitteilen, was ich gerade mache. Also so ein bisschen wie ein Mini-Blog. Aus <a href="http://deyhle-webdesign.com/?p=64">meiner Zeit bei Facebook</a> kam mir das gleich bekannt vor (&uuml;brigens gibt es ein Mashup, das die Facebook-Statusnachrichten per Twitter aktualisiert, aber das war eigentlich auch klar).<br />
Vor allem, da ich eine &auml;hnliche Funktion sowieso schon lange mal hier im Blog haben wollte, entschied ich mich zur <a href="http://twitter.com/h4ir9">Anmeldung bei Twitter</a>. Ein WordPress-Widget war auch schnell gefunden und so kann ich dieses Blog nun noch um eine Stufe mehr aktuell halten (siehe rechts im Men&uuml;).<br />
Noch habe ich keine gefestigte Meinung dazu, aber die wird sich sicher mit der Zeit bilden. Nat&uuml;rlich werde ich &uuml;ber meine Gedanken zu Twitter dann wieder hier berichten. W&auml;hrenddessen freue ich mich nat&uuml;rlich &uuml;ber Twitter-Followers aus den Kreisen meiner Leser <img src='http://sprachkonstrukt.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ach und noch was: Frohe Weihnachten. </p>
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		<title>Der Start ins Netz</title>
		<link>http://sprachkonstrukt.de/2007/12/17/der-start-ins-netz/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 11:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine neue Startseite gibt mir Anlass, einmal verschiedene M&#246;glichkeiten des Starts ins Internet zu beleuchten. Bei den meisten Menschen d&#252;rfte wohl Google die Startseite darstellen. Entweder pur, als &#8220;Firefox Start&#8221; oder in Form von iGoogle. Letzteres (bis vor einigen Monaten noch als &#8220;Personalisierte Startseitebeta&#8221; bekannt) hatte ich immer eingestellt. Eine anpassbare Startseite mit kleinen &#8220;Gadgets&#8221;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="right" src='http://deyhle-webdesign.com/wp-content/uploads/bild-1.png' alt='Startseite' />Meine neue Startseite gibt mir Anlass, einmal verschiedene M&ouml;glichkeiten des Starts ins Internet zu beleuchten.<br />
Bei den meisten Menschen d&uuml;rfte wohl Google die Startseite darstellen. Entweder <a href="http://www.google.de/">pur</a>, als <a href="http://www.google.de/firefox">&#8220;Firefox Start&#8221;</a> oder in Form von <a href="http://www.google.de/ig">iGoogle</a>. Letzteres (bis vor einigen Monaten noch als &#8220;Personalisierte Startseite<sup style="color: #999;">beta</sup>&#8221; bekannt) hatte ich immer eingestellt. Eine anpassbare Startseite mit kleinen &#8220;Gadgets&#8221;, gr&ouml;&szlig;tenteils RSS-Feeds. Seit dieser Dienst<span id="more-74"></span> iGoogle hei&szlig;t (was &uuml;brigens nichts mit dem ganzen iZeug von Apple zu tun hat) bietet er auch grafische Anpassungen (&#8220;Hintergr&uuml;nde&#8221;). Diese haben mir aber alle nicht sonderlich gefallen, und so wartete ich nun ewig auf neue &#8220;Hintergr&uuml;nde&#8221;, bis es mir vor kurzem dann doch zu h&auml;sslich wurde und ich mich auf die Suche nach etwas neuem als Startseite machte.<br />
Viele stellen ja auch ihre Homepage als Startseite ein &#8211; aber von der wei&szlig; ich, was drauf steht und die Kommentare bekomme ich als RSS-Feed. Die &#8220;Standardeinstellungen&#8221;, die man sonst noch so sieht (<a href="http://www.apple.com/de/hotnews/">Apple Hot News</a>, <a href="http://www.t-online.de/">T-Online</a>, <a href="http://www.live.com/">Live Search</a>) sind auch alle nicht das was ich mir w&uuml;nsche und <a href="http://de.yahoo.com/">Yahoo</a> mag ich auch nicht.<br />
Interessant ist ja auch die L&ouml;sung des <a href="http://www.fixmbr.de/opera-spread-the-world-firefox-kann-man-das-essen/">&Uuml;berBrowsers</a> <a href="http://de.opera.com/">Opera</a>: Entweder gibt es gar keine Startseite und stattdessen werden immer die Seiten ge&ouml;ffnet, die man beim Schlie&szlig;en offen hatte, oder man bekommt die &#8220;Schnellwahl&#8221; zu Gesicht, die bisher im Browsermarkt einmalig ist. Neben einem Suchfeld werden hier bis zu 9 Miniaturansichten von Websites angezeigt.<br />
Da ich aber, wie bekannt sein d&uuml;rfte, aus Speedgr&uuml;nden Safari benutze (obwohl die Funktionen in Opera wirklich um einiges hochentwickelter sind als in Safari oder Firefox), musste eine andere L&ouml;sung her. Am besten wieder so etwas wie iGoogle &#8211; nur nicht so h&auml;sslich.<br />
Meine Wahl fiel schlie&szlig;lich auf <a href="http://www.netvibes.com/">Netvibes</a><sup style="color: #999;">beta</sup>. Der waschechte 2.0-Dienst bietet die gleiche Funktionalit&auml;t, ordentlich aufgepeppt mit gr&ouml;&szlig;erer Anpassbarkeit und viel AJAX. Auch Mashups werden gerne gesehen, so verf&uuml;gt Netvibes sogar &uuml;ber eine eigene API.<br />
Ich nutze es haupts&auml;chlich als RSS-Reader, aber nat&uuml;rlich sind auch Mini-Programme wie Wetterbericht, ToDo-Liste, Webcam und Webmailing m&ouml;glich. Sogar ein <a href="http://wwwm.meebo.com/index-de.html">Meebo</a>-Mashup ist mit von der Partie. </p>
<p>&Uuml;ber die Startseiten meiner Leser freue ich mich in den Kommentaren. <img src='http://sprachkonstrukt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Das Leid mit den sozialen Netzen</title>
		<link>http://sprachkonstrukt.de/2007/11/19/das-leid-mit-den-sozialen-netzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 13:50:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
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		<description><![CDATA[Allerorts t&#246;nt es &#8220;Web 2.0&#8243;, &#8220;User-Generated Content&#8221; und &#8220;Social Networking&#8221;. Was auf den ersten Blick alles verdammt sch&#246;n, neu und innovativ aussieht, verliert leider einiges an seiner Faszination, wenn man sich etwas st&#228;rker damit besch&#228;ftigt. Fast allen Dingen im Web 2.0 liegt eine recht gute Idee zugrunde. Endlich werden die M&#246;glichkeiten, die das Web eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allerorts t&ouml;nt es &#8220;Web 2.0&#8243;, &#8220;User-Generated Content&#8221; und &#8220;Social Networking&#8221;. Was auf den ersten Blick alles verdammt sch&ouml;n, neu und innovativ aussieht, verliert leider einiges an seiner Faszination, wenn man sich etwas st&auml;rker damit besch&auml;ftigt.<br />
Fast allen Dingen im Web 2.0 liegt eine recht gute Idee zugrunde. Endlich werden die M&ouml;glichkeiten, die das Web eigentlich schon seit Jahren bietet, auch genutzt &#8211; &uuml;berall sehen wir Blogs, Social-Bookmarking-Dienste und die nun hier gleich thematisierten Social Networks.<br />
Das leider sehr sehr besorgniserregende an diesen ist die Leichtsinnigkeit, mit der deren Nutzer sich in ihnen bewegen. Es folgt eine Darstellung der Gefahren von Facebook, StudiVZ etc. &#8211; inklusive Workshop &#8220;Wie verbaue ich mir meine Zukunft&#8221;.<br />
<span id="more-64"></span></p>
<p>Das wohl bekannteste und gr&ouml;&szlig;te Social Network &#8211; Facebook &#8211; machte die letzten Wochen wieder Schlagzeilen. Unser aller Lieblingskonzern, das Prestigeobjekt der freien Marktwirtschaft, Kapitalismus in Reinform, hat sich 1,6% von Facebook <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,513400,00.html">gekauft</a>. <strong>F&uuml;r 240 Millionen Dollar.</strong> Die Rede ist &#8211; nat&uuml;rlich &#8211; von Microsoft.<br />
Dies hat mich endg&uuml;ltig dazu bewogen, der Plattform meinen R&uuml;cken zu kehren &#8211; und so loggte ich mich ein und wollte mein Profil l&ouml;schen. Mit dem Ergebnis: Das ist nicht m&ouml;glich.<br />
Zwar l&auml;sst sich ein Facebook-Account problemlos deaktivieren &#8211; alle Daten &uuml;ber mich bleiben aber dennoch &ouml;ffentlich verf&uuml;gbar, und wenn ich mich einmal wieder einlogge, ist wieder alles wie vorher. &#8220;Logout&#8221; w&auml;re also ein passenderer Name f&uuml;r die Funktion.<br />
&#8220;Na gut&#8221;, dachte ich mir, &#8220;dann l&ouml;sche ich eben die Daten&#8221;. Weit gefehlt &#8211; zwar konnte ich die (sowieso schon sparsamen) Angaben &uuml;ber mich l&ouml;schen. Doch eine Namens&auml;nderung ist leider nicht m&ouml;glich. Mein Name (zusammen mit meinem Geburtstdatum) bleibt dort also bis in alle Zeit in LCD gemei&szlig;elt stehen. Erst ein l&auml;ngerer E-Mail-Verkehr mit der Leitung von Facebook f&uuml;hrte letztlich dazu, dass mein Account tats&auml;chlich gel&ouml;scht wurde. In wie weit die Daten trotzdem noch irgendwo gespeichert sind, kann ich nat&uuml;rlich nicht sagen.</p>
<p>Soweit also meine pers&ouml;nliche Erfahrung mit Facebook.</p>
<p>Sicher verbinden die meisten Menschen durchaus positive Erfahrungen mit den Social Networks. Endlich kann man seine Freunde zentral verwalten, ist immer up-to-date, was ebendiese zur Zeit machen, kann ihnen mitteilen, was man selbst gerade tut, und kann ihnen z.B. die Fotos der letzten Party zur Verf&uuml;gung stellen. Wo man fr&uuml;her m&uuml;hsam E-Mails schreiben musste oder gar CDs brennen und verschicken musste, kann man solche Aufgaben alle zusammen komfortabel z.B. mit Facebook erledigen. Aber nicht nur die bestehenden Freunde und Bekanntschaften k&ouml;nnen verwaltet werden, nat&uuml;rlich kann man auch massig neue Menschen kennenlernen und mit ihnen chatten etc. Beispielsweise kann man sich auflisten lassen, wer alles auf die gleiche Universit&auml;t geht, den gleichen Arbeitgeber hat, im gleichen Ort wohnt oder wer in den gleichen Organisationen t&auml;tig ist.<br />
Soweit klingt das ja alles sch&ouml;n und gut und ziemlich Web 2.0.</p>
<p>Leider denken die wenigsten User nun einen Schritt weiter.<br />
Denn immer wieder scheinen die Menschen zu vergessen, dass sie sich hier nicht in der Kneipe um die Ecke befinden, sondern im Internet. Das nunmal die M&ouml;glichkeit mit sich bringt, dass die preisgegebenen Informationen nicht nur dem eigentlichen Adressaten zur Verf&uuml;gung stehen, sondern weltweit &ouml;ffentlich sind. Immerhin bieten die meisten dieser Communities inzwischen Funktionen zum Schutz der Privatsph&auml;re an, und User k&ouml;nnen individuell einstellen, welche Informationen &ouml;ffentlich sind, welche nur angemeldeten Usern zur Verf&uuml;gung stehen und welche nur als &#8220;Freunde&#8221; markierte Nutzer sehen k&ouml;nnen. Doch in den Standardeinstellungen sind die meisten Informationen allen zug&auml;nglich &#8211; schlie&szlig;lich wollen die Betreiber der Webseiten ja die Transparenz der User. Wenn mehr Informationen &ouml;ffentlich sind, bilden sich eben mehr Kontakte, wodurch die Seite mehr genutzt wird.<br />
Dies bringt uns zu der Intention der Anbieter. Einige Web-2.0-Dienste starteten sicher einmal als innovative Website, die dem Selbstzweck diente. Die Gr&uuml;nder der Dienste hatten sicher teilweise noch Visionen und ihr Ziel war es, eine lebhafte Community zu erschaffen, in der Menschen ihre sozialen Kontakte pflegen k&ouml;nnen. So jemand war z.B. einmal Mark Zuckerberg, der Gr&uuml;nder von Facebook.<br />
Doch heute ist der Sinn dieser Dienste garantiert ein anderer &#8211; schlie&szlig;lich l&auml;sst sich mit Werbung im Internet ein Verm&ouml;gen verdienen. Deswegen ist Zuckerberg inzwischen Multimillion&auml;r. Das alleine w&auml;re ja noch kein Problem &#8211; da hatte eben einer eine Idee, hat diese umgesetzt und hatte Erfolg damit. Warum sollte er also nicht die Chance nutzen, damit auch Geld zu verdienen.<br />
Doch der &#8220;Wert&#8221; dieser Plattformen bel&auml;uft sich mittlerweile schon lange nicht mehr auf die Werbeeinblendungen. Der Wert sind die User &#8211; und ihre Daten.</p>
<p>Auf den Betrachter zugeschnittene Werbung ist ja nichts Neues. <a href="http://www.google.com/adsense">Google machte es vor</a> und wohin das f&uuml;hrt, sahen wir schon in <a href="http://german.imdb.com/title/tt0181689/">Minority Report</a>. Und an sich ist da ja auch nichts Schlimmes daran, wenn ich Werbung zu Gesicht bekomme, von der ein Computer &uuml;berzeugt ist, dass sie zu mir passt, da er diverse Daten &uuml;ber mich hat. Es mag zwar nerven, aber das tut Werbung schon immer &#8211; und besser sehe ich doch Werbung, die vielleicht auch interessant f&uuml;r mich ist.<br />
Doch es zeigt sich dabei, wie einfach es ist, mit diversen Daten Pers&ouml;nlichkeitsprofile zu erstellen, die ein gewisses Bild einer Person schaffen. Einem typischen Facebook-Profil l&auml;sst sich neben dem Namen und dem Geburtsdatum einer Person normalerweise auch noch entnehmen, wo sich die Person zur Zeit aufh&auml;lt, was sie dort macht, au&szlig;erdem Hobbies und politische Einstellungen. Mit wem die Person wie gut befreundet ist und in welchen &#8220;Gruppen&#8221; sie aktiv ist, ist genauso transparent wie ihre Gespr&auml;che mit Freunden und Bekanntschaften. Au&szlig;erdem lassen sich hochgeladene Bilder ansehen, auf denen die Person zu sehen ist &#8211; interessant ist hier die M&ouml;glichkeit, Bilder von anderen Leuten hochzuladen und darauf hinzuweisen, dass sie auf dem Bild zu sehen sind. Ich kann also ein Partybild hochladen und genau sagen, wer hier nun so glasig in die Kamera schaut und grade sein zehntes Bier leert.</p>
<p>Dass solche Informationen in den falschen H&auml;nden ein h&ouml;chst fragw&uuml;rdiges Bild einer Person zeichnen, <a href="http://www.fixmbr.de/karrierekiller-studivz/">ist klar</a>. Vor allem f&uuml;r potentielle zuk&uuml;nftige Arbeitgeber stellen sich die sozialen Netze immer wieder als Goldgrube heraus, um die Schattenseiten eines Bewerbers herauszufinden.<br />
Schaut man sich die Privatsph&auml;reneinstellungen bei einer Reihe von Profilen an, sieht man schnell, dass die meisten Benutzer ziemlich freigiebig mit Informationen &uuml;ber ihre Person sind. Nat&uuml;rlich, denn man m&ouml;chte ja auch von anderen Leuten gefunden werden. Wenige scheinen dar&uuml;ber nachzudenken, dass sich jeder im Handumdrehen ein Profil anlegen kann und so kann man die Informationen auch gleich auf ein Schild schreiben und damit durch die Stra&szlig;en laufen.<br />
Die zwanghaften Versuche, den Eindruck von Sicherheit zu erwecken, erscheinen mehr als blau&auml;ugig, wenn man aufmerksam die Nachrichten verfolgt. Es geh&ouml;rt heute scheinbar zum guten Ton eines sozialen Netzwerkes, dass die Datenbank schon mal kompromittiert wurde. Also dass sie ausgelesen und m&ouml;glicherweise auch ver&auml;ndert wurde. Immer wieder h&ouml;rt man auch von Crawlern, also kleinen Computerprogrammen, die Profile abgrasen und die relevanten Daten speichern. Eine sch&ouml;ne <a href="http://studivz_crawler.6x.to/">Machbarkeitsstudie</a> wurde z.B. von Studenten der Stuttgarter Merz-Akademie durchgef&uuml;hrt.<br />
Denn &#8211; das sollte jedem, der im Internet unterwegs ist, bewusst sein &#8211; alles, was ich auf irgendeiner Website schreibe, wird in einer zentralen Datenbank gespeichert. Es ist eine einfache Tabelle, in der z.B. alle Profileintr&auml;ge aller angemeldeten User einer solchen Seite gespeichert sind. Eine weitere Tabelle enth&auml;lt alles, was irgendjemand irgendwo in ein Forum geschrieben hat etc. Normalerweise sind diese Tabellen nat&uuml;rlich nicht &ouml;ffentlich, und nur das System hinter einer Website greift darauf zu, um die Daten auf der Website anzuzeigen, wenn z.B. jemand ein Profil anschaut.<br />
Aber was ist, wenn jemand diese Tabellen einfach kopiert?<br />
Er hat pl&ouml;tzlich eine umfangreiche Tabelle mit Daten &uuml;ber Menschen, die diese z.B. nur ihren engsten Freunden zur Verf&uuml;gung stellen wollten. Dies ist in der Vergangenheit schon mehrfach passiert. Und diese Daten sind der eigentliche Wert dieser sozialen Netze. Nicht nur f&uuml;r <a href="http://www.infoweek.ch/news/NW_single.cfm?news_ID=16648&#038;sid=0">Unternehmen</a>, sondern auch f&uuml;r <a href="http://www.infoshop.org/inews/article.php?story=20060609105313825">Regierungsorganisationen</a>. </p>
<p>Bisher habe ich mich haupts&auml;chlich auf Facebook bezogen. Hierzulande ist StudiVZ wohl bekannter und beliebter &#8211; doch letztlich ist es das gleiche. Urspr&uuml;nglich entstand es ja, weil es Facebook nicht auf Deutsch gab. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/StudiVZ#Vorw.C3.BCrfe_des_Plagiarismus">Dies</a> erkl&auml;rt auch die verbl&uuml;ffende &Auml;hnlichkeit in Aufbau und Struktur der beiden Dienste. Inzwischen wurde StudiVZ an den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verlagsgruppe_Holtzbrinck">Holtzbrinck-Konzern</a> verkauft und mutierte innerhalb k&uuml;rzester Zeit zur wohl gr&ouml;&szlig;ten Datenbank deutscher Studenten. Kaum jemand, der in Deutschland studiert, ist nicht dort angemeldet. Millionen Studenten vertrauen tagt&auml;glich ihr Leben einer betont auf ein legeres Erscheinungsbild getrimmten Website an, die einem der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Medienkonzerne geh&ouml;rt. Teilen ihr mit, was sie wann mit wem gerne tun oder tun w&uuml;rden, was sie bevorzugen, was nicht, was sie w&auml;hlen und wen sie nicht m&ouml;gen.<br />
So hat sich ein Instrument entwickelt, mit dessen Hilfe sich be&auml;ngstigend umfangreiche Daten &uuml;ber die k&uuml;nftige arbeitende Generation sammeln lassen. Ein Schelm, wer B&ouml;ses dabei denkt.</p>
<p>Aber was soll man tun? Schlie&szlig;lich ist es doch hip, bei StudiVZ zu sein. Und man m&ouml;chte ja auch mit seinen Freunden in Kontakt bleiben.<br />
Nat&uuml;rlich. Aber man sollte sich immer bewusst sein, welche Informationen man hier jedem zur Verf&uuml;gung stellt.<br />
Gerade in Zeiten, wo jeder Angst vor dem &Uuml;berwachungsstaat hat &#8211; <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/46/42/lang,de/">zurecht</a> &#8211; ist es geradezu absurd, wenn man auf der anderen Seite bereitwillig f&uuml;r sich selbst Big Brother spielt.</p>
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		<title>Wer macht schon Backups&#8230;</title>
		<link>http://sprachkonstrukt.de/2007/11/13/wer-macht-schon-backups/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Nov 2007 13:25:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein Blog ist &#8211; wie man sieht &#8211; wieder online. Merken: VOR dem WordPress-Update IMMER ein Backup anlegen. Sonst kann es, wenn man sich &#228;hnlich tollpatschig anstellt wie ich, leicht passieren, dass man ein neues Theme designen darf. Ich hoffe es gef&#228;llt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Blog ist &#8211; wie man sieht &#8211; wieder online. </p>
<p>Merken: VOR dem WordPress-Update IMMER ein Backup anlegen.<br />
Sonst kann es, wenn man sich &auml;hnlich tollpatschig anstellt wie ich, leicht passieren, dass man ein neues Theme designen darf.<br />
Ich hoffe es gef&auml;llt.</p>
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		<title>Tags</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jul 2007 16:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Was sind eigentlich Tags?&#8221;, wurde ich neulich gefragt. Als ich &#252;ber die Antwort nachdachte, fiel mir auf, dass der Begriff als Web-2.0-Wort gar nicht so leicht definierbar ist. Mit Tags werden Dinge &#8211; Bilder, Texte, Webseiten, Personen &#8211; bezeichnet. Im Prinzip sind Tags also nichts anderes als Schl&#252;sselw&#246;rter, die das Internet schon seit Urzeiten kennt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Was sind eigentlich Tags?&#8221;, wurde ich neulich gefragt. Als ich &uuml;ber die Antwort nachdachte, fiel mir auf, dass der Begriff als <em>Web-2.0-Wort</em> gar nicht so leicht definierbar ist. Mit Tags werden Dinge &#8211; Bilder, Texte, Webseiten, Personen &#8211; bezeichnet. Im Prinzip sind Tags also nichts anderes als Schl&uuml;sselw&ouml;rter, die das Internet schon seit Urzeiten kennt &#8211; schlie&szlig;lich funktionierten fr&uuml;he Suchmaschinen nur damit. Ein Webautor gibt seiner Seite Schl&uuml;sselw&ouml;rter, die Suchmaschine liest diese aus und wenn eines dieser Schl&uuml;sselw&ouml;rter gesucht wird, wird die betreffende Seite angezeigt.</p>
<p>Schl&uuml;sselw&ouml;rter sind heute out &#8211; aber erleben im Web 2.0 ein glorreiches Revival als Tags. So werden bei &#8220;Social Bookmarking&#8221; Websites von den Usern mit Tags beschrieben, zahlreiche Blogs unterst&uuml;tzen Tags und bei Flickr und &auml;hnlichen Plattformen werden Fotos auf diese Weise sortiert.</p>
<p>Ein Nebeneffekt der Verwendung von Tags sind die h&uuml;bschen &#8220;Tagclouds&#8221;, in denen Tags mit unterschiedlichen Schriftgr&ouml;&szlig;en nach Relevanz geordnet werden. So etwas sieht nicht nur schick aus, sondern zeigt auch auf den ersten Blick z.B. bei einem Blog, welches die Hauptthemen sind.</p>
<p>Alles in allem sind Tags also wirklich eine h&uuml;bsche Sache und der &#8220;Hype&#8221; ist durchaus verst&auml;ndlich. Faszinierend an der Idee ist f&uuml;r mich, dass Informationen dadurch eher so wie im menschlichen Gehirn gefunden werden &#8211; durch Assoziationen. Dies ist wohl auch der Grund, warum es so praktisch ist. Und wenn man den Gedanken weiter spinnt, kann man sogar noch ein gro&szlig;es Problem der Menschheit l&ouml;sen:</p>
<p>Alle verbreiteten Betriebssysteme organisieren gespeicherte Dateien in hierarchischen Ordnerstrukturen. Daran sind die Menschen zwar inzwischen gew&ouml;hnt, aber ideal ist das garantiert nicht. Kaum jemand hat alle seine Dateien sauber einsortiert, es gibt unz&auml;hlige Ordner in denen die Dateien einfach gemischt herumliegen. Sucht man etwas, dauert das. Vielleicht kann man sich auch gar nicht mehr daran erinnern, wo man die betreffende Datei abgespeichert hat&#8230; und h&auml;ufig verwendete Dateien sind trotzdem irgendwo in der Ordnerstruktur und nicht schnell zu finden. Wenn man dann noch nicht einmal den Dateinamen wei&szlig;, stehen die Chancen nicht schlecht, dass man die Datei erst nach langwierigem Suchen oder gar nicht findet.<br />
W&uuml;rde man nun alle Dateien per Tags organisieren, w&auml;re dies sehr viel einfacher. Man gibt einfach direkt in ein Suchfeld ein, was man sucht, und anhand der Tags bekommt man direkt die passende Datei angezeigt. Auf dem Desktop gibt es eine Tagcloud, &uuml;ber die auf h&auml;ufig verwendete Dateien schnell zugegriffen werden kann.</p>
<p>Der einzige Nachteil, den ich sehe, ist das Taggen. Schlie&szlig;lich m&uuml;ssen zu jeder Datei Tags abgespeichert werden &#8211; und das wird wohl am Menschen h&auml;ngen bleiben. Bei Textdateien o.&auml;. ist das nicht weiter schwierig, statt einem Dateinamen gibt man eben ein paar Tags ein. Schwieriger ist es da schon bei Fotos, denn die kommen ungetaggt von der Kamera. Theoretisch m&uuml;sste man also jedes Foto manuell taggen. Wenn man sich dann allerdings heute mal Flickr anschaut, scheint das ja gar nicht das Problem zu sein&#8230;</p>
<p>Prinzipiell k&ouml;nnen wir uns die Dateiorganisation der Zukunft sicher in irgendeiner Form mehr Tag-basiert vorstellen, auch wenn die Ordnerhierarchie wohl vorerst noch bestehen bleiben wird. Aber in den n&auml;chsten f&uuml;nf bis zehn Jahren wird sich hier sicher etwas tun &#8211; man darf gespannt sein.</p>
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