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Jahresarchiv: 2009

Jetzt wird geantwortet

Es ist immer wieder lustig, mal nachzuschauen, durch welche Google-Suchbegriffe die Leute eigentlich auf meine Seite kommen. Erstaunlich oft wird Google mit ganzen Fragen gefüttert – und um es künftigen Suchenden einfacher zu machen, werde ich einige der gestellten Fragen mal beantworten.

warum d90

Gute Frage. Schätze mal das D steht für Digital. Und bei den Zahlen gilt bei Nikon (wie auch bei Canon) als Faustregel: Je weniger Stellen, desto cooler.

weisse weihnachten 2009 in der schweiz

Auf jeden! Wir sehn uns!

welch balsamico is gut zum dessert verwenden?

So einer.
iCal

wie heißt der kalender auf mac

Äh… iCal? Das steht da doch dran?

wer nimmt kreditkarten

Zu wenige. Mittlerweile Rewe und Marktkauf. Aber vor allem bei kleineren Läden und Fachgeschäften muss man meist doch mit Bargeld oder EC-Karte kommen.

wie bekommt man aus t-online mail die mails auf seinen rechner

Ganz normal über das alte POP3-Protokoll… vorausgesetzt, man macht es über den T-Online-Anschluss, zu dem das Mail-Postfach gehört. Ist natürlich doof, wenn man grade unterwegs ist… dann mag die Telekom gerne 5€ im Monat für ihr E-Mail-Paket haben. Dann gibts sogar IMAP. Meine Empfehlung ist trotzdem Google Mail.

wo kann ich bei facebook sehen wer mein profil anschaut?

Gar nicht. Und das ist auch gut so.

e-mail konto bei web.de voll wie kommen ich die e-mail dran

Web.de ist eh doof. 12MB. 12MB!

zivischulung bodelshausen wlan

Nee, is nich. Aber dafür gibts Bier und abends Landjäger+Brot.

unrasiert zur musterung

Na klar. Am besten noch drei Tage nicht waschen und direkt von einer Party aus hin.

keine software dabei beim iphone

Komisch, also bei mir war die dabei.
iPhone-no-operating-system

kann keine youtube videos angucken auf mein iphone warum

Kunststück, kann auch kein Flash. Schau dir mal die App „YouTube“ an. Oder wurde dein iPhone auch ohne Software geliefert?

ist iphone 3gs das beste gerät

Fragt sich für was. Als Telefon ist es aber schon ganz cool.

nackt auf sylt

Äh… ok. Warum nicht. Kann man machen. Am Strand zumindest kein Problem, ist ja schließlich Deutschland.

super kostenlose apps iphone 3gs

Kostenlos? Fahrplan, Remote, dict.cc, Shazam, Layar

sozialstunden bei essen auf rädern

Haha, na klar. Ich hatte in meiner Zivizeit jedenfalls immer meinen Spaß mit euch.

rote dr. house tasse

Die hier? Gibts hier.

wie minuszeichen tastatur

Shift+Alt+Bindestrich (auf dem Mac).

ipv6 telekom

Ein Widerspruch in sich. Leider.

iphone warum keine s/mime

Jaha, frag das mal Apple!

iphone 3gs wirklich nötig

Kannst du auf einen Kompass und eine Videokamera verzichten? Nein? Ich auch nicht. Also: Ja.

internetmarken mehrmals drucken

Tztztz. Das macht man aber nicht!

internetmarke links auf kuvert drucken

Mal was riskieren.
iTunes

wie kann ich den i-phone kalender auf dem mac synchronisieren

Schon mal was von iTunes gehört? Wie hast du dein iPhone denn bitte aktiviert, wenn man fragen darf?

apple store hamburg klein?

Ja schon irgendwie. Hab hier ein Bild davon, bei dem Genius-Logo hinten ist Schluss.

wie+lautet+der+absender+der+hotmail+bestätigungsmail

Keine Ahnung, Hotmail ist eh bäh. Aber wusstest du, dass Google auch Leerzeichen als AND-Verknüpfung akzeptiert? Nur so als Tipp.

“noch viel platz nach oben ist”

Viel du noch lernen musst, junger Padawan.

Keine Sorge, ich bin immer noch im Urlaub. Aber es gibt ja diese zeitgesteuerte Veröffentlichung bei Wordpress… feine Sache.

Schöne Weihnachten

…wünsche ich allen meinen Lesern. Ich bin bis auf weiteres – wie im letzten Jahr – Skifahren. Dank Roaming und telekomähnlichen Preisen bei der Swisscom leider offline. Wenn ich das überlebe, bin ich ab Silvester wieder da. Und vielleicht gibts auch vorher schon was neues hier, wer weiß.


Das Bild stell ich mal unter Public Domain. So als Weihnachtsgeschenk.

Google Wave ist cool

Falls jemandem Google Wave noch unbekannt sein sollte: das ist ein neuer Google-Dienst, der im Mai erstmals vorgestellt wurde und seit Oktober in einer frühen Alpha-Version getestet werden kann. Er soll vor allem dem kollaborativen Arbeiten dienen – in einer Wave können die Nutzer alles mögliche posten. Erstmal so ähnlich wie in einem Forum. Allerdings werden Änderungen in Echtzeit angezeigt – man sieht also die anderen User tippen.
Dabei können über „Gadgets“ beliebige Inhalte eingebunden werden – Bilder, Dateien, Videos, Karten, … Wave bildet also eine Mischung aus Chat, Forum, Blog und Google Documents.

[caption id="attachment_472" align="aligncenter" width="550" caption="So sieht Google Wave aus"]So sieht Google Wave aus[/caption]

Da es sich um ein Preview handelt, ist der Dienst natürlich noch lange nicht fertig und das merkt man auch – bislang fehlen noch einige Dinge. Aber das was fertig ist, sieht wirklich vielversprechend aus.
Übrigens soll Wave komplett Open Source sein, man wird also nicht auf einen Google-Server angewiesen sein. Tatsächlich wird das XMPP-/Jabber-Protokoll verwendet. Außerdem existiert schon eine API, über die eigene Gadgets geschrieben und eingebunden werden können. Darüber kann eine Wave auch irgendwo anders eingebunden, auf Twitter veröffentlicht oder als RSS-Feed rausgehauen werden.

Fazit: Vielversprechend. Da es noch nicht fertig und noch nicht öffentlich ist, hält sich der tatsächliche Nutzen mangels Gadgets und User natürlich noch etwas in Grenzen. Könnte gut sein, dass Google hier wirklich an was ganz großem arbeitet.

Hier noch eine besonders kreative Anwendung von Google Wave:
[youtube width="550" height="330"]http://www.youtube.com/watch?v=xcxF9oz9Cu0[/youtube]

Google Wave kann zur Zeit nur über eine Einladung genutzt werden (an dieser Stelle herzlichen Dank an philmriss aus dem AT-Forum). Wer gerne eine hätte, möge sich bei mir einfach per Kommentar, über Twitter, ein soziales Netzwerk oder sonstwie melden, ich habe noch etliche übrig.

Google Chrome Beta für OS X

chrome-logoDen Google-Browser Chrome gibt es jetzt auch in einer offiziellen Betaversion für Mac OS X. Und das ist ziemlich cool, muss ich sagen.

Ich nutze ja seit ich einen Mac habe Safari. Der Apple-Browser passt gut zum System und ist schnell. Zumindest schneller als Firefox und Opera, die beide gut 10-20 Sekunden zum Starten brauchen und auch beim Surfen gerne etwas länger verweilen. Gegen Opera spricht zudem das unpassende Design, das so gar nicht zu OS X passen will.

Chrome nutzt wie auch Safari die Webkit-Engine und stellt Websites daher standardkonform dar – beim Acid-3-Test bekommen beide 100 von 100 Punkten, wie auch Opera. Firefox schafft es nur auf 93 Punkte, vom IE fange ich gar nicht erst an. Der aktuelle IE8 kommt auf 24 Punkte, die erste Vorversion von IE9 schafft im Acid-3-Test 32 Punkte (der schreckliche, aber immer noch sehr verbreitete IE6 schafft übrigens grade mal 1 von 100 Punkten).
Auch die Javascript-Geschwindigkeit ist in den gleichen Regionen wie Safari. Einen Vorteil hat Chrome zusätzlich: jeder Tab läuft in einem eigenen Prozess, stürzt also einer ab, sind die anderen davon unbehelligt. Das soll bei Safari 4 unter Snow Leopard zwar angeblich auch so sein, wenn da etwas hängt, hängt aber trotzdem immer gleich der ganze Browser. Und das kommt leider recht häufig vor.

chrome-menubar
Schön ist auch, dass Chrome auf den OS-X-Schlüsselbund zugreift, man muss also nicht alle gespeicherten Passwörter neu eingeben – die meisten werden erkannt und automatisch genutzt.
Teilweise merkt man schon noch, dass es erst eine Beta-Version ist: die Schließen-Buttons der Tabs sind noch auf der falschen Seite, die Tabs lassen sich noch nicht – wie in der Windows-Version – festpinnen und die Symbolleiste lässt sich nicht anpassen. Auch das Design der Lesezeichenleiste gefällt mir nicht so, die blauen Ordnersymbole müssten nicht sein. Als Startseite bietet Chrome eine visuelle Übersicht über oft genutzte Seiten an, wie Safari mit seinen Top Sites.
Super finde ich, dass die Tabs oben sind, wie es bei der Safari-4-Beta auch eine zeitlang war. Ich verstehe nur nicht, warum darüber noch einige Pixel verschenkt werden, sie dürften ruhig ganz oben sitzen. Schön auch, dass die Statusleiste nur eingeblendet wird, wenn sie was zum Anzeigen hat, das stört mich bei Safari schon immer.

chrome-statusleiste
Ansonsten fehlen noch ein paar erweiterte Features, unter anderem die Möglichkeit von Such-Codes, wie es bei Safari Glims bereitstellt, und natürlich ein Werbeblocker. Da es inzwischen jedoch auch eine Add-on-Schnittstelle für Chrome gibt, wird man darauf nicht mehr lange warten müssen.

Achja, Chrome hat noch immer einen schlechten Ruf wegen seiner engen Bindung and Google. Dazu:
Welche Daten sendet Google Chrome? – ist gar nichts schlimmes, außerdem lässt sich fast alles deaktivieren.
Außerdem hat SPON erst gestern einen ausführlichen Beitrag verfasst, in dem erklärt wird, wie man diverse Datensammeldienste von Google zu deaktivieren kann: Wie Sie sich vor Google verstecken – das ist nämlich unabhängig vom Browser.
Natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, was er von Google hält. Ich sehe es vor allem als das innovativste IT-Unternehmen unserer Zeit (ja, noch vor Apple) – schließlich haut es ja einen Knaller nach dem anderen raus. Dank Google Mail muss sich niemand mehr mit miesen Webmail-Anbietern rumschlagen. Dank Kalender und Adressbuch muss ich mein iPhone zum synchronisieren nicht mehr per USB anschließen. Dank Google Maps finden wir nicht nur den Weg nach überall, sondern auch das nächste Café. Dank Text&Tabellen bzw. neuerdings Google Wave können wir gemeinsam gleichzeitig an Dokumenten arbeiten. Und dann gibt es natürlich noch Google Reader, News, YouTube, Analytics, AdSense und all die anderen innovativen Google-Dienste. Die meisten davon nutze ich, und bin sehr zufrieden damit. Übrigens stellt Google mit Dashboard gerade für Leute wie mich eine schöne Übersicht zur Verfügung, auf der jeder sich ansehen kann, welche personenbezogenen Daten Google von einem hat. Natürlich muss letztlich jeder selbst wissen, wem er traut.

Fazit: sieht alles sehr vielversprechend aus, insbesondere die ruckelfreie Bedienung im Gegensatz zu Safari gefällt. Einige Kleinigkeiten halten mich zur Zeit noch von der dauerhaften Benutzung ab, aber bei der Finalversion könnte gut sein, dass ich komplett von Safari auf Chrome umsteige.

Link: http://www.google.com/chrome

Werbung

Der Webserver, auf dem dieses Blog läuft, kostet rund 10 € im Monat, zuzüglich Domainkosten. Um diese Kosten zumindest ein bisschen auszugleichen, bin ich schon seit einiger Zeit beim Amazon-Partnerprogramm angemeldet, eine meiner Meinung nach sehr unaufdringliche Form der Werbung, die dem Besucher auch einen echten Mehrwert liefert: Affiliate-Links – normale Links auf Amazon-Produkte. Kauft jemand etwas bei Amazon, nachdem er über einen Link von meinem Blog auf die Amazon-Website kam, bekomme ich eine kleine Vergütung. Natürlich ist der Kaufpreis unverändert.
Mittlerweile konnte ich auch den Apple Store und den iTunes-Store als Werbepartner gewinnen, es gibt nun also drei Arten von Affiliate-Links auf meinem Blog.

Eine Frage, die ich jedoch noch nicht abschließend beantworten konnte, ist die der Auszeichnung der Werbelinks als solche. Viele Websitebetreiber zeichnen die Links gar nicht aus, das scheidet für mich jedoch aus Prinzip aus. Ein Werbelink soll auch klar als solcher erkennbar sein. Daher gebe ich den Affiliate-Links hier normalerweise einen kleinen Tooltip mit, der sie als Affiliate-Link kennzeichnet.
Denkbar wäre aber auch, sie z.B. in einer anderen Farbe als normale Links einzufärben oder z.B. gestrichelt zu unterstreichen. Über Feedback in den Kommentaren hierzu wäre ich sehr erfreut.

Eine weitere Frage ist, ob ich nicht auch mal ein „echtes“ Werbebanner in die Sidebar pflanze. Natürlich nur hübsche, unaufdringliche. Meinungen dazu?

Wer mich gerne unterstützen möchte, findet übrigens auf einer eigens dazu eingerichteten Seite alle Links.
Ein guter Startpunkt für Weihnachtseinkäufe :)

Navigation auf dem iPhone mit Skobbler

Das iPhone hat von Haus aus zwar die Google-Maps-App an Bord, die zumindest eine Routenplanung umfasst, eine echte Navigation ist das aber nicht. Seit einiger Zeit gibt es auch „richtige“ Navi-Apps, die im Funktionsumfang der Software handelsüblicher Navigationsgeräte in nichts nachstehen. Kein Wunder, kommen diese doch von den üblichen Verdächtigen: Navigon und TomTom. Beide bieten echte Turn-by-turn-Navigation, wie man sich das vorstellt: mit einer netten Stimme, die einen freundlich, aber bestimmt darauf hinweist, dass man abbiegen soll.
Nun sind diese Apps aber mit 70 € für den deutschsprachigen Raum bzw. 100 € für Westeuropa nicht gerade ein Schnäppchen.

skobbler-iphone-navigationNun gibt es aber seit ein paar Monaten Skobbler. Das ist die App eines kleinen deutschen StartUp-Unternehmens, das von Navigon ausgegliedert wurde. Es bietet nicht nur Turn-by-turn-Navigation mit der Navigon-Stimme, sondern auch eine Community im Hintergrund, die sich vor allem mit der Erfassung und Bewertung von „Points of Interest“, insbesondere Restaurants und Kneipen, befasst. Die Teilnahme daran ist kostenlos und optional, man kann die App auch einfach nur als Navi nutzen.
Was zur Zeit noch fehlt sind Features wie 3D-Ansicht, Stau- und Blitzerwarnung und eine automatische Ausrichtung der Karte mithilfe des Kompasses des 3GS. Wird aber vermutlich bald per Update nachgeliefert.
Außerdem ist zu sagen, dass die App von Haus aus keine Karten mitliefert, also auch nur wenig Speicherplatz braucht: alle benötigten Karten werden on demand heruntergeladen. Das kann natürlich problematisch werden, wenn man irgendwo fern jedes Handynetzes oder im Ausland ist. Bis jetzt hatte ich allerdings noch nie Probleme damit, und die Navigation funktioniert wirklich wunderbar.

Und das beste ist: die App kostet regulär nur 8 €. Das ist schon ein super Preis, aber dazu kommt noch, dass Skobbler bis einschließlich Montag den 30.11. für 5 € zu haben ist. Also schnell zuschlagen, wenn man noch ein Navi fürs iPhone braucht. Insbesondere, da Googles Über-Navi-App noch einige Zeit brauchen wird, bis sie auf das iPhone kommt.

Übrigens: ich bin bei Skobbler unter dem Benutzernamen „iRuben“ auffindbar.

Briefmarken online kaufen: Internetmarke

Ein fertiger Brief mit Internetmarke

InternetmarkeVor ziemlich genau einem Jahr habe ich StampIt Web getestet, den Onlinedienst der Post, um sich Briefmarken zu drucken. Diesen gibt es inzwischen nicht mehr — stattdessen hat jetzt der neuere Dienst »Internetmarke« das Feld übernommen.
Und das ist durchaus eine Verbesserung: während StampIt noch ziemlich umständlich war, ist mit dem neuen Dienst in kürzester Zeit ein Brief oder ein Päckchen frankiert.
Man wählt den Wert aus, gibt optional Empfänger- und Absenderadresse ein, wählt ein Papierformat und eine Bezahlmethode aus und bekommt dann ein PDF zum Ausdrucken angeboten.
Glücklicherweise funktioniert das alles nun in allen verbreiteten Browsern (StampIt hatte Probleme mit Safari); auch das PDF lässt sich nun mit jedem PDF-Reader öffnen und bei einem Fehldruck auch problemlos nochmals drucken (was leider immer noch ab und zu vorkommt, gerade bei Briefumschlägen).
Wer nicht direkt auf einen Umschlag drucken will, wählt einfach ein A4-Einlegeblatt, das perfekt für Fensterumschläge ist. Ansonsten kann auch auf einschlägige Etikettenbögen gedruckt werden.
Bezahlt wird mit einer existierenden StampIt-Portokasse oder einfach per PayPal oder Überweisung (GiroPay).

Fazit: Geht doch. Der Dienst ist super benutzbar und gut umgesetzt. Lediglich eine Marke als PNG- oder JPG-Datei würde ich mir noch wünschen, die könnte man dann direkt in der Textverarbeitung nutzen.
Positiv ist auch, dass man sich nicht extra anmelden muss, lediglich beim Bezahlen ist ein Login erforderlich.
Link: https://internetmarke.deutschepost.de/

Balsamico-Creme

Ich sollte eigentlich viel mehr über die schönste Sache der Welt schreiben: das Essen. Los gehts.

Balsamico-CremeIn letzter Zeit bekommt man beim Italiener oft anstatt dem klassischen, dunklen Balsamico-Essig eine dickflüssigere Balsamico-Creme serviert, die recht gut schmeckt. Teilweise auch nicht nur klassisch auf einem Tomaten-Mozzarella-Salat, sondern auch mal über frische Pasta oder ein Dessert geträufelt. Was hat es damit auf sich?
Mittlerweile gibt es Balsamico-Creme auch hier in Deutschland zu kaufen. Die kleine Plastikflasche ist zwar etwas teurer als normaler Balsamico, trotzdem habe ich es mal probiert.

Zuerst habe ich die Creme einfach anstatt normalem Balsamico zusammen mit Olivenöl als Soße für Tomaten-Mozzarella-Salat („Caprese“) genommen. Jedoch ist mir da geschmacklich kaum ein Unterschied aufgefallen, vermutlich, weil der Geschmack der Tomaten doch sehr intensiv ist und alles andere überlagert.
Dann habe ich allerdings einfach ein Stück Büffel-Mozzarella aufs Brot gelegt (mangels echtem italienischem Weißbrot habe ich billige Weizen-Toasties genommen) und mit etwas Olivenöl und eben dieser Balsamico-Creme beträufelt. Und das war dann wirklich großartig – hier kam auch richtig der süßliche Geschmack der Creme zur Geltung.

Balsamico-Creme auf Büffelmozzarella

Fazit: kann man sich schon mal leisten, es schmeckt tatsächlich (noch) besser als normaler Balsamico – allerdings ist die Balsamico-Creme für eine Salatsauce fast zu schade. Super passt sie zu Käse, bald werde ich sie auch mal auf einem Dessert probieren. Normalerweise bin ich nur viel zu satt für was Süßes nach dem Essen.

Übrigens soll man eine solche Balsamico-Creme angeblich durch einfaches Einkochen von Balsamico auch selbst herstellen können – das hat aber in einem ersten Test nicht geklappt, es wurde ein fester Klumpen, der eher an frischen Straßenbelag erinnerte als an eine Delikatesse. Und so teuer ist es dann auch wieder nicht.

Wenn ich Internet-Provider wäre, dann …

… würde ich jedem eine 50- oder auch 100-MBit-Leitung legen, natürlich mit genauso hohem Upstream. Wer gerne mal Videos o.ä. hochlädt weiß warum. Wer einen Server zuhause hat auch.

… würde ich grundsätzlich IPv6 verwenden und auch meinen Kunden entsprechende Geräte geben. Sonst wird das ja nie was.

… würde ich nur auf Wunsch einen Telefonanschluss schalten.

… würde ich echten Service anbieten. Und insbesondere meine Vertriebsmethoden regelmäßig überdenken. Wenn jemand am Telefon „nein“ sagt, bedeutet das nicht, dass er mein Kunde werden will. Vielleicht rufe ich einfach gar nicht erst an.

… würde ich meine Kunden nicht mit Zusatzdiensten wie E-Mail, Webspace, Virenscanner, Fernsehen und Webportalen voller Werbung nerven. Lieber mit dem gesparten Geld die anderen genannten Punkte finanzieren.

… würde ich eine echte Flatrate anbieten. Ohne „Fair-Use-Klausel“.

… würde ich keine DNS-Server modifizieren. Niemals.

… würde ich mich grundsätzlich der Netzneutralität verschreiben und von Deep Packet Inspection und ähnlichem Blödsinn die Finger lassen. Peer to Peer ist nicht illegal, sondern effizient und schnell.

… würde ich meine Kunden einfach das Internet nutzen lassen. Denn nur das ist die Aufgabe eines Internet-Providers.

Leider bin ich aber kein Internet-Provider. Und so stehen wir in Deutschland weiter vor dem Problem, nur das kleinste Übel wählen zu können, anstatt Qualität.