Der Webserver, auf dem dieses Blog läuft, kostet rund 10 € im Monat, zuzüglich Domainkosten. Um diese Kosten zumindest ein bisschen auszugleichen, bin ich schon seit einiger Zeit beim Amazon-Partnerprogramm angemeldet, eine meiner Meinung nach sehr unaufdringliche Form der Werbung, die dem Besucher auch einen echten Mehrwert liefert: Affiliate-Links – normale Links auf Amazon-Produkte. Kauft jemand etwas bei Amazon, nachdem er über einen Link von meinem Blog auf die Amazon-Website
kam, bekomme ich eine kleine Vergütung. Natürlich ist der Kaufpreis unverändert.
Mittlerweile konnte ich auch den Apple Store und den iTunes-Store als Werbepartner gewinnen, es gibt nun also drei Arten von Affiliate-Links auf meinem Blog.
Eine Frage, die ich jedoch noch nicht abschließend beantworten konnte, ist die der Auszeichnung der Werbelinks als solche. Viele Websitebetreiber zeichnen die Links gar nicht aus, das scheidet für mich jedoch aus Prinzip aus. Ein Werbelink soll auch klar als solcher erkennbar sein. Daher gebe ich den Affiliate-Links hier normalerweise einen kleinen Tooltip mit, der sie als Affiliate-Link kennzeichnet.
Denkbar wäre aber auch, sie z.B. in einer anderen Farbe als normale Links einzufärben oder z.B. gestrichelt zu unterstreichen. Über Feedback in den Kommentaren hierzu wäre ich sehr erfreut.
Eine weitere Frage ist, ob ich nicht auch mal ein „echtes“ Werbebanner in die Sidebar pflanze. Natürlich nur hübsche, unaufdringliche. Meinungen dazu?
Wer mich gerne unterstützen möchte, findet übrigens auf einer eigens dazu eingerichteten Seite alle Links.
Ein guter Startpunkt für Weihnachtseinkäufe
Über hombertho bin ich auf die Aktion Mach’s grün! von kaufda aufmerksam geworden.
Dort kann man einen Baum pflanzen lassen, um den CO2-Ausstoß des eigenen Blogs zu kompensieren. Finde ich eine coole Aktion.
Selbst wenn die Werbeprospekt-Website kaufda damit vielleicht nur Werbung für sich selbst machen will – ein paar neue Bäume sind immer gut.
Außerdem kann man sich Bitte-Keine-Werbung-Aufkleber für den Briefkasten bestellen, um die sinnlose Ressourcenverschwendung durch massenhaft verteilte Papier-Flyer einzudämmen (alternativ kann man sich ja bei kaufda über regionale Angebote informieren).
Ich gebe zu, ich fahre recht häufig mit der Bahn. Eigentlich jedes Wochenende. Da kaufe ich mir dann auch gerne ein Online-Ticket, das zwar den Zugbegleiter beim Kontrollieren mindestens zehnmal so lange beschäftigt wie ein Automatenticket, aber das ist ja nicht mein Problem, sollen sie eben das System verbessern. Jedenfalls – dadurch bin ich sozusagen Stammbesucher auf bahn.de. Dieser Meinung ist auch die Betaversion von Safari 4 und präsentiert mir daher schon von Anfang an immer die Bahn-Website in den Top Sites. Soweit ja alles kein Problem. Aber seit einiger Zeit sieht das so aus:
Jeden Morgen glotzt mich da also der Herr Bohlen an, wenn ich meinen ersten Kaffee trinke (zu jeder anderen Tageszeit natürlich auch, aber morgens ist das besonders hart). Und jedes Mal quält mich die Frage: Warum??!
Tatsächlich ist Bohlen
der neue Werbeträger der Bahn und führt so die Reihe zweifelhafter Bahnwerbung fort (“Unsere Preise schonen Ihren Geldbeutel”). Naja, wenn man das Monopol hat, gibt man sich mit der Werbung wohl einfach nicht mehr so die Mühe, siehe auch Microsoft.
Aber eigentlich wäre mir das ja egal, ich sehe sowieso kaum Fern und schon gar keine Werbung. Nur auf Bahn.de muss ich Bohlen jeden Tag sehen, grml.
Dann doch lieber wieder die schnuffige Business-Sofie.
Nachtrag:
Die Bahn hat reagiert. Inzwischen wurde Bohlen durch zwei Flaggen ausgetauscht, die für das “Europa-Spezial” werben.
Nachtrag 2:
Bohlen ist zurück, in alter Pracht.