Für ein anderes auf Wordpress laufendes Projekt wollte ich heute ein Gästebuch realisieren. Soll heißen: für eine bestimmte Seite sollen die Kommentare einfach in der umgekehrten Reihenfolge angezeigt werden, also mit dem neuesten Kommentar oben (anstatt dem ältesten wie es in Wordpress Standard ist).
Für diesen Zweck gibt es diverse Plugins, jedoch kommt man auch viel einfacher und ohne Plugin zum Ziel.
Das Stichwort sind die “Spezialfelder” in Wordpress (“custom fields”). Ich habe mir einfach bei der Gästebuchseite ein solches angelegt (Name: “reverse_comments”, Wert: “true”) und dann in der comments.php direkt nach <?php if ( have_comments() ) : ?> die folgende Zeile eingefügt:
<?php if (get_post_meta($post->ID, 'reverse_comments', true)=='true') { $comments = array_reverse($comments); } ?>
Hier wird das Spezialfeld ausgelesen, und wenn es existiert bzw. den richtigen Wert enthält, wird das Array, das die Kommentare enthält, umgedreht. Ganz einfach
Wieder mal konnte ich mich für einen Web-2.0-Dienst begeistern: Gravatar.
Gravatar bietet die Möglichkeit, einen Avatar “global” zu verwenden. Ich kann also ein Bild auf gravatar.com hochladen, und z.B. überall, wo ich einen Blog-Kommentar hinterlasse, wird mein grAvatar automatisch eingefügt. Positiv an Gravatar finde ich, dass es mal ein Dienst ist, der keine Datensammelwut hat. Die Avatare werden lediglich über die E-Mail-Adresse verlinkt. Überall, wo ich mit dieser E-Mail-Adresse kommentiere, wird der entsprechende Gravatar angezeigt. Zumindest, wenn das zugrundeliegende System die Gravatars (oder Gravatare?) implementiert hat. Dank der Kooperation von Gravatar mit Wordpress sind die Gravatare schon auf vielen Blogs zu finden. Seit heute auch auf meinem - dank einem hübschen Plugin.
Wer also künftig das grüne Männchen neben seinen Kommentaren hier durch ein eigenes Bild ersetzen möchte, registriere sich auf gravatar.com.
Edit: das ist mein erster Beitrag, der mit dem neuen Admin-Interface von Wordpress 2.5 geschrieben wurde. Ziemlich cool.
Edit2: Soeben habe ich herausgefunden, dass Gravatare in Wordpress 2.5 standardmäßig unterstützt werden. Das Plugin war also gar nicht nötig.
Ach, ich liebe das Web 2.0. Alles ist so fresh, clean, l33t und “2.0″. So auch Twitter – ein 2.0-Dienst, der es geschafft hat, meine Aufmerksamkeit zu erregen und mich in diesen Selbsttest zu treiben.
Das zugrundeliegende Prinzip ist (eben typisch Web 2.0) simpel, und doch irgendwie genial: Über Browser, IM oder SMS kann ich der Welt mitteilen, was ich gerade mache. Also so ein bisschen wie ein Mini-Blog. Aus meiner Zeit bei Facebook kam mir das gleich bekannt vor (übrigens gibt es ein Mashup, das die Facebook-Statusnachrichten per Twitter aktualisiert, aber das war eigentlich auch klar).
Vor allem, da ich eine ähnliche Funktion sowieso schon lange mal hier im Blog haben wollte, entschied ich mich zur Anmeldung bei Twitter. Ein Wordpress-Widget war auch schnell gefunden und so kann ich dieses Blog nun noch um eine Stufe mehr aktuell halten (siehe rechts im Menü).
Noch habe ich keine gefestigte Meinung dazu, aber die wird sich sicher mit der Zeit bilden. Natürlich werde ich über meine Gedanken zu Twitter dann wieder hier berichten. Währenddessen freue ich mich natürlich über Twitter-Followers aus den Kreisen meiner Leser
Ach und noch was: Frohe Weihnachten.
Mein Blog ist – wie man sieht – wieder online.
Merken: VOR dem Wordpress-Update IMMER ein Backup anlegen.
Sonst kann es, wenn man sich ähnlich tollpatschig anstellt wie ich, leicht passieren, dass man ein neues Theme designen darf.
Ich hoffe es gefällt.
Diese Website stellt mein Blog dar. Was ist ein Blog? – laut Wikipedia-Definition ein digitales Tagebuch.
Ich wollte so etwas schon lange einmal haben, auch um als Webdesigner etwas bekannter zu werden. Eigentlich wollte ich es natürlich selbst programmieren. Womit ich auch schon angefangen habe. Aber da das noch eine Weile dauern wird, und ich währenddessen nicht auf das Bloggen verzichten möchte, habe ich mich dafür entschieden, vorerst ein “Fertig-Blog” einzusetzen – in diesem Falle Wordpress. Ich denke als Übergangslösung ist das durchaus akzeptabel – zumindest bis meine eigene Blogsoftware veröffentlicht wird und das Web 2.0 endlich einläuten wird… *träum*
Was es hier auf dieser Website geben wird sind zuallererst mal meine Gedanken und sonstige literarische Ergüsse, diverse Fotos und alles was mir sonst noch als wichtig genug erscheint, der Weltöffentlichkeit preisgegeben zu werden. Thematisch möchte ich das nicht stark einschränken, aber wer mich kennt, wird schon ahnen können, worum es gehen kann, außerdem steht es ja im Titel oben – Web, Design und Life.
Web mal als Synonym für Fortschritt und Technik, Design als der Versuch der Auslebung von Kreativität und schließlich Life – alles was uns im Leben bewegt, bzw. mich, Schule, Politik, Philosophie, … oder was auch immer. Wir werden es sehen…
Über Feedback zu meinen Beiträgen freue ich mich natürlich immer, also bitte recht zahlreich kommentieren;)